Sonnig von A bis Z

Ein Boot, ein Buch und blauer Himmel... Jetzt fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten aus dem Sonnen-ABC - für einen perfekten Sommertag!

After-Sun

Riecht gut, kühlt schön und hilft der Haut, sich nach der Sonne zu regenerieren: Eine After-Sun-Lotion spendet Feuchtigkeit mit Aloe vera, beruhigt mit Kamillenextrakten oder fängt mit Vitamin E freie Radikale ein, die das Sonnenlicht in der Haut aktiviert hat. Neu sind Lotionen, die geschädigte Zellen mit Enzymen reparieren (Photolyase) oder Mücken abwehren. Für Frauen mit trockener Haut können reichhaltige Cremes besser passen, da sie intensiver pflegen.

Z. B. "Sun Performance After Sun" von Estée Lauder, 200 ml ca. 26 Euro; "Aktivpflege-Fluid" mit Photolyase ohne Duft von Ladival Med, 125 ml ca. 14 Euro; "Verwöhnendes Après-Mousse" von Nivea Sun, 150 ml ca. 7 Euro. Mit Mückenschutz: "Autan Family After Sun", 100 ml ca. 8 Euro. Bodylotion für trockene Haut: z. B. "Lipidiose 2" von Vichy, 200 ml ca. 11 Euro.

Wenn dein Sonnenbrand SO aussieht, solltest du handeln!

Bikini-Figur

Stopp! Kein Gedanke mehr daran. Heute scheint die Sonne, wir haben gute Laune und einen Tag frei - das macht ganz von allein ein tolles Körpergefühl. Und am Abend sind wir sowieso viel schöner: leicht gebräunt, gut erholt und super drauf.

Carotin

Guter Stoff - kann sogar vor Sonnenbrand schützen, weil er den hauteigenen Lichtschutz stärkt. Außerdem fängt Carotin freie Radikale ein, die durch das Sonnenlicht in der Haut entstehen. Der Haken: Wirkt nur, wenn man es schon zehn Wochen vor dem Sonnenbaden einnimmt (ca. 30 mg pro Tag, das entspricht einem halben Kilo Karotten oder zwei Gläsern Möhrensaft). Achtung: Für Raucher ist Carotin zum Einnehmen nicht geeignet, weil es bei ihnen das Lungenkrebsrisiko erhöht. Eine Alternative sind carotinhaltige Cremes. Außerdem großartig, um den Eigenschutz der Haut zu verbessern: Vitamin C und Vitamin E, die ebenfalls freie Radikale neutralisieren und so Falten und Sonnenallergien vorbeugen können.

Sonnenvitamine: z. B. "Carotin plus Sonnenkapseln" von Ladival, 60 Stück ca. 17 Euro; "Calcium-Sandoz Sun" Brausetabletten mit Carotin, Vitaminen und Calcium, 20 Stück ca. 7 Euro. Carotin- bzw. vitaminhaltige Cremes: z. B. "Carotin Vitamin Creme" (Vitamine A und E) von Neobio, 30 ml ca. 6 Euro; "New Skin" mit Vitamin C von Nivea Visage, 40 ml ca. 17 Euro.

Duft

Kokos mit einem Hauch Limone - so riecht der Sommer! Und so duften auch viele Sonnencremes. Lotionen mit dem leckeren Sonne-und-Strand-Geruch machen auch bei bedecktem Himmel gute Laune und helfen sogar gegen Fernweh. Wer auf bestimmte Duftstoffe allergisch reagiert, sollte aber lieber parfümfreie Sonnenmilch benutzen.

Mit Kokosduft: z. B. "Sonnenschutzlotion" LSF 15 von Hawaiian Tropic, 200 ml ca. 9 Euro. Parfümfrei: z. B. "Sonnenallergieschutz Creme-Gel" mit Lichtschutzfaktor 25 von Eucerin, 150 ml ca. 15 Euro; "Sonnen-Gel LSF 20" von Ladival Allerg, 125 ml ca. 12 Euro.

Eis-Creme

Schon mal probiert, die Sonnencreme auf Eis zu legen? Am Strand bleibt sie in der Kühltasche zwischen Wasserflaschen und Sandwiches schön kalt - eine super Erfrischung!

Filter

Fangen das Licht ein, indem sie ihm die Energie rauben: Chemische Filtersubstanzen dringen in die Hornschicht der Haut und wandeln dort UV-Strahlen in Wärme um. Filter aus Mikropigmenten bleiben eher an der Hautoberfläche und bilden einen weißlichen Film, der das Licht reflektiert. Die Pigmente sind in vielen Cremes so fein, dass man sie kaum sieht. Welche Filter man nutzt, ist Geschmackssache. Creme mit hohem Lichtschutzfaktor enthält ohnehin beide Sorten. Chemische Sonnenfilter kommen immer wieder ins Gerede, weil sie im Körper ähnlich wie Hormone wirken sollen - aber das wurde bisher nur an Ratten gezeigt, die die Filtersubstanzen in großen Mengen gefressen hatten. Ein Forscherteam aus Kopenhagen hat kürzlich getestet, ob chemische Sonnenfilter ins Blut gelangen, wenn Menschen sich zwei Wochen lang täglich von Kopf bis Fuß damit eincremen. Ergebnis: Es dringt so wenig davon in den Körper, dass es für Erwachsene unbedenklich ist. Aber für Kinder empfehlen Dermatologen sicherheitshalber dennoch Cremes mit Mikropigmenten.

Mikropigment-Cremes: z. B. "Sonnenmilch mit hohem Sonnenschutz" LSF 25 von Avène, 100 ml ca. 14 Euro; "Sonnenspray für Groß und Klein" LSF 20 von Dr. Hauschka, 150 ml ca. 15 Euro; "Neutral Sonnenmilch" LSF 40 von Lavera, 125 ml ca. 15 Euro; "Edelweiß-Sonnencreme" LSF 20 von Weleda, 50 ml ca. 7 Euro.

Glanz und Schimmer

...geben gebräunter Haut den perfekten Look. Ein Bronzing-Puder intensiviert den sommerlichen Teint, gibt mit reflektierenden Partikeln einen schönen Glanz und schützt vor Sonnenbrand. After-Sun-Produkte sind am Abend nach dem Strandtag eine Wohltat - umso besser, wenn sie auch noch verführerisch funkeln! Getönte Haut schon vor dem ersten Sonnenbad bekommt man mit Selbstbräunern - quasi den Sommer-Teint to go, ganz ohne UV-Strahlen. Einige haben zusätzlich einen Lichtschutzfaktor.

Puder mit Schimmer: z. B. "Divine Bronze Matt & Shine Terracotta" LSF 8 von Lancaster, ca. 29 Euro; "Amber Bronze" LSF 8 von Estée Lauder, ca. 35 Euro; "True Bronze Loose Powder" von Clinique, ca. 26 Euro; "Star Bronzer Bronzing Veil" Creme-Puder von Lancôme, 40 ml ca. 32 Euro. Für die Beine: "Summer-to-Wear" von Givenchy, 100 ml ca. 34 Euro. Selbstbräuner mit Schimmer: "Bronze Nature 3 in 1 Lichtreflex-Milch" von Yves Rocher, 150 ml ca. 14 Euro. Mit Sonnenschutz: z. B. "Radiant Bronze" LSF 15 von Clinique, 125 ml ca. 22 Euro. Glänzendes After-Sun: z. B. "Sunfitness Après Soleil Crème Nacrée" mit Orangen-Pampelmusen-Duft von Biotherm, 200 ml ca. 28 Euro; "Seiden-Schimmer Lotion" von Lavera, 200 ml ca. 8 Euro.

Hut

Endlich der richtige Anlass, um einen schönen Hut zu tragen: Er schützt Augen und Ohren vor zu viel Sonne, die Haare vorm Ausbleichen, macht einen kühlen Kopf - und ist ein echter Hingucker.

Immer dran denken

"Das bisschen Sonne... Ist ja noch bewölkt... Ich bin doch schon so braun..." Egal! Sonnenschutz muss sein, auch beim Frischluft-Kaffee in der Mittagspause. Denn UV-Licht bedeutet immer Stress für die Haut - sie muss sich nach jedem noch so kurzen Sonnenbad selbst reparieren. Außerdem bekommen viele Frauen schon von wenig Sonne unschöne Pigmentflecken im Gesicht ("Schwangerschaftsflecken") - besonders, wenn sie die Pille nehmen. Darum: Her mit der Creme! Wer Sonnenmilch fürs Gesicht zu fettig findet, kann auch eine leichte Tagespflege mit Lichtschutzfaktor 15 benutzen - sie schirmt gut 90 Prozent der UV-Strahlung ab.

Leichte Tagespflege mit LSF 15: z. B. "Repairwear Day SPF 15 Intensive Lotion" von Clinique, 50 ml ca. 76 Euro; "Hydro Protect Matt" LSF 15 von Eucerin, 50 ml ca. 18 Euro; "Complete Feuchtigkeitsfluid" mit Lichtschutzfaktor 15 von Oil of Olaz, 100 ml ca. 9 Euro.

Kleidung

Besser als jede Sonnencreme sind luftige, langärmlige Blusen und weite Hosen: Sie halten fast alle UV-Strahlen ab und schützen zuverlässig vor Sonnenbränden und vorzeitiger Hautalterung. Gerade in der Mittagszeit (Mittagsschatten) der beste Sonnenschutz.

Lektüre

Ein Tag in der Sonne ohne Buch? Undenkbar! Denn nirgends schmökert es sich so schön wie auf dem Strandhandtuch...

Für Krimi-Freunde: Donna Leon - "Beweise, dass es böse ist" Ohne Brunetti ist alles so einfach: Als eine garstige Alte umgebracht wird und ihre Putzfrau auf der Flucht verunglückt, ist für Scarpa, den Widersacher des Serienhelden, die Sache klar. Doch dann kommt Brunetti aus dem Urlaub zurück, frisch erholt, moralisch gestärkt, hört eine Zeugin, die Scarpa nicht in den Kram passte, und rollt den Fall gewohnt geduldig wieder auf. Auch die Nebenfiguren zeichnet Donna Leon in ihrem dreizehnten Brunetti-Krimi "Beweise, dass es böse ist" spurtreu wie üblich: Amtsleiter Patta interessiert sich für Wellness, seine Sekretärin Elettra bevorzugt in dieser Modesaison feinstes Leinen. Und auch diesmal müssen die Fans weder auf Menüvorschläge von Brunettis Frau (viel Lamm) noch auf den aktuellen Ausgehtipp für Venedig ("Do Mori" in der gleichnamigen Calle) verzichten. Mehr wird nicht verraten: ab nach Venedig... (Übersetzung: Christa E. Seibicke, 352 S., 19,90 Euro, Diogenes)

Für Roman-Fans: Arno Orzessek – "Schattauers Tochter" "Meine Mohnblüte" hat Hermann Eckstein seine Marie immer genannt, damals als sie jung waren und verliebt und der Krieg noch unvorstellbar. Marie aus Masuren, "Schattauers Tochter", das älteste Kind streng gläubiger Pietisten, das mit Eltern und Herkunft brach, um Hermann nach Deutschland zu folgen. Über 50 Jahre später lebt Marie noch immer in der bürgerlichen Villa in Osnabrück, ein Schatten ihrer selbst, der Welt längst verloren gegangen. Doch während Marie im Mansardenzimmer in der Vergangenheit verschwindet, stürmt vom Esstisch aus eine andere Generation geradewegs in die Zukunft: Dort sitzt Maries Sohn Gustav, der Lehrer ist, mit seinen Abiturienten. Bei Wein und philosophischen Gedanken eröffnet er ihnen die Welt, das Leben und die Liebe. Zwischen diesen beiden Polen hat Arno Orzessek sein großartiges Romandebüt angesiedelt. Er erzählt darin von der Liebe und von Deutschland, von starken Frauen und vom Krieg, von Freundschaft und dem himmelhoch jauchzend verzweifelten Gefühl erwachsen zu werden. Ein Buch, über dem man alle Zeit vergisst. Der ideale Begleiter für einen schönen langen Leseurlaub. (648 S., 17,90 Euro, Rogner & Bernhard)

Für Kurzstrecken-Leser: Aglaja Veteranyi - "Vom geräumten Meer, den gemieteten Socken und Frau Butter" "Ich bleibe lieber unsterblich." So endet Aglaja Veteranyis kleine Erläuterung "Warum ich kein Engel bin". Sie war auch kein Engel, sondern Zirkuskind, Schauspielerin und Autorin oft komischer, meist absurder, immer anrührender Texte. Keiner in ihrem Buch ist länger als drei Seiten, die meisten finden auf einer Platz. Sie schaffen es trotzdem, sich für den Rest des Tages im Herzen einzunisten. Versuchen Sie es selbst - diese Geschichten klingen nach. Immer geht es um Rätselhaftes: das Eigenleben von Körperteilen, befremdliche Kleinfamilien, die Liebe und was von ihr bleibt, auch um den Tod. Im Februar 2002 hat sich Aglaja Veteranyi das Leben genommen. Unsterblich ist sie geblieben. (136 S., 17,90 Euro, DVA)

Mittagsschatten

Wenn die Sonne so richtig knallt, wird das Sonnenbaden zur Tortur: Zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Strahlung am stärksten. Zeit für ein leichtes Mittagessen und ein Schläfchen im Schatten, so wie es die Menschen in warmen Ländern auch machen.

Nachcremen

Schwitzen, Schwimmen, Abrubbeln - auch wasserfeste Cremes überstehen keinen ganzen Tag. Darum: öfter mal neu eincremen, damit der UV-Schutz erhalten bleibt. Die Zeit bis zum Sonnenbrand verlängert sich dadurch aber nicht (X mal LSF). Angenehm leicht und ohne große Schmiererei zu verteilen sind Cremes zum Aufsprühen.

Z. B. "Ladival Sport Sonnenspray" LSF 20, 100 ml ca. 8 Euro; "Solar Expertise Sonnenmilch-Sprüh-Nebel" LSF 20 von L'Oréal Paris, 150 ml ca. 12 Euro; "Ambre Solaire Clear Protect" LSF 30 von Garnier, 200 ml ca. 9 Euro.

Orangencocktail

Unser Rezept für einen erfrischenden Sonnencocktail: 70 ml Orangensaft zusammen mit 70 ml Tomatensaft und 70 ml Apfelsaft mixen, dazu eventuell etwas Salz und Pfeffer, einen Teelöffel Sahne, Pflanzenöl oder gemahlene Sonnenblumenkerne und ein wenig frisch geriebene Ingwerwurzel. Schon bekommt man eine gute Portion Carotin, Vitamine C und E. Und schmecken tut's außerdem!

Photolyase

Kängurus hoppeln den ganzen Tag durch die australische Wüste, haben aber keine Probleme mit der Sonne. Gürteltiere und Algen auch nicht. Warum? Sie alle produzieren das Reparaturenzym Photolyase, das Sonnenschäden am Erbgut der Hautzellen beheben kann. Photolyase unterbricht damit den Sonnen-Teufelskreis, der in den defekten Zellen immer mehr freie Radikale aktiviert und so die Haut schneller altern lässt. Jetzt gibt es das Enzym in Cremes verpackt auch für uns: Aus Algen gewonnen steckt es entweder in einer Lichtschutzcreme, die die Haut schon während des Sonnenbadens regeneriert, oder in einem After-Sun-Gel.

Cremes mit Photolyase: z. B. "Global Protection Cellular Support Face Cream" LSF 30 von Lancaster, 50 ml ca. 90 Euro; "Ladival med Sonnenschutz-Fluid für das Gesicht" LSF 20, 75 ml ca. 13 Euro.

Quallenabwehr: Rasierschaum

Wenn die Sonne scheint, baden wir gern im flachen Wasser. Feuerquallen auch! Gelangen ihre Nesseln auf die Haut, sieht das noch schlimmer aus als ein Sonnenbrand. Erste Hilfe: Vorsichtig Rasierschaum auf den Stellen verteilen, trocknen lassen und mit einer Plastikkarte in eine Richtung abschaben, um die Nesseln zu entfernen. Der Schaum neutralisiert das Nesselgift und beruhigt die Haut.

Rotdetektor

Arme, Schultern, Wangen - sobald sich dort auch nur ein Hauch von Rötung zeigt: Raus aus der Sonne! Jeder Sonnenbrand ist eine schwere Entzündung und erhöht das Hautkrebsrisiko. Leichte Sonnenbrände können Sie mit After-Sun-Lotionen mit Hamamelis-Extrakt und kühlen Umschlägen selbst behandeln. Auch Aspirin ist nützlich, denn es lindert Schmerzen und wirkt entzündungshemmend. Wenn Bläschen, pellende Haut, Kopfschmerzen, Fieber oder Schüttelfrost hinzukommen, muss ein Arzt helfen.

After-Sun-Lotionen mit Hamamelis (lindert Entzündungen): z. B. "Contralum After Sun Balsam" von Hermal, 125 ml ca. 13 Euro; "Age Protecting After Sun Lotion" von Eucerin, 250 ml ca. 13 Euro.

Sonnenbrille

Große Brillen sind nicht nur trendy, sie bieten auch den Augen und der empfindlichen Haut drum herum optimalen UV-Schutz. Nicht entscheidend ist, wie hell oder dunkel die Gläser sind - nur das CE-Zeichen am Bügel zählt. Es garantiert den nach EU-Normen vorgeschriebenen Schutz: 99 Prozent aller einfallenden UV-Strahlen werden abgeblockt. Aber Vorsicht: Das Gütesiegel kann gefälscht sein. Eine Garantie gibt es beim Optiker. Dort kann man im Zweifel auch seine Gläser mit einem UV-Messgerät prüfen lassen. Gut sind Brillen mit breiten Bügeln, die das Licht auch von der Seite blocken. Zusätzlichen Schutz geben Sonnencremes speziell für die sensible Augenpartie: Sie enthalten keine so genannten spreitenden Fette, die ins Auge kriechen und brennen könnten.

Z. B. "Anti-Âge Regard Eye Contour Cream" LSF 12 von Dr. Pierre Ricaud, 15 ml ca. 19 Euro; "Anti-Aging Sun Gel for Eyes" mit Lichtschutzfaktor 15 von Estée Lauder, 15 ml ca. 25 Euro.

Tomate

Alles aus Tomaten enthält Lykopin, einen roten Farbstoff. Er hilft der Haut, sich selbst vor der Sonne zu schützen. Wer über zehn Wochen täglich zwei Esslöffel Tomatenmark isst oder drei Gläser Tomatensaft trinkt, bekommt nicht so leicht einen Sonnenbrand: Die Eigenschutzzeit (X mal LSF) kann sich fast verdoppeln. Die Haut kommt dann besser mit der Sonne klar - aber eine Creme mit hohem Lichtschutzfaktor ist trotzdem noch Pflicht.

Lykopinhaltige Kapseln: z. B. von Innéor, 84 Stück ca. 26 Euro.

UVA-Schutz

Das Sonnenlicht besteht aus verschiedenen Strahlungsarten: harmloses sichtbares Licht, Infrarot-Wärme und UV-Strahlen. Das UVB-Licht dringt nur in die obersten Hautschichten, kann dort aber Sonnenbrände und Hautkrebs verursachen. UVA-Licht strahlt tiefer: Es verändert die Zellen, schädigt ihr Erbgut und macht Falten. Außerdem kann UVA-Strahlung bei empfindlicher Haut einen juckenden Ausschlag hervorrufen, die so genannte Sonnenallergie. Darum muss eine gute Sonnencreme auch immer einen ausreichenden UVA-Schutz bieten. Die Zahl auf der Flasche gibt bislang nur den Lichtschutzfaktor für UVB-Strahlen an. Beim UVA-Schutz sind die Herstellerangaben unterschiedlich: "UVA-Schutz gemäß australischem Standard" bedeutet, dass eine Creme 90 Prozent der UVA-Strahlen herausfiltert - unabhängig vom Lichtschutzfaktor. Auf Produkten von Nivea Sun findet man den Hinweis "UVA-UVB Schutzbalance": Hier wächst der UVA-Schutz mit dem UVB-Lichtschutz.

Viel Sonnencreme

Hilft viel! Der Lichtschutzfaktor, der auf der Packung steht, schützt die Haut nur, wenn man die Creme dick und lückenlos aufträgt: auf dem Nasenrücken, den Ohren, den Füßen - alles Stellen, die oft zu wenig Sonnencreme, aber viel UV-Strahlung abbekommen. Tipp: Wenn Sie sich zu Hause vor dem Spiegel eincremen, können Sie besser kontrollieren, wo noch Creme fehlt. Die Faustregel für die richtige Menge lautet: 3 Gramm Creme fürs Gesicht (etwa ein Teelöffel voll) und 30 Gramm für den Körper (gut zwei Esslöffel).

Wasserfeste Cremes

Sonnenstrahlen kommen auch ins Wasser - darum ist wasserfeste Sonnencreme vor dem Baden wichtig! Nach dem Abtrocknen trotzdem lieber nachcremen, um den Schutz zu erhalten.

Wasserfeste Sonnenlotionen: z. B. "Refreshing Sun Protection Spray" LSF 15 von Shiseido, 150 ml ca. 25 Euro; "Sunfitness Spray Sport" mit Lichtschutzfaktor 15 von Biotherm, 125 ml ca. 23 Euro.

X mal LSF

Wie lange ein Mensch ungeschützt in der Sonne bleiben kann, bis er einen Sonnenbrand bekommt, hängt vom Urlaubsort und Hauttyp ab: Rothaarige kriegen schon nach 5 Minuten gerötete Schultern und Wangen (selbst in Deutschland), blonde Menschen nach 10, dunkelhaarige nach 15 und schwarzhaarige mit dunklem Teint erst nach 20 Minuten. Diese Eigenschutzzeit ist der Faktor X, mit dem man den Lichtschutzfaktor auf der Sonnenmilchflasche multipliziert (LSF, englisch "Sun Protection Factor", abgekürzt SPF). Herauskommt in etwa die Zeit, die man gut eingecremt in der Sonne verbringen kann, ohne rot zu werden. Trotzdem ist es klug, diese Spanne nicht maximal auszureizen, sondern nach gut der Hälfte wieder in den Schatten zu gehen. Außerdem verkürzt sich die Schutzzeit, wenn wir im Süden, in den Bergen oder am Strand sind, weil dort die Sonne intensiver strahlt oder reflektiert wird. Wer es noch genauer wissen will, kann unter www.uv-check.de berechnen lassen, wie lang er wo und mit welchem Lichtschutzfaktor in der Sonne bleiben darf. Praktisch: Die Infos gibt's auch per SMS aufs Handy.

Yummy! Leckerer Sonnengloss

Lippen brauchen Schutz. Und wenn er gut schmeckt - umso besser! Die neuen Glosse schützen mit LSF 15 die besonders dünne und empfindliche Lippenhaut und schmecken nach Melone oder Minze.

Z. B. "Sun Lip Gloss Ultra Shiny" LSF 15 mit Mango-Minzgeschmack von Lancôme, 15 ml ca. 17 Euro; "Sunfitness Gloss Cristal" LSF 15 mit Melonengeschmack von Biotherm, 15 ml für ca. 15 Euro.

Zurückziehen

Der Schweiß rinnt, das Licht blendet, der Durst kommt... Nichts wie ab unter den Schirm! Im Schatten kann man den Urlaub auch ganz hervorragend genießen - zum Beispiel mit einem guten Buch ( Lektüre). Sich für die Urlaubsbräune zu quälen, ist nicht nur lästig, sondern auch überflüssig - wozu gibt es Selbstbräuner? Damit kriegt man eine leichte Bräune bestens hin.

Merle Rebentisch BRIGITTE 14/05
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