Ran an die Nassrasierer! Welcher ist der beste?

Schön weich und haarlos sollen unsere Beine sein. Welcher Nassrasierer das am besten hinbekommt, haben wir getetest.

Eigentlich epiliere ich mir die Beine. Manchmal müssen die Stoppel aber doch schnell mal wegrasiert werden. Und an empfindlichere Stellen wie die Achseln oder die Bikinizone lasse ich ohnehin nur den Nassrasierer - das Zupfen dort ertrage ich einfach nicht.

In der Drogerie staune ich oft über die vielen Rasierer, die es mittlerweile gibt (und ärgere mich sehr über die verdammt teuren Ersatzklingen): Mit Kissen, schäumend, mit integrierter Bodylotion, extra sensitiv, fünf Klingen, etc... Welcher Nassrasierer aber macht den besten Job? Hier das Testergebnis.

Aneinanderreibende Oberschenkel - DAS hilft gegen die Hautreizungen

Nassrasierer "Fantastique" von Balea, ca. 4 Euro

Das günstigste Produkt im Test ist der "Fantastique" von Balea. Er hat fünf Klingen - folglich entfernt er mit einem Schwung mehr Haare als ein Rasierer mit nur drei oder vier Klingen. Finde ich super! Da ich zu Rasurbrand neige, bin ich für jeden Klingen-Kontakt weniger dankbar. Durch die Streifen mit Aloe Vera und Vitamin E gleitet er sehr easy über die Haut. Einziges Manko: Der Schwingkopf ist recht starr und passt sich nicht so leicht unebenen Stellen wie z. B. den Knien an. Passt man nicht richtig auf oder rasiert in Eile (was bei mir eigentlich immer der Fall ist), kann man sich leicht schneiden.

Pluspunkt sind jedoch die Ersatz-Klingen: Vier Stück kosten nur 5 Euro. Das ist im Vergleich zu anderen Rasierern wirklich ein Schnäppchen.

"Venus Embrace Sensitive" von Gillette, ca. 10 Euro

Ich bin seit vielen Jahren ein Fan des "Venus"-Rasieres von Gillette. Die Sensitive-Variante hat fünf Klingen und ein Aloe-Vera-Kissen. Dadurch sind Rasurpickelchen wirklich so gut wie ausgeschlossen.

Leider halten die Kissen bei mir meist nicht wirklich lange, da ich zumindest die Achseln alle zwei Tage rasiere. Rasierschaum ist zwar eine Alternative, ist aber leider nicht so effektiv und hautschonend wie das Kissen.

Daher bleibt mir nur ein recht schnelles Auswechseln der Klinge, was auf Dauer ganz schön ins Geld geht (ca. 23 Euro für sechs Klingen). Der Schwingkopf funktioniert in jedem Fall super - ich habe mich mit diesem Rasierer noch nicht ein einziges Mal geschnitten.

"Hydro Silk" von Wilkinson, ca. 10 Euro

Der "Hydro Silk" von Wilkinson schummelte sich gleich bei der ersten Rasur auf einen Favoriten-Platz - und das trotz anfänglicher Skepsis. Der Grund: Wie oben schon geschrieben, benutze ich seit Jahren den "Venus"-Rasierer. Da dieser hier meinem Lieblingsmodell so ähnlich sieht, hat er es bislang nie in den Einkaufskorb geschafft. Zu Unrecht: Das Kissen ist mit einem wasseraktiviertem, feuchtigkeitserhaltendem Serum ausgestattet. Das sorgt dafür, dass die fünf Klingen beim Gleiten über die Haut von einer fast glibberigen Substanz umgeben sind. Klingt ekelig - ist aber super, weil die Rasur so extrem hautschonend ist. Zudem ist die Haut ist nach dem Duschen richtig schön weich.

Weiterer Pluspunkt: Der "Hydro Silk" ist so geformt, dass er beim Ablegen nicht mit dem Kissen aufliegt. Es ist mir schon oft passiert, dass das Kissen festklebte und durch das Ablösen scharfkantig wurde. Natürlich könnte man auch den Halter, der eigentlich jedem Nassrasierer beiliegt, mit dem Saugnapf an die Duschwand pappen. Aber mal ganz ehrlich: Hübsch sind diese Plastikdinger nicht. Und halten tun sie auch nicht gut - zumindest in meiner Dusche.

Die Ersatzklingen sind leider auch nicht viel günstiger als bei Gillette: Drei Ersatzklingen für den "Hydro Silk" kosten um die 10 Euro.

"Intuition Sensitive Care" von Wilkinson, ca. 8 Euro

Der "Intuition" von Wilkinson besitzt ein Rasierkissen, das den Einsatz von Rasierschaum unnötig macht. Sobald es mit Wasser in Berührung kommt, schäumt es auf. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich nie Rasierschaum benutze - meistens nehme ich einfach Duschgel oder Conditioner. Dadurch wird die Haut so toll weich.

Die Idee, den Schaum ins Kissen zu integrieren, finde ich daher super. Ein Arbeitschritt weniger unter der Dusche. Allerdings ist mir der "Intuition" viel zu wuchtig. Das große Kissen ist an den Beinen okay, an Knien oder auch der Bikinizone empfinde ich den Rasierer als zu unhandlich. Weiterer Minuspunkt: Die Haut fühlt sich nach dem Rasieren total stumpf an - so als hätte man sie mit normaler Seife gewaschen. Das ändert sich leider auch nicht mit einer anderen Klinge: Auch bei der Variante "Dry Skin", deren Kissen aus Mandelöl und Kokosmilch besteht, ist das Gefühl nach der Rasur nicht besser.

Von daher ist der "Intuition" der einzige Rasierer im Test, den ich mir nicht wieder kaufen würde. Drei Ersatzklingen kosten übrigens ca. 11 Euro.

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