Peinlich? So löst ihr unangenehme Beautyprobleme!

Pickel am Po, unschöne Körpermüffeleien – es gibt Beautyprobleme, die uns schlichtweg peinlich sind. Wir erklären, wie ihr sie loswerdet.

Einige Beautyprobleme vertrauen wir höchstens anonymen Suchmaschinen an. Dabei sind sie vollkommen harmlos und stinknormal. Wir erklären euch, wie ihr kleine Schönheitsmakel loswerdet.

1.Pickel am Po

Keiner will sie, keiner redet über die und jeder will nur eins: sie loswerden. Unsere Pobacken müssen einiges aushalten: Sie sind meist verhüllt, wir sitzen viel auf ihnen. Gerade im Sommer merken wir, wie stark wir auch am Po und den Oberschenkeln schwitzen. Keine guten Voraussetzungen für makellose Haut.

Was hilft? Es klingt unsexy, aber Baumwollunterwäsche kann eine Menge bringen. Denn sie saugt den Schweiß besser auf als Spitzentextilien aus Kunstfasern. Sitzbäder in Kamille tun entzündeten Hautstellen gut. Tägliches Reinigen ist wichtig (für optimale Reinigung nehmt ihr am besten ein gutes Reinigungsgel, das fürs Gesicht konzipiert wurde oder ein seifenfreies Waschstück und keine duftstoffüberladenen Duschgels). Regelmäßige Peelings helfen, die abgestorbenen Hautzellen zu lösen – Vorsicht aber, wenn sich die Pickel entzündet haben, ein mechanisches Peeling kann dann die Entzündung verschlimmern. Sanfter sind immer Enzympeelings.

2. Dunkle Hautstellen an den Achseln oder im Genitalbereich

Es gibt Menschen, die stört das. So wie es auch Schamplippen-OPs gibt. Und wer die dunkleren Verfärbungen auf der Haut nicht mag, kann sanfte Aufhellungsmethoden ausprobieren. Brightening Creams arbeiten mit leichten Aufhellern, die Pigmentstörungen selbst bei empfindlicher Haut vermindern wollen.

Ein Hausmittel soll wirken: Die Achselhöhlen, deren Haut manchmal eine bräunliche Färbung aufweist, sollen mit Hilfe von Backpulver aufgehellt werden. Grund für die verfärbten Hautpartien können abgestorbenen Hautzellen sein, die sich unter den Achseln angesammelt haben. Ein Peeling aus Backpulver und Kokosnussöl kann das dunkle Erscheinungsbild dieser Hautbereiche verringern.

3. Dehnungsstreifen

Man kann sie auch haben, wenn man nicht schwanger war. Dehnungsstreifen entstehen oft sogar schon in jungen Jahren, wenn das Bindegewebe durch Wachstum überlastet ist. Leider sind sie relativ hartnäckig und nicht einfach loszuwerden. Sie sind wie kleine Narben im Gewebe, die durch Cremen mit Vitamin A-Salbe leicht zurückgehen. In Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Salbe allerdings nicht angewendet werden. Dermatologen bieten die Behandlung mit Laser an, um Dehnungsstreifen zu mindern. Die Kosten (ab ca. 350 Euro) muss allerdings der Patient selbst tragen – und die werden nach der Größe der Hautareale berechnet. Drei Sitzungen sind meist nötig, um erste Erfolge zu sehen – meist sind Ergebnisse dann erst nach Monaten erkennbar.

4. Schweißfüße

Wer unter stark schwitzenden Füßen leidet, läuft am besten möglichst oft barfuß. Bei Schuhen ist ein atmungsaktives Material wie Leder wichtig. Die Schuhe einmal in der Woche mit einem Desinfektionsspray einzusprühen, hilft ebenfalls, Geruch zu vermeiden. Dünne Einlegesohlen aus Leder, die regelmäßig gewechselt werden, saugen Schweiß auf. Auch Kupferfasersocken haben sich bewährt. Genauso wie Fußbäder mit Salbei und ein Fußpuder, der dafür sorgt, dass der Fuß nicht so schnell nass schwitzt.

5. Schuppen

Es rieselt? Besonders auf dunkler Kleidung sind Schuppen ein Problem, das auch unserer Umwelt auffallen kann. Häufiges Haarewaschen mit aggressiven Shampoos und zu heißes Föhnen trocknen die Kopfhaut aus. Das wiederum kann zu Schuppen führen. Es gibt aber auch noch andere Ursachen. Wir verraten euch, welche Produkte und Hausmittel gegen Schuppen helfen.

6. Lippenherpes

Es brennt am Lippenrand und schnell entstehen Bläschen. Jetzt gilt es, schnell zu sein. Herpes-Cremes mit den Wirkstoffen Aciclovir oder Penciclovir auftragen – gibt's freiverkäuflich in der Apotheke. Kaschierende Herpespflaster lassen sich gut überschminken und machen aufspringende Bläschen unsichtbar. Honig verschafft uns kurzfristige Linderung: Er wirkt antibakteriell und wundheilend.

7. Damenbart

Schon Marilyn Monroe und Elizabeth Taylor taten es: Die Diven rasierten sich im Gesicht, damit sie absolut härchenfrei ihre Filmpartner küssen konnten. Und auch die Japanerinnen schwören auf die Klingenkraft. Das Female Facial Shaving ist seit letztem Jahr total angesagt. Wer nicht zur Klinge greifen will, kann den Bart bleiben oder mit kleinen Wachsstreifen enthaaren.

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