Ein Model wehrt sich gegen Photoshop

Das australische Models Meaghan Kausman ist empört, weil ihr Foto vor der Veröffentlichung mit Photoshop retuschiert wurde. Via Instagram wehrt sie sich gegen unrealistische Schönheitsideale.

Die 23-jährige Studentin Meaghan Kausman modelte für das Bademoden-Label Fella Swim. Zusammen mit der Fotografin Pip Summerville wurde ein verträumtes Unterwasser-Shooting umgesetzt, bei dem die Australierin durchs Wasser schwebt. Was sie nicht ahnt: Nach dem Shooting lässt das Unternehmen die Aufnahmen retuschieren. Der Bauch wird dünner gemacht, die Oberschenkel straffer, der Po knackiger - und schon schwebt Meaghan Kausman noch etwas graziler durchs Wasser.

Das Unternehmen hat die Rechnung allerdings ohne das Model gemacht. Die Australierin ist so empört über die künstliche Verschlankung ihres Körpers, dass sie die beiden Versionen gegenüberstellt und auf ihrem Instagram-Account postet. Dazu schreibt sie: "Ich werde keiner Firma dabei helfen, ihr Mantra 'dünner ist besser' mit meiner Hilfe aufrechtzuerhalten. Alle Frauen sind schön, und es gibt uns nun mal in unterschiedlichen Formen und Größen! Diese Industrie ist krank! Es ist nicht in Ordnung einen Frauenkörper zu verändern, damit er dünner aussieht. Niemals!"

Starke Worte eines starken Models. Ermutigt wurde die 23-Jährige sicherlich von ihrem Vater, der Direktor der "The Butterfly Foundation" ist - ein Verein, der essgestörte Mädchen unterstützt.

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