Was tun gegen Hitzepickel?

Huch, ist das plötzlich heiß. Jetzt heißt es Haut zeigen, wenn da nicht die Pusteln wären. Hitzepickel heißen die Nervensägen, die wir gerne wieder loswerden wollen. Wir sagen, wie!

Die gute Nachricht vorweg: Hitzepickelchen sind gesundheitlich absolut ungefährlich. Aber sie können uns stören. Und jucken. Und sowieso machen sie sich gerne auf beliebten Präsentationsflächen wie Dekolleté und Armen breit. Dort, wo wir sie definitiv nicht gebrauchen können.

Was sind eigentlich Hitzepickel?

Hitzepickel sind kleine Bläschen auf der Haut, die entstehen, wenn die Ausführungsgänge von Schweißdrüsen verstopfen. Meist, wenn warme Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit herrschen. Sie entstehen öfter in Hautfalten oder Arealen, an denen besonders viele Schweißdrüsen sitzen, wie in den Achseln, am Dekolleté oder zwischen den Schultern.
Es gibt zwei Arten von Hitzepickeln: die kleinen farblosen, genannt Miliaria cristallina, die auf der oberen Hautschicht liegen. Sie sind manchmal mit (sehr wenig) Flüssigkeit gefüllt und können aufplatzen. Die kleinen roten Hitzepickelchen werden von Dermatologen Miliaria rubra genannt und entstehen, wenn tiefer liegende Schweißdrüsen verstopft sind. Die Haut um die Pickel ist dann oft leicht entzündet und eventuell auch etwas geschwollen.

Was tun gegen Hitzepickel?

Die kleinen oberflächlichen Hitzepickel treten schnell auf, wenn der Körper überhitzt ist – sie verschwinden aber auch schnell wieder, wenn eine Abkühlung erfolgt. Bleiben die weißen Minibläschen länger bestehen, kann man sie mit Hautgel behandeln, das Zink oder Kieselerde enthält. Wer zu Hitzepickeln neigt, kann auch schon vorbeugen: Enzympeelings reinigen selbst empfindliche und unreine Haut sanft und beugen Verstopfungen an den Talgdrüsen vor. Bei starkem Juckreiz kann der Dermatologe eine juckreizstillende Salbe verschreiben. 

Sofortmaßnahmen bei Hitzepickeln

  • Raus aus der Sonne und einen kühleren Ort suchen.
  • Keine zu warme Kleidung tragen (Baumwolle und Leinen sind gute Materialien bei Hitze).
  • Auf koffeinhaltige Getränke, Alkohol, scharfe Gewürze und üppige Mahlzeiten die Schweißproduktion verstärken, verzichten – Salbeitee trinken.
  • Eine lauwarme Dusche schafft Abkühlung und reinigt die Haut.
  • Gegen Schweiß hilft auch ein spezielles Puder aus der Apotheke, der Schweiß absorbieren kann und die Haut (zum Beispiel mit Silber) beruhigen kann. Das kann auch verhindern, dass sich Bakterien verbreiten.
  • Thermalwasserspray tut der Haut unterwegs gut, mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Kieselerde beruhigt es die Haut und hat reizlindernde Eigenschaften.
  • Sonnenschutz ohne Konservierungs- und Duftstoffe verwenden. Die Haut wird sonst unnötig gereizt. Wir erklären euch alles, was ihr zum Thema Sonnencreme wissen solltet.

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Hitzepickel? Das kann man dagegen tun!
Was tun gegen Hitzepickel?

Huch, ist das plötzlich heiß. Jetzt heißt es Haut zeigen, wenn da nicht die Pusteln wären. Hitzepickel heißen die Nervensägen, die wir gerne wieder loswerden wollen. Wir sagen, wie!

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