Das hilft wirklich gegen Winter-Akne

Fiese Pickel können zwar unter dicken Pullis versteckt werden, sind aber dennoch lästig. Wir verraten die besten Tipps gegen Winter Akne - für eine schöne Rückenansicht.

Hautunreinheiten auf Schultern und Rücken sind das ganze Jahr über unangenehm. Doch gerade in der kalten Jahreszeit blühen Pickel und Rötungen richtig auf. Zwar können die Pusteln unter Kleidern und dicken Wollpullis versteckt werden, trotzdem wird es unangenehm, wenn man gerade jetzt zu Weihnachten oder Silvester auf ein rückenfreies Partykleid setzt (wir haben die besten Tipps gegen Bacne und für reine Haut am Rücken).

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Was sind die Ursachen für Winter-Akne?

In der kalten Jahreszeit werden nicht nur die Symptome von Akne-Patienten schlimmer, auch Menschen die normalerweise nicht zu Pickeln neigen, haben jetzt mit Hautunreinheiten zu kämpfen. Der Grund: Die Haut wird durch trockene Heizungsluft und Kälte stark strapaziert und kann keinen ausreichenden Schutzmantel bilden. Erreger können so leichter in die Haut eindringen und die Akne verschlimmern.

Genau wie an anderen Stellen des Körpers auch, handelt es sich bei Pickeln am Rücken um durch Talg verstopfte und entzündete Poren. Gerade im Rücken- und Schulterbereich sitzen jedoch mehr Talgdrüsen als im Gesicht. Da bei Jugendlichen die Talgproduktion noch stärker ist, sind sie im Winter am häufigsten von Symptomen betroffen. Aber auch Erwachsene leiden oft unter einer sogenannten Spätakne, die in der Regel durch Hormonschwankungen und einem plötzlichen Östrogenabfall verursacht wird. Hervorgerufen wird dieser zum Beispiel beim Absetzen der Pille.

Wie kann man lästige Pickel vorbeugen?

Um Akne vorzubeugen ist es ratsam, keine synthetische Kleidung zu tragen, da die Haut darunter nur schlecht atmen kann und schnell zu schwitzen beginnt. Der Schweiß kann nicht verdunsten und verstopft die Poren. Die Folge sind weitere Pickel.

Auch ein wöchentliches Peeling kann Winter Akne vorbeugen. Das löst abgestorbene Hautschüppchen von der Hautoberfläche und verhindert, das die Poren verstopft werden. Viele Ärzte empfehlen außerdem, Kuhmilch nur in Maßen zu genießen. Aufgrund der Aufzucht der Tiere, bei der Hormone zum Einsatz kommen, kann Kuhmilch den Ausbruch von Pickeln begünstigen.

Was hilft gegen die Akne am Rücken?

Sind die Pickel bereits da, ist es ratsam, sie professionell behandeln zu lassen, um Entzündungen und die Entstehung von Narben zu vermeiden. Hierbei gibt es, je nach Schwere der Akne, verschiedene Behandlungsmethoden:

So sorgen zum einen verschiedene dermatologische Salben, die Vitamin-A- oder Azelainsäure beinhalten, beim Auftragen für das Austrocknen der Pickel sorgen. Diese kann man sich beim Hautarzt verschreiben lassen.

Ein weiteres Mittel gegen Akne ist das Fruchtsäure-Peeling, das viele Dermatologen anbieten. Dabei handelt es sich um eine chemische Tinktur aus konzentrierter Fruchtsäure, die auf die Haut aufgetragen wird. Sie hemmt das Wachstum akneverursachender Bakterien und ätzt (schmerzfrei) die oberste Hautschicht quasi weg. In der Regel sind mehrere Sitzungen nötig. Pro Sitzung kann man mit Kosten um die 90 Euro rechnen.

Besteht die Gefahr einer dauerhaften Narbenbildung, kann auch die Einnahme von Medikamenten sinnvoll sein. Hautärzte arbeiten mit Vitamin-A-haltigen Tabletten, die über die Blutbahn gezielt an der Ursache ansetzen und Pickel von innen austrocknen können. Diese Tabletten sollten ausschließlich in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden.

In bestimmten Fällen kann sogar die Einnahme eines leichten Antibiotikums nötig sein, das entzündungshemmend wirkt und die Akne von innen bekämpft. Auch das Antibiotikum muss vom Facharzt verschrieben werden.

Text: LL
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