Sommersprossen: Die schönste Nebenwirkung des Sommers

Sie sind DAS Merkmal von Pipi Langstrumpf oder Kate Moss - die Rede ist von Sommersprossen. 2017 werden sie sogar extra aufgeschminkt. Alle Infos zu den harmlosen Hautpigmenten findet ihr hier.

Warum bekommen wir überhaupt Sommersprossen?

Bei Sommersprossen handelt es sich um harmlose Pigmentflecke in der obersten Hautschicht. Ein genetischer Defekt führt dazu, dass sich die Pigmente nicht gleichmäßig in den Hautzellen verteilen und so kleine, bräunliche Flecken (wie Pünktchen) entstehen.

Alkohol ist schlecht für die Haut

Als Reaktion auf Sonneneinstrahlung produzieren Hautzellen, sogenannte Melanozyten, vermehrt das Hautpigment Melanin. Je mehr UV-Licht nun auf die Haut einwirkt, desto schneller wird die Melanin-Produktion und damit die Hautpigmentierung angekurbelt. Die Sommersprosse entsteht. 

Sind Sommersprossen gefährlich?

Eine Sommerprosse ist ungefährlich, dient jedoch als ein Warnsignal, dass die Haut vor Sonne geschützt werden sollte. Eincremen mit einem hohen Lichtschutzfaktor sollte also immer Pflicht sein!

Welcher Hauttyp hat Sommersprossen?

Besonders helle Hauttypen mit lichtempfindlicher heller Haut und blonden oder rötlichen Haaren können auf Gesicht, Schultern und Armen schnell Sommersprossen bekommen. Das sind genau die Hautzonen, die nicht immer vor Sonneneinstrahlung geschützt werden können. Diese hellen Hauttypen (I und II) sind im Übrigen auch anfälliger für Leberflecke (So einfach kannst du deinen Hauttyp bestimmen).

Während einer Schwangerschaft können Sommersprossen und andere Pigmentstörungen auch temporär durch Hormonschwankungen auftreten. Meistens verschwinden sie nach der Schwangerschaft wieder.

In den Wintermonaten ist die Überpigmentierung oftmals kaum zu erkennen. Die Farbe der Sommersprosse hängt nämlich stark von der einwirkenden Lichtintensität ab. So wird das Hautpigment im Winter um einiges heller und somit fast unsichtbar fürs Auge. Das Pigment verschwindet sozusagen, bis die Sonner wieder auf die Haut einwirkt und sich das eine oder andere Pünktchen wieder zu erkennen gibt.

Wie kann man Sommersprossen mindern?

Sommersprossen sehen toll aus und sollten bloß nicht versteckt werden. Trotzdem sollte man sie als ein Warnsignal der Haut wahrnehmen und dementsprechend gut schützen. Das bedeutet konkret: Die Haut sollte immer mit einem hohen Lichtschutzfaktor 30-50 eingecremt sein. So produzieren Melanozyten weniger Melanin. Stündliche Wiederholung extrem erwünscht!

Zusätzlich sollte man sich nicht in der direkten Sonne aufhalten und die Schultern, Arme und Beine mit Kleidung bedecken. Sunblocker ab einem LSF 50 können zusätzlich auf spezielle Hautregionen aufgetragen werden und bieten einen Extra-Schutz.

Der Trend 2017: Tätowierte oder aufgeklebte Sommersprossen

In diesem Sommer sind Sommersprossen so hip wie nie! Dank Microblading werden sie sogar dauerhaft auf das Gesicht tätowiert. So halten sie bis zu drei Jahre lang.

Wem das zu gewagt ist, der kann sich sogenannte Fake-Sommersprossen mit speziellen "Faux Freckles"-Stiften aufmalen oder klebt sich einfach "Glitter Freckles", die beim nächsten Duschen abgewaschen werden, auf Nase und Wangen. Ein cooler Festival-Gag!

KaHe
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