Sonnenbrand im Gesicht - das hilft sofort!

Ein Sonnenbrand im Gesicht ist einfach hundsgemein. Er offenbart versäumtes Eincremen und zeigt sofort, wie sehr er unserer empfindlichen Gesichtshaut geschadet hat. Knallrot und gespannt? Das hilft dir jetzt sofort!

Sonnenbrand im Gesicht – was tun, wenn's brennt?

Die Haut im Gesicht ist empfindlich und dünn. Wenn wir vergessen haben, uns mit Sonnencreme vor der Sonne zu schützen – oder einfach zu lange und exzessiv gesonnt haben, zeigt sich meist schnell: Wie werden rot und glühen. Und besonders gern an den Stellen, die exponiert sind: Stirn, Nase und Wangenknochen. Das Dumme: Ein Sonnenbrand im Gesicht lässt sich leider schlecht verstecken…

Sonnenbrand – jetzt kommt erste Hilfe

Meist merken wir es schnell: die Haut wird heiß, rötet sich und spannt. Doch das volle Ausmaß eines Sonnenbrands zeigt sich erst Stunden später. Die ersten Symptome bemerken wir nach 4 bis 8 Stunden, am schlimmsten sind die Beschwerden 12 bis 36 Stunden nach dem Sonnenbad. Wir haben die besten SOS-Maßnahmen für einen Sonnenbrand im Gesicht:

  • Raus aus der Sonne! Und zwar für die nächsten Tage!
  • Kühlen! Am besten mit Coolpacks, Kalt-Warm-Kompressen, aus dem Kühlschrank. Die aber nie direkt auf die Haut legen, sondern immer ein dünnes Baumwolltuch dazwischenlegen.
  • Feuchtigkeit ist jetzt wichtig für die Haut. Von innen (viel trinken!) und von außen. Durch die entstandene Hitze bei einer entzündlichen Reaktion braucht der Körper Wasser. Die Haut spannt jetzt stark und muss Verbrennungen reparieren. Besonders feuchtigkeitsspendend ist ein Aloe-Vera-Gel (Tipp: Unbedingt die INCI-Liste checken, einige Produkte enthalten Duft- und Konservierungsstoffe, die gereizter Haut nicht gut tun – dabei hilft zum Beispiel die App Codecheck).
  • Hausmittel aus der Küche können Verbrennungen lindern: Gurkenscheiben kühlen die Gesichtshaut und spenden Feuchtigkeit.
  • Quark und Joghurt beruhigen bei Verbrennungen und ziehen die Hitze aus der Haut. 
  • Hilfe aus der Apotheke: Kühlende Schaumsprays und spezielle After-Sun-Gele und Lotionen mit hautberuhigenden Wirkstoffen wie Allantoin, Bisabolol und Panthenol tun jetzt gut.
  • Jetzt kein Peeling machen, erst wenn die Haut sich schuppt, dürft ihr ihr mit sanften Enzympeelings helfen, sich zu erneuern. Auf keinen Fall mechanische Peelingpartikel auf die Haut reiben, das würde die dünne neu gebildete Haut verletzen.
  • Bei Sonnenbrand im Gesicht keinen Kamillentee oder -tinktur einsetzen. Am Körper hilft die Kamille, im Gesicht (vor allem rund ums Auge) reizt sie zu sehr.

Sind die Verbrennungen der Haut sehr tief, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Wenn Blasen sich entzünden und die Haut in tieferen Schichten verbrannt ist, kann es zur Narbenbildung im Gesicht kommen. Der Arzt verschreibt bei einem starken Sonnenbrand dann entzündungshemmende Wirkstoffe wie zum Beispiel Ibuprofen.

Sonnenbrand schadet uns länger als ein paar Tage

Auch wenn der Spuk manchmal nach ein paar Tagen vorbei ist, schadet ein Sonnenbrand im Gesicht der Haut extrem. Er setzt Prozesse in Gang, die uns schneller altern lassen: Freie Radikale werden gebildet, Kollagen abgebaut und das Bindegewebe geschädigt.

Pigmentflecken können auch eine Folge von UV-Schäden sein. Natürlich erhöht jeder Sonnenbrand die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken. 

Sonnenbrand auf den Lippen

Viele vergessen, auch ihre Lippen mit einem Sonnenschutz einzucremen, dabei gibt es inzwischen viele Lippenpflegestifte mit hohem Lichtschutzfaktor, sogar LSF 50. UV-Strahlen setzen der dünnen Lippenhaut enorm zu. Wenn's passiert ist:

  • Bei einem leichten Sonnenbrand röten sich die Lippen und werden trocken. Jetzt helfen Hausmittel wie eine Quarkmaske mit Honig oder pürierte Gurken. Anschließend lindert eine Feuchtigkeitspflege Spannung und Trockenheit. Beim Lippenpflegestift darauf achten, dass keine Mineralöle darin stecken. (Lies dazu: So gefährlich kann Lippenpflege sein.)
  • Handelt es sich um eine schlimmere Verbrennung, ist sie schmerzhaft. Wenn sich Blasen auf den Lippen bilden, unbedingt zum Dermatologen gehen.

Wenn sich die Haut schält

Die Haut heilt sich selbst, indem sie sich neu bildet: Die oberste Hautschicht ist so geschädigt, dass die darunter liegenden Hautzellen die oberen abstoßen, um sich regenerieren zu können. Wenn sich die Haut pellt, kann man sie – besonders am Körper – sogar in großen Schichten abziehen. Wenn das ohne Schmerzen geht, dürfen diese Partien ruhig vorsichtig abgezogen werden. Wenn's weh tut: Finger weg und warten! Wer den Drang hat, die Hautfusseln wegzupeelen, sollte das nur ganz sanft mit einem Enzympeeling machen. Bei der Gesichtsreinigung kein Gesichts- oder Mizellenwasser verwenden, sondern lieber eine milchige Lotion.

Sonnenbrand im Gesicht überschminken

Auch wenn wir einen Sonnenbrand im Gesicht am liebsten überschminken möchten, ist in Sachen Make-up jetzt Zurückhaltung angesagt. Die Haut unbedingt mit einer Feuchtigkeitscreme versorgen, bevor du eine leichte flüssige Foundation aufträgst. Puder lieber vermeiden, denn die feinen trockenen Partikelchen saugen die Feuchtigkeit auf, die sonnenverbrannte Haut dringend braucht. Starke Abdeckstifte, die hoch pigmentiert sind, lieber meiden, auch wenn wir uns dringend wünschen, dass die Rötungen nicht jedem auffallen. Die Haut soll atmen – schließlich muss sie Schwerstarbeit bei der Regeneration leisten.

saro

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