Enthaarung im Intimbereich: Die besten Methoden

Sommerzeit = Bikinizeit? Mit diesen Methoden zur Haarentfernung im Intimbereich steht einer perfekt getrimmten Bikinizone ab sofort nichts mehr im Wege!

Ob super glatt, Landing-Strip oder voller Busch – die Intimfrisur der Frau löste bislang so manche Kontroverse aus. Fest steht: Jede von uns sollte sich wohl fühlen! Wer die Haare im Intimbereich loswerden will, dem stehen verschiedene Methoden zur Haarentfernung im Intimbereich zur Verfügung..

1. Haarentfernung im Intimbereich: Rasieren

Unkompliziert und schnell: Das Rasieren gehört zu der wohl verbreitetsten Methoden zur Enthaarung im Intimbereich. Dank scharfer Klingen und etwas Rasierschaum überzeugt die Intimrasur durch ein glattes Ergebnis, das mit geringen Kosten verbunden. Nachteil: Die Haut wird schnell gereizt, reagiert mit Rasurbrand und die Haare wachsen bereits nach kürzester Zeit wieder nach. Tipp: Die Bikinizone nach der Rasur mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion oder etwas Babyöl beruhigen. 

Vorteile:

  • geringer Zeitaufwand
  • wenig Kosten
  • haarfreies Ergebnis

Nachteile:

  • Hautreizungen
  • Haare wachsen schnell nach

2. Haarentfernung im Intimbereich: Waxing

Wer sich längerfristig glatte Haut im Intimbereich wünscht, der sollte Waxing, genauer gesagt Brazilian Waxing testen. Im Vergleich zum Rasieren dürfen wir uns für mehrere Wochen über eine stoppelfreie Bikinizone freuen. Außerdem wachsen die Haare nicht nur langsamer, sondern auch dünner und weniger nach, Allerdings ist diese Methode zur Haarentfernung auch wesentlich schmerzhafter. Zudem können Haare in die Haut einwachsen, was häufig zu Hautirritationen führt.

So geht's: Beim Waxing wird flüssiges Wachs auf die Haare aufgetragen und mit einem Streifen aus Stoff oder Papier abgedeckt, der anschließend mit einem schnellen Ruck gegen die Wuchsrichtung wieder abgezogen wird. Wichtig: Den Streifen nicht senkrecht in einem 45-Grad-Winkel abziehen, sondern nah an der Haut bleiben und nach oben abziehen. Das mindert den Schmerz und das Verletzungsrisiko. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der geht zur Haarentfernung ins Waxing-Studio.

Vorteile:

  • langfristige Haarentfernung
  • Haare wachsen langsamer und dünner nach
  • Glattes Ergebnis

Nachteile:

  • großer Zeitaufwand
  • komplizierter, wenn man es selber macht
  • schmerzhaft

3. Haarentfernung im Intimbereich: Epilieren

Nichts für Sensibelchen: Beim Epilieren werden die Haare inklusive Wurzel ausgerissen. Deshalb bleibt die Haut auch länger glatt als beispielsweise bei einer Rasur. Da Schamhaare dichter wachsen und robuster sind als Haare an den Beinen, ist diese Art der Haarentfernung allerdings auch mit größeren Schmerzen verbunden. Zudem kann es zu Rötungen und Irritationen sowie eingewachsenen Haaren im Intimbereich kommen.

Vorteile:

  • langanhaltendes, glattes Hautgefühl
  • Haare wachsen langsam nach

Nachteil:

  • schmerzhafte Methode
  • nicht für sensible Haut geeignet, da Hautirritationen sowie eingewachsene Haare möglich sind

4. Haarentfernung im Intimbereich: IPL

Eine weitere Methode der dauerhaften Haarentfernung ist die "Intense Pulsed Light"-Therapie (IPL-Harentfernung). Hierbei wirken Lichtimpulse auf die Haarwurzeln über die Pigmente (Melanin) im Haar ein und hemmen das Wachstum.

Geblitzt wird mit einer Art Lichtpistole, die Zentimeter für Zentimeter über die zu behandelnden Hautareale bewegt wird. Für messbare Erfolge werden mindestens vier und maximal acht Behandlungen im Abstand von vier bis acht Wochen empfohlen.Voraussetzung: Die Haut muss hell sein, die Härchen dunkel, sonst erkennt das Gerät das Haar nicht.

Vorteile:

  • schmerzfrei
  • langfristig glatte Haut

Nachteile:

  • zeit- und kostenintensiv
  • nicht für dunkle, gebräunte oder tätowierte Haut geeignet
  • es kann zu Pigmentstörungen oder Verbrennungen kommen

5. Haarentfernung im Intimbereich: Enthaarungscreme

Enthaarungscreme zählt neben der Rasur zu den bequemsten Methoden Haare zu entfernen. Allerdings ist höchste Vorsicht geboten: Denn bei der Enthaarungscreme handelt es sich um eine chemische Methode zur Haarentfernung, die die empfindlichen Schleimhäute angreifen und reizen kann. Sie basiert auf Schwefelverbindungen, die das Keratin der Haare angreift, zersetzt und so innerhalb weniger Minuten von der Haut löst, ohne die Haarwurzel zu zerstören.

Die Enthaarungscreme wird dabei auf die zu behandelnden Hautareale aufgetragen und nach kurzer Einwirkzeit einfach abgewischt. Mit etwa zehn Tagen hält das haarfreie Ergebnis länger als bei der Intimrasur an.

Vorteile:

  • schmerzfreie Methode
  • schnelle und einfache Anwendung
  • preiswert
  • Haare wachsen weicher und weniger stoppelig nach

Nachteile:

  • es kann zu Irritationen oder allergischen Reaktionen auf der Haut kommen
  • strenger Geruch

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