Schönheitsideal per Photoshop: So sehen wir nicht aus

Dass die Models in Magazinen und Werbekampagnen mit Photoshop retuschiert werden, ist längst kein Geheimnis mehr. Welch groteskes Ausmaß die Annäherung an das herrschende Schönheitsideal annehmen kann, verdeutlicht dieses Video.

Hier wird nicht bloß geschminkt und frisiert. Nein, den größten Teil der Verschönerungsmaßnahmen an dem Model in diesem Clip übernimmt Photoshop: Die Augen werden zu Puppenaugen, die Nase zur Stupsnase, die Beine verlängert, der Bauch gestrafft, die Haare glänzender, der Hautton ebenmäßiger. Mit wenigen Mausklicks werden Gesicht und Körper der jungen Frau "optimiert". Ihre natürliche Schönheit, die wir am Anfang des Spots sehen, ist in der computergenerierten Barbie nicht mehr wiederzuerkennen.

Hinter dem Video gegen Retusche in der Werbung steckt die Non-Profit-Plattform GlobalDemocracy.com . Sie will Protesten eine Stimme geben und ermöglicht allen registrierten Personen, sich per Online-Vote für bestimmte gesellschaftliche Belange auszusprechen. Davon erhofft sich die Institution Einfluss auf Regierungen und Institutionen. So wird am Ende dieses Clips auf die bestehende Aktion für "verpflichtende Hinweise in Werbung mit manipulierten Körpern" hingewiesen. Eine gesetzliche Regelung, die die Manipulation von Fotos verbietet, existiert bisher nicht.

Auch die BRIGITTE-Redaktion möchte den rigiden Schönheitsidealen etwas entgegensetzen. Mit der Aktion "Wir sind schön genug!" möchten wir Sie aufrufen, ein Foto von sich hochzuladen. Zeigen Sie uns und anderen, dass Sie mit sich und Ihrem Körper Frieden geschlossen haben. Auch auf Twitter, Facebook oder Instagram können Sie Ihr Bild unter dem Hashtag #schoengenug posten.

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Dass die Models in Magazinen und Werbekampagnen mit Photoshop retuschiert werden, ist längst kein Geheimnis mehr. Welch groteskes Ausmaß die Annäherung an das herrschende Schönheitsideal annehmen kann, verdeutlicht dieses Video.

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