Hitzeschutzspray - brauche ich das eigentlich wirklich?

Aber bitte mit Hitzeschutzspray – predigen wir seit Jahren, wenn es ums Styling mit Föhn, Glätteisen oder Lockenstab geht. Denn: Starke Hitze schadet unseren Haaren! Darauf solltet ihr bei Hitzeschutzspray achten.

Hitzeschutzspray – Pflicht bei heißen Stylings! 

Die Neuen sind heiß. Und funktionieren inzwischen mit Temperaturen um die 200 Grad. Glätteisen sind darauf ausgerichtet, morgens in Sekundenschnelle die Naturwelle plattzumachen. Strähne durchziehen und fertig – das dauert oft tatsächlich nur 3 Sekunden. Beim Lockenstab läuft’s ähnlich. Die Strähne wird aufgedreht, kurz gehalten und wieder vorsichtig ausgedreht. Auch der Föhn pustet uns einiges an heißer Luft ums Köpfchen. Und da so hohe Temperaturen unserer Haarstruktur massiven Schaden zufügen können, brauchen wir dringend Schutz. Das gilt besonders für feine und colorierte Haare – erst recht, wenn sie regelmäßig so gestylt werden. Sonst drohen stumpfe Haare, Spliss, Frizz und Haarbruch.

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Wie funktioniert das Hitzeschutzspray?

Das Hitzespray legt sich wie ein Mantel um jedes einzelne Haar und sorgt dafür, dass ihm beim Glätten, Föhnen oder Eindrehen nicht die Feuchtigkeit entzogen wird. Gleichzeitig soll Hitzeschutzspray die Haare pflegen, deshalb enthält es Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Aloe Vera Saft oder Weizenproteine. Einige Sprays enthalten auch UV-Filter, denn Sonnenschutz für Haare ist ein wichtiges Thema.

In vielen Hitzeschutzsprays stecken Silikone oder Mineralöle, auch Mikroplastik ist oft mit dabei. Wer darauf verzichten möchte, kann auch im Regal für zertifizierte Naturkosmetik ein paar heiße Kandidaten finden. 

Darauf solltest du beim Sprühen achten

  • Ab ins feuchte Haar! Hitzeschutzspray verteilt sich besser in feuchtem als in trockenem Haar. Besonders wenn wir es nach dem Sprühen noch einmal mit einem feinzinkigem Kamm verteilen. Sprühen wir es aufs trockene Haar, um nochmal nachzustylen, wird die Strähne leider oft auch etwas klebrig.
  • Abstand halten: Am besten einen Abstand von Sprayflasche zu Haaren von etwa 30 Zentimetern einhalten. So können sich die Pflege- und Schutzmoleküle optimal über das ganze Haar verteilen und werden automatisch richtig dosiert.
  • Erst föhnen, dann glätten oder locken. Am schonendsten für unsere Haare ist es, sie vor dem Einsatz der Lockenstäbe und Glätteisen anzuföhnen. Ganz nasse Haare sollten nicht direkt mit den Stylingtools bearbeitet werden. Das Spray unbedingt schon VOR dem Föhnen anwenden!

Hitzeschutzspray als Creme

Wer den Knopfdruck nicht mag, sondern lieber auf cremige Texturen setzt, kann Hitzeschutz auch in Creme-Texturen finden. Eine Föhnlotion hat den Vorteil, noch nährender auf die Haarstruktur zu wirken – gerade bei trockenen und strukturgeschädigten Haaren ideal.

Hilfe, es dampft!

Manchmal kann es passieren, dass die Haare beim Einsatz des Glätteisens nach dem Einsprühen dampfen. Dabei verdampft allerdings nur die Feuchtigkeit aus dem Hitzeschutzspray. Wer beunruhigt ist, wartet, bis es vollkommen eingezogen ist und wagt sich erst dann ans Eisen.

sro
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