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Pflegeroutinen 3 Gründe für trockene und juckende Kopfhaut im Winter

Juckende Kopfhaut: Kopf einer Frau von oben
© kei907 / Adobe Stock
Im Winter leiden wir häufiger unter trockener und juckender Kopfhaut. Wir verraten 3 häufige Ursachen dafür und welche Pflege in der kalten Jahreszeit wirklich nötig ist.

Haut und Haar leiden im Winter ganz schön: Vor allem der Wechsel zwischen der kalten Luft draußen und der trockenen, warmen Heizungsluft im Inneren setzt ihnen zu. Kein Wunder also, dass wir in der kalten Jahreszeit vermehrt an trockener oder juckender Kopfhaut leiden können. 

3 häufige Ursachen für juckende Kopfhaut im Winter

Oft ist unsere Pflegeroutine nicht ganz unschuldig daran, wenn sich die Kopfhaut trocken anfühlt oder juckt. Vor allem diese 3 Fehler machen wir häufig:

1. Wir waschen uns zu oft die Haare

Auch wenn das tägliche Haarewaschen für viele Menschen zur Routine gehört, tun wir unseren Haaren damit in vielen Fällen nichts Gutes – im Winter schon gar nicht. Denn so trocknen wir die Hautschicht auf dem Kopf schneller aus. Und das wiederum führt nicht nur zu Juckreiz, sondern auch dazu, dass der Körper mehr Fett produziert. Das Haar fettet also schneller wieder nach – was nicht selten der Beginn eines Teufelskreises ist, weil wir das Gefühl haben, wir müssten die Haare direkt wieder waschen. Hast du unkomplizierte Haare, die weder zu fettig noch zu trocken sind, reicht es in der Regel, sie zweimal in der Woche zu waschen.

2. Wir behandeln Kopfhaut und Haar zu grob

Ein sanfter Umgang mit der Kopfhaut schützt vor trockenen Stellen und Juckreiz. Gerade wenn die Kopfhaut im Winter ohnehin schon sensibel ist und zu Trockenheit neigt, sollten wir sie nicht zusätzlich reizen, indem wir sie beispielsweise grob mit dem Handtuch abrubbeln. Besser: Die Feuchtigkeit sanft mit dem Handtuch von oben nach unten aus den Haarsträhnen herausdrücken.

3. Wir föhnen zu heiß

Klar, manchmal muss es schnell gehen und dann kommt uns die höchste Föhneinstellung vielleicht gerade recht, damit die Haare schneller trocken werden. Auf Dauer strapazieren wir so aber Haut und Haar, denn die künstliche Hitze entzieht beidem Feuchtigkeit. Die Folge: Trockene und spröde Haare und eine Kopfhaut, die zu Juckreiz neigt. Am schonendsten ist es, die Haare an der Luft trocknen zu lassen. Geht das nicht, verzichte lieber auf die höheren Föhnstufen und halte den Föhn beim Trocknen immer etwa 20 Zentimeter von deinen Haaren weg.

Noch mehr Schutz für die Haare

Auch das Shampoo kann einen erheblichen Anteil daran haben, wenn in der kalten Jahreszeit die Kopfhaut häufig spannt und juckt. Denn bestimmte Inhaltsstoffe, beispielsweise Silikone oder Parabene, aber auch künstliche Parfümdüfte können im Zweifel die Haut reizen und zu Juckreiz führen. Laut "Ökotest" überzeugen vor allem entsprechende Shampoos in Bioqualität, die ohne solche Inhaltsstoffe auskommen.

Brigitte

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