Gesichtspflege: Tipps und Tricks für den schönsten Teint

Um die Gesichtspflege ranken sich viele Meinungen und Mythen. Wir zeigen, worauf es wirklich ankommt für einen schönen Teint.

Gesichtspflege: Einleitung

Die Gesichtspflege spielt eine zentrale Rolle im Bereich der Hautpflege. Doch worauf gilt es eigentlich zu achten, um einen schönen Teint zu bekommen? Es gibt unzählige Produkte am Markt und vielleicht hast du dich auch schon mal gefragt, welche für das Gesicht wirklich wichtig sind. In diesem grundlegenden Artikel stellen wir alles rund zum Thema Hautpflege fürs Gesicht vor.

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Hauttyp bestimmen

Bevor du beginnst, nach Pflegeprodukten zu suchen, gilt es, den eigenen Hauttyp zu bestimmen. Der Fettgehalt und die Feuchtigkeit einer Creme sind nicht für jede Haut geeignet. Übrigens: Mit unserem Test kannst du einfach deinen Hauttyp bestimmen.

  • Normale Haut: Wer will heutzutage schon normal sein? In Bezug auf den Hauttyp wahrscheinlich alle. Denn die normale Haut ist unkompliziert in der Pflege. Sie zeichnet sich durch eine glatte Oberfläche aus, die weder zu trocken noch zu fettig ist.
  • Trockene Haut: Bei trockener Haut besteht ein erhöhtes Risiko für Trockenheitsfältchen. Die Haut kann teilweise rau und gerötet sein. Da der Körper mit zunehmendem Alter weniger Talg produziert, kann trockene Haut auch einfach als Folge des Älterwerdens eintreten.
  • Fettige/Unreine Haut: Fettige Haut zeichnet sich durch einen öligen Film auf der Haut aus. Eine fettige Haut neigt zu Mitessern, Pickeln und allgemein zu Unreinheiten.
  • Mischhaut: Mischhaut stellt die Hautpflege vor eine Herausforderung, da sie kein einheitliches Hautbild enthält. Oft sind Stirn und Wangen fettig, während der Augenbereich trocken ist. Es empfiehlt sich, die betroffenen Stellen mit einer für sich passenden Creme zu pflegen, statt auf eine einheitliche Creme für Mischhaut zurückzugreifen.
  • Empfindliche Haut: Dieser Hauttyp neigt zu unliebsamen Rötungen oder Irritationen. Viele Produkte der Hautpflege kommen nicht in Frage, da die Haut sehr empfindlich ist. Oft ist es ein längeres Ausprobieren, bis du die für dich passende Gesichtscreme gefunden hast.

Gesichtspflege: Unterschiede im Alter

Pflegeprodukte werden nicht nur anhand des Hauttyps klassifiziert. Auch das Alter kann eine entscheidende Rolle einnehmen. Junge Haut ist elastisch und benötigt weniger Pflege. Die Feuchtigkeit der Produkte ist wichtiger als ihr Anti-Aging Effekt. Ältere Haut dagegen benötigt mehr Pflege und eine tiefenwirksame Creme.

Gesichtspflege: Einfluss der Jahreszeit

  • Im Sommer liegt der Schwerpunkt auf einer Gesichtspflege mit Sonnenschutz, während es im Winter darum geht, die Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Dafür eignen sich besonders fetthaltige und feuchtigkeitsspendende Produkte. Auch der Einsatz von einem Serum (siehe unten) ist im Winter in der Regel wichtiger als zu anderen Jahreszeiten.
  • Der Frühling und Herbst stellen einen Übergang zu Sommer und Winter dar. Demzufolge kannst du Aspekte wie Sonnenschutz (Frühling) oder Fetthaltigkeit (Herbst) schon mal leicht anpassen.

Die richtige Routine

Die Basis und der Ausgangspunkt der Gesichtspflege ist die Gesichtsreinigung. Wenn du täglich Make-Up trägst, musst du dein Gesicht vor Rückständen befreien, da es sonst zu Hautirritationen kommen kann. Gerade bei Wimpern besteht sogar die Gefahr, dass diese durch verbliebende Wimperntusche abbrechen. Die Hautreinigung am Abend ist dabei der wichtigste Bestandteil.

Je nach Hauttyp kannst du die Gesichtsreinigung mit speziellen Produkten anpassen. Für trockene Haut empfiehlt sich eine Lotion oder Reinigungsmilch. Gesichtswasser sollte keinen Alkohol enthalten, da dieser die Haut zusätzlich austrocknet. Auch Babyöl eignet sich bei trockener Haut zum Reinigen. Normale Seife zum Hände waschen ist dagegen nicht für die Beschichtung der Gesichtshaut ausgelegt.

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Welche Produkte benötige ich?

  • Tagescreme: Mit der Tagescreme legst du die Basis für den ganzen Tag. Eine gute Tagescreme versorgt unsere Haut mit der benötigten Feuchtigkeit und pflegt den hauteigenen Schutzfilm.
  • Nachtcreme: Wenn du dich abgeschminkt und die Haut gereinigt hast, kommt eine gute Nachtcreme zum Einsatz. Diese gönnt der Haut die benötigte Regeneration über Nacht und spendet ihr Feuchtigkeit. Du möchtest deine Tagescreme auch nachts nehmen? Besser nicht, da die Nachtcreme reichhaltigere Inhaltsstoffe enthält. Zudem enthalten Tagescremes oft einen UV-Schutz, den du nachts nicht benötigst.
  • Augencreme: Die Haut unter den Augen ist sehr dünn und empfindlich. Durch das ständige Blinzeln wird sie zusätzlich belastet. Deswegen gibt es spezielle Augencremes, die mit ihren Inhaltsstoffen die sensiblen Hautpartien besonders gut pflegen. So können Fältchen aufgrund von Trockenheit vermieden werden. Auch das Risiko für Krähenfüße sinkt mit einer guten Augencreme.
  • Serum: Seren erfreuen sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Doch was steckt eigentlich dahinter? In einem Serum befinden sich die Inhaltsstoffe von Tages- oder Nachtcremes in sehr konzentrierter Form. Das Produkt ist daher nicht für den täglichen Gebrauch bestimmt, sondern in Phasen, in denen du besonders gestresst bist oder deine Haut speziell leidet. Je nach Bedarf kannst du das Serum dann ein bis zwei Mal pro Woche verwenden. Dabei ist es lediglich eine Ergänzung zur Creme, die du danach regulär aufträgst.
  • Gesichtsmaske: Die Maske gehört sicherlich zu den beliebtesten Beauty-Anwendungen. Sie empfiehlt sich, um die Haut besser vor Fremdeinflüssen zu schützen. Dabei gibt es verschiedene Masken, die sich an jedes erdenkliche Hautproblem richten. Wichtig ist, dass du die Art der Maske an deinen Hauttyp anpasst. Bei trockener Haut ist Feuchtigkeit wichtig, während es bei fettiger Haut darum geht, den öligen Fettfilm zu beseitigen. Feuchtigkeitsspendende Masken kannst du so oft durchführen, wie du möchtest (auch täglich), Reinigungsmasken jedoch maximal zwei bis drei Mal pro Woche, damit die Haut nicht austrocknet
  • Peelings: Als Peeling bezeichnet man einen Vorgang des "Schälens“ oder "Pellens“. Denn beim Peeling geht es darum, die oberste Hautschicht leicht abzutragen und damit Raum zu schaffen, für darunter liegende Schichten. Dabei nehmen Beauty-Produkte ein oberflächliches Peeling vor, während ein mitteltiefes Peeling von einer Kosmetikerin oder einem sogar einem Arzt (tiefes Peeling) durchgeführt wird. Um die Haut nicht zu schädigen, sollte ein oberflächliches Peeling nur etwa einmal pro Woche durchgeführt werden. Bei sehr fettiger und unreiner Haut kann auf zweimal die Woche erhöht werden, bei extrem trockener und sensibler Haut eher nur einmal pro Monat. Die Produkte enthalten sogenannte Schleifstoffe, die groben Körnern ähneln (mechanisches Peeling). Alternativ gibt es das Enzympeeling, das sich bei unreiner und besonders sensibler Haut anbietet.
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Gesichtspflege: Praktische Hausmittel

Du bist kein Fan von Make-Up und diversen gekauften Pflegeprodukten? Kein Problem. Auch Hausmittel können dir zu einem schönen Gesicht verhelfen. Der Vorteil: Mit Hausmitteln sparst du Geld, da du viele Artikel sowieso schon im Schrank hast. Zudem hast du eine bessere Kontrolle über die Inhaltsstoffe und kannst dir eigene Cremes oder Peelings zusammenstellen. Wie du ein Peeling selber machen kannst, erfährst du hier.

  • Gesichtsmaske: Die Gurkenmaske ist wohl der Klassiker unter den Masken. Durch den hohen Flüssigkeitsanteil der Gurken wird die Hauterneuerung zusätzlich unterstützt. Gerade bei unreiner Haut kann eine Gurkenmaske wahre Wunder bewirken.
  • Augenpflege: Mit Kokosöl kannst du den Bereich der Augen ausgezeichnet pflegen. Die Wirkung von Kokosöl ist absolut vielseitig. Nimm einfach etwas festes Öl auf die Finger und tupfe es vorsichtig auf die Partien unter den Augen.
  • Peeling: Mit ganz gewöhnlichen Hausmitteln wie Zucker oder Kaffeesatz kannst du wundervolle Peelings durchführen. Dazu vermischst du eins dieser Lebensmittel mit Eigelb und einem Esslöffel Olivenöl. Jetzt kannst du die Mischung sanft im Gesicht einmassieren und einwirken lassen. Anschließend spülst du das Peeling mit warmem Wasser ab.
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Wichtige Tipps zur Gesichtspflege

  • Sonnenschutz: Egal ob Hochsommer oder Winter, schütze deine Haut mit einer Tagescreme inklusive UV-Schutz. Achte dabei auch auf die Lippen. Im Hochsommer greifst du natürlich zum Eincremen vom Gesicht auf eine richtige Sonnencreme zurück, wenn du dich in der Sonne aufhältst.
  • Ernährung: "Du bist, was du isst.“ Diesen Spruch liest du mit Sicherheit nicht zum ersten Mal. Dein Lebenswandel inklusive der Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Regeneration der Haut. Ein gesunder Schlaf, der Verzicht auf Tabak und eine ausgewogene Ernährung sind für dein Gesicht schon die halbe Miete. Auch ausreichend Bewegung in deinem Alltag trägt dazu bei, dass die Haut keinem unnötigen Stress ausgesetzt ist.
  • Regelmäßige Reinigung: Die Gesichtsreinigung ist die Basis für eine gute Gesichtspflege. Nur wenn du deine Haut gründlich gesäubert hast, kann diese die Produkte zur Hautpflege richtig aufnehmen. Doch übertreibe es auch nicht. Eine Reinigung morgens und abends ist absolut ausreichend.
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Gesichtspflege: Die 3 größten Fehler

  1. Viel hilft viel: Die Gesichtsreinigung und Hautpflege sollten nicht dem Einsatz von zu viel Creme und Make-Up ausgesetzt sein. Der Begriff "Stewardessen-Krankheit“ hat sich für diesen Pflegefehler etabliert. Wenn wir zu viele Produkte und auch zu große Mengen verwenden, kann unreine Haut die Konsequenz sein und wir erreichen das unerwünschte Gegenteil. Achte darauf, deiner Haut auch mal einen Tag frei von Make-Up, Tagescreme und Co. zu gönnen.
  2. Fokus auf das Gesicht: Viele Frauen konzentrieren sich bei der Hautpflege vor allem auf das Gesicht. Bereiche wie der Hals oder das Dekolleté geraten schnell in Vergessenheit. Doch das kann sich mit zunehmendem Alter rächen. Das Ergebnis: ein junges Gesicht und ein faltiger, trockener Hals. Die Haut ist gerade in diesem Bereich sehr trocken und dünn und benötigt viel Pflege.
  3. Falsche und wechselnde Produkte: Auf die Bedeutung von deinem Hauttyp für die Auswahl von Make-up und Co. sind wir in diesem Artikel bereits ausführlich eingegangen. Frauen, die mit über 30 noch eine eher unreine und fettende Haut haben, können mit zu viel Pflege der Haut noch mehr Schaden zufügen. Gleichzeitig gilt es, bei trockener Haut genug Feuchtigkeit in die Pflege einzubauen.

Du suchst noch mehr Tipps zur Hautpflege? Alles zu trockener Haut erfährst du hier. Auch bei fettiger Haut haben wir die richtigen Tipps für dich.

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