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Intimrasur: 3 "unangenehme" Dinge, über die keiner spricht

Intimrasur
© White bear studio / Shutterstock
Wir haben 2020 und noch immer gibt es viel zu viele Tabuthemen. Vor allem, wenn es unter die Gürtellinie geht. Wird höchste Zeit, das zu ändern – wir lassen die Hosen runter!

Es gibt viele total normale, alltägliche Dinge, die wir tun – aber irgendwie traut sich niemand offen darüber zu sprechen. Intimrasur ist eines dieser Dinge. Wir alle beschäftigen uns irgendwie, irgendwo, irgendwann damit. Aber einen richtigen Plan hat keiner. Das wollen wir jetzt ändern ...

1. Die richtige Position

Im Sitzen, im Stehen, auf einem Bein – wir alle rasieren uns untenrum unterschiedlich. Und das ist auch gut so, denn nicht jede von uns findet jede Position angenehm oder vorteilhaft. Ist ja irgendwie auch logisch. Laut einer Umfrage von Wilkinson haben 39 Prozent der Frauen noch nicht die richtige Technik gefunden. Deshalb hier mal ein paar Vorschläge:

Flamingo

Ein Bein leicht anwinkeln und den Fuß auf dem Badewannenrand abstellen. In der Dusche wird die Pose allerdings schwierig.

Schmetterling

Hinsetzen, die Beine anwinkeln und Knie nach außen ausbreiten. Wie ein Schmetterling eben.

Frosch

In die Hocke gehen und die Beine dabei etwas auseinander spreizen.

Egal, welche Position eure ist (oder ihr persönlich eine ganz andere habt), achtet darauf, dass ihr immer stabil und sicher steht. 

2. Wie oft ist genug?

Unser Intimbereich ist empfindlich, sogar sehr. Wer sich dort jeden Tag rasiert wird ziemlich schnell feststellen, dass das gar nicht so angenehm ist. Die Haut ist gereizt, im Zweifel sogar entzündet. Stellt euch also ernsthaft die Frage: Wieso rasiert ihr euch? Macht ihr es für das eigene Wohlbefinden, für den Partner oder weil man das einfach so macht? Ob, wann und wie ihr euch rasiert, solltet ihr ganz für euch allein entscheiden. Pauschal lässt sich nicht sagen, wie oft wir den Intimbereich rasieren sollten. Das hängt auch von der Stärke des Haarwuchses sowie von der Empfindlichkeit der Haut ab. Am besten rasiert ihr aber abends, so entsteht weniger Reibung durch enge Hosen und Bewegung. 

3. How to shave: Vulvalippen

Beim Rasieren sind vor allem die Schamlippen eine Zone, bei der viele Unsicherheiten herrschen. Am besten rasiert ihr hier in kurzen Zügen. Erst am Schambein, dann die äußeren Vulvalippen und zum Schluss einzelne Haare auf der Innenseite der äußeren Vulvalippen. Währenddessen könnt ihr die Haut mit den Fingern straff ziehen, das erleichtert die Rasur. Besonders schonend ist die Rasur übrigens mit dem Strich; Wer ganz gründlich sein will, der rasiert auch nochmal gegen den Strich. Aber Vorsicht, hier kann es schnell zu Reizungen kommen!


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