Rote Pünktchen am Arm? Das hat es damit auf sich!

Rote Pünktchen an den Oberarmen sind nicht besonders schön, leider aber ein weit verbreitetes Haut-Problem. Wir erklären, was das für Pickelchen sind und was du dagegen tun kannst.

Die meisten von uns werden dieses Haut-Phänomen sicher kennen: diese kleinen, roten Pickelchen an den Oberarmen. Sie sehen aus wie eine Gänsehaut, jucken nicht, tun nicht weh, verschwinden in den meisten Fällen aber leider auch nicht. Was hat es mit den Pünktchen also auf sich?

Im Prinzip ist alles ganz harmlos: Die sogenannte Reibeisenhaut, auch Keratosis Pilaris genannt, entsteht, wenn die Haarfolikel durch Keratin-Ablagerungen verstopfen. Die Hautzellen verhärten sich und werden rau.

Besonders häufig sind davon Mädchen in der Pubertät betroffen. Bei etwa der Hälfte der jungen Frauen tritt in den ersten Jahren ihres Lebens diese Hautstörung auf, die sich in der Regel mit zunehmendem Alter aber wieder zurückbilden und teilweise sogar komplett verschwindet.

Schonwaschgang am Morgen  Wascht ihr euch zweimal am Tag das Gesicht? Das könnt ihr euch sparen! "Die Haut sollte allabendlich schonend, aber gründlich und mit einem zum Hauttyp passenden Produkt gereinigt werden. Am Morgen reicht warmes Wasser. Ausnahme: sehr fettige Haut; die profitiert auch morgens von einem entsprechenden Reinigungsprodukt", so Dr. Paes. Und wie sieht es mit Gesichtswasser aus? "Bei Reinigungsmilch oder -öl ist es ein absolutes Muss, da Gesichtswasser die Pflegerückstände entfernt. Bei allen anderen Reinigungsprodukten kann es helfen, den pH-Wert der Haut schneller zu stabilisieren. Ist sie gesund, bekommt sie das aber auch allein hin."  Richtig layern - die Reihenfolge ist wichtig!  Erst das Serum und dann die Creme? Oder doch andersrum? Dr. Paes weiß, wie's geht: "Beim täglichen Pflegekonzept kann man sich an der Konsistenz der Produkte orientieren. Flüssigere Texturen sind zuerst dran. Nach der Reinigung kann man mit einem Serum starten und dann ein auf den Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut angepasstes Produkt auftragen. Zum Schluss folgt, bei absehbarer Sonnenexposition, ein guter UV-Schutz." Ganz wichtig: Ihr solltet nicht zu viele verschiedene Produkte benutzen, da es die Haut überfordern könnte. Außerdem solltet ihr die einzelnen Schichten jeweils kurz einwirken lassen.  Sanfter peelen - oder gar nicht  Gepeelte Haut fühlt sich zart an, leuchtet rosig - und nimmt Wirkstoffe besser auf. Gute Gründe also, um ein Peeling ins abendliche Beauty-Ritual einzubauen. "Ein- bis maximal zweimal pro Woche genügen", rät Dr. Pia M. Paes. "Andernfalls kann die Schutzbarriere der Haut geschädigt werden. Meist gut vertragen werden Enzym-Peelings, die eine porentiefe Reinigung ermöglichen, ohne die Haut durch Schleifpartikel zu irritieren. Ist sie sehr empfindlich, sollte man aber ganz aufs Peelen verzichten. Das gilt auch bei entzündlichen Erkrankungen wie Akne oder Rosacea." Weiterer Softie-Tipp: Peeling-Pulver, die mit Wasser angemischt werden.

Das kannst du dagegen tun

Ansteckend ist die Reibeisenhaut zum Glück nicht, dafür aber vererbbar! Deswegen gibt es bislang auch noch kein Patentrezept gegen die unschönen Pickelchen. Spezielle Salben, Peelings und Öle, die das überschüssige Keratin aus der Haut herausspülen, können die Symptome allerdings mildern. Es hilft außerdem, sich immer gut einzucremen, denn vor allem trockene Haut – besonders im Winter! – fördert Keratosis Pilaris.

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