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Die richtige Pflege für fettige Haut


Muss fettige Haut überhaupt gecremt werden? Wenn ja, womit und wie oft? Einige Grundregeln zur Pflege für fettige Haut.

Welche Pflege braucht fettige Haut?

Auch wenn sie glänzt und alles andere als trocken wirkt – auch fettige Haut sollten Sie bei Bedarf eincremen, denn Heizungsluft, Sonne oder Akne-Medikamente entziehen ihr Feuchtigkeit, besonders im Winter. Benutzen Sie für die Pflege leichte Fluids oder Gele für fettige Haut, die die Talgdrüsenproduktion nicht anregen und Wirkstoffe gegen Unreinheiten enthalten, z.B. Milchsäure, Retinaldehyd oder Lipo-Hydroxysäure.

Generell gilt: Keine fetthaltigen Salben oder zu reichhaltige Kosmetik zur Pflege für fettige Haut verwenden. Bei extrem fettiger Haut sind auch Gesichtswasser mit Alkohol zur Pflege erlaubt, die die Haut austrocknen können. Diese allerdings nicht allzu häufig verwenden, denn zu aggressive Behandlung reizt fettige Haut und provoziert Unreinheiten nur noch mehr.

In vielen Feuchtigkeitslotionen, die als Pflege für fettige Haut deklariert sind, stecken mattierende Pigmente, die den Glanz hinauszögern. Gut für unterwegs sind kleine Papierstreifen, sogenannte 'Blotting Papers', die das Fett wie ein Löschblatt aufsaugen. Mit silikonhaltigen Make-ups oder Cremes, die mit lichtreflektierenden Pigmenten wie ein Weichzeichner wirken, erscheinen Pickel und Mitesser vorübergehend unauffälliger.

Pflegetipp aus der Küche: Die gute alte Gurke soll die Poren zusammenziehen. Durch ihren Gehalt an Vitaminen, Enzymen und milden Fruchtsäuren wirkt Gurkenextrakt hautreinigend und -klärend. Zudem hat Gurke eine adstringierende (porenverengende) und porenverfeinernde Wirkung, wodurch sie deal für die Pflege von fettiger und unreiner Haut geeignet ist.

Text: Sabine Rodenbäck

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