Sommerteint: 10 Fakten zum Selbstbräuner

Die Zeit der kurzen Röcke und T-Shirts naht. Wir verraten Ihnen, wie Sie auch ohne Sonnenbäder einen schimmernden Sommerteint bekommen.

Sanfte Lotionen für Einsteigerinnen

Noch bleibt Ihnen ja ein bisschen Zeit. Getönte Bodylotions verleihen der Haut nach und nach eine ganz leichte Bräune. Sie enthalten nur sehr wenig Bräunungswirkstoff (DHA) und lassen die Beine nach ca. drei Tagen regelmäßiger Anwendung wie sonnengeküsst aussehen.

Selbstbräuner auftragen

Stärker und schneller sind Selbstbräuner. Vorher unbedingt ein Peeling machen. Den Selbstbräuner nicht direkt nach dem Baden oder Joggen benutzen - auf feuchter Haut wird die Farbe zu ungleichmäßig. Am besten klappt es, wenn Sie sich vorher eincremen, besonders verhornte Stellen wie Ellbogen und Knie. Auf gecremter Haut lässt sich der Selbstbräuner besser verteilen, außerdem wird der Ton nicht zu dunkel. Für ein intensiveres Ergebnis lieber alle zwei bis drei Tage wiederholen - so lässt sich der Farbton besser steuern. Direkt danach am besten dunkle, weite Kleidung tragen, damit sich die neue Bräune nicht gleich wieder abreibt. Selbstbräuner färben übrigens nur bereits abgestorbene Hornzellen in den oberen Hautschichten und dringen nicht in das darunter liegende Gewebe ein. Darum hält die Farbe auch nur etwa sieben Tage.

Bronzing-Puder für Vorgebräunte

Ihre Beine sind schon leicht gebräunt? Dann sind Bronzing-Puder ideal: Sie intensivieren den Hautton mit dunklen Pigmenten, Glanzpartikel sorgen für den Schimmer-Effekt. Mit einem dicken Pinsel gleichmäßig aufstäuben. Achtung: Bei weißen Sommerkleidern lieber darauf verzichten!

SOS-Programm bei fleckigem Selbstbräuner

Der Selbstbräuner hat die falsche Farbe oder das Ergebnis ist fleckig? Ein langes heißes Bad hilft. Anschließend ein grobes Peeling verwenden, um die eingefärbten Hautschüppchen zu entfernen und anschließend die Haut mit einer reichhaltigen Pflege eincremen. Gegen Selbstbräuner-Flecken an den Fingerkuppen oder unter den Nägeln hilft ein Bad in Zitronensaft.

Sonnenschutz für alle

Leider ein immer noch weit verbreiteter Irrglaube: Selbstgebräunte Haut ist besser geschützt als blasse. Totaler Quatsch! Deswegen gilt: Immer ausreichend und vor allem einen hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Sonnenschutz vor dem Sonnenbad auftragen und regelmäßig erneuern. Ganz wichtig: Das Nachcremen hält den Sonnenschutz aufrecht, verlängert ihn aber nicht!

Sommerbräune aufgeduscht

Bräunungs-Profis schwören mittlerweile auf Body-Tan-Duschen - hier kommt das DHA als feiner Sprühnebel aus Düsen. Man steht nackt mit Duschhaube in der Kabine, dreht sich einmal um die eigene Achse und wird binnen 10 bis 45 Sekunden nahtlos braun (z. B. bei "Adam&Eve" in Hamburg, www.adameve-hamburg.de, oder "Magic Tan", www.magictan.de). In mehreren Bräunungsstufen für eine perfekte Sommerbräune.

Two-in-one

Für Hellhäutige, die sich nur einen Hauch Sommerbräune wünschen, ist der Mix aus Bodylotion und Selbstbräuner ideal. Wer sich täglich eincremt, erreicht nach zwei bis drei Tagen eine zarte Bräune. Besonders natürlich sieht's aus, wenn neben DHA ein weiterer Bräunungswirkstoff (Erythrulose) im Spiel ist. In der Sonne bräunt man anschließend ganz normal und ist durch die Tubenbräune nicht zusätzlich geschützt.

Gut zu wissen

Selbstbräuner färben die oberste Hautschicht, die zigarettenpapierdünn ist und aus verhornten, toten Hautschüppchen besteht. Da diese Schicht sich regelmäßig abschilfert - die Haut verliert täglich etwa 10 Gramm Hornzellen - muss für eine gleichmäßige Sommerbräune alle drei bis fünf Tage nachgecremt werden.

Creme-Guide

1. Um Streifenhörnchen-Look zu vermeiden, vorab ein Peeling machen, besonders an Fersen, Ellenbogen und Knien. 2. Anfängerinnen tragen zuerst Körpermilch auf. Die Wirkung des Bräuners ist dann zwar nicht so intensiv, aber gleichmäßiger. 3. Anschließend reichlich Selbstbräuner auftragen. Ruhig öfter über die gleiche Stelle gehen: Brauner wird man dadurch nicht. 4. Hände waschen und Produkt vorm Anziehen einziehen lassen. 5. Wer auch die Hände bräunen möchte, cremt sie nach dem Waschen ein und trägt den Selbstbräuner dann mit einem Schwämmchen möglichst gleichmäßig auf Finger und Handrücken auf.

Schimmernd noch schöner

Nach der Dusche braucht die Haut eine reichhaltige Bodylotion oder Körpercreme. Je länger Ihre sommerbraunen Schultern, Arme und Beine die Feuchtigkeit halten können, umso länger bleibt der schöne Hautton. Und dafür nimmt man Fett- und Feuchtigkeitsbinder wie zum Beispiel Hyaluronsäure, Glycerin oder Urea (Harnstoff ). Urea sollten Sie aber nur gering dosiert einsetzen (höchstens 5 Prozent), denn Harnstoff-Moleküle lockern die Kittsubstanz zwischen den Zellen zu stark auf. Gleiches gilt für Gesichtscremes oder Masken mit Salicylsäure. Auch Anti-Age-Cremes, die die Zellteilung anregen (z. B. mit Vitamin A), bleiben besser im Schrank. Super statt dessen: eine Feuchtigkeitspflege mit Vitamin E - das hilft der Haut, von der Sonne freigesetzte Radikale zu neutralisieren. Pflegeöle zum Aufsprühen geben Armen, Beinen und dem Dekolleté außerdem einen seidigen Schimmer. Auch schön: ein Öl mit Perlmuttpartikeln. Hier geht es zurück zu unserem Hautpflege-Special

Fotos: iStockphoto, Fotolia
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