Sonnenschutzfaktor: Die wichtigsten Infos

Sonnen ohne Reue: Mit dem richtigen Sonnenschutzfaktor kein Problem! Hier erfahrt ihr alles zum Thema Lichtschutzfaktor.

Ausreichend Sonnenschutzmittel ist beim Sonnenbaden das A und O. Denn nur mit einem entsprechen Sonnenschutzfaktor, der auf den Hauttyp abgestimmt ist, schützen wir uns vor gefährlicher UV-Strahlung und einem Sonnenbrand.

Sonnenschutzfaktor: Definition

Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor bieten Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung und damit vor Sonnenbrand, Anzeichen frühzeitiger Hautalterung (Falten) sowie Hautkrebs.

Der auf Sonnenprodukten angegebene Sonnenschutzfaktor gibt an, wie viel länger man sich nach ordnungsgemäßer Anwendung der Creme in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, als ohne eine Verwendung von Sonnencreme und Co.,

erklärt Dr. Philipp Marcel Buck, Dermatologe im Goldbek Medical Hamburg. Einen Sunblocker, der einen vollständigen UV-Schutz gewährleistet, gibt es jedoch nicht.

Der Sonnenschutzfaktor ist eher ein Durchschnittswert, der unter Laborbedingungen ermittelt wurde. Man unterscheidet niedrig (LSF 6 und 10), mittel (LSF 15, 20, 25), hoch (LSF 30, 50) und sehr hoch (LSF 50). LSF 30 etwa bedeutet, dass Sonnenanbeter 30-mal länger in der Sonne bleiben können als ohne Sonnenschutz. Noch mehr Irrtümer zum Sonnenschutz findet ihr übrigens hier.

Dabei finden sich auf Sonnencreme und Co. unterschiedliche Abkürzungen wie LSF (Lichtschutzfaktor) SPF (Sun Protecting Factor) oder SSF (Sonnenschutzfaktor).

Die Worte werden synonym verwendet. Sonnenschutzfaktor ist in Deutschland die weniger übliche Bezeichnung, ist aber die genaue Übersetzung des englischen Pendants,

weiß auch Dr. Buck. Grundsätzlich gilt: Je höher der Sonnenschutzfaktor, umso stärker der Schutz und umso länger ist der Aufenthalt in der Sonne ohne Gefahr auf Sonnenbrand möglich.

Sonnenschutzfaktor: So findet ihr den richtigen Lichtschutzfaktor

Um den richtigen Sonnenschutzfaktor (LSF oder SPF) zu berechnen, solltet ihr euren Hauttyp bestimmen. Dieser gibt euch nämlich an, wie viele Minuten ihr euch ohne ein Sonnenschutzmittel in der Sonne aufhalten dürft. Die je nach Hauttyp individuell unterschiedliche Zeit bis ein Sonnenbrand auftritt, ist die sogenannte Eigenschutzzeit.

  • Typ 1 (helle Haut, blonde oder rote Haare, blaue oder grüne Augen) hat eine Eigenschutzzeit von 3 bis 10 Minuten.
  • Typ 2 (helle Haut, blonde Haare, blaue oder grüne Augen) kann 10 bis 20 Minuten ohne Schutz in der Sonne bleiben.
  • Typ 3 (dunkle Haare, braune Augen, gute Bräunung) hat eine Eigenschutzzeit von 20 bis 30 Minuten.
  • Typ 4 (dunkle Haut, dunkle oder schwarze Haare, braune Augen) kann bis zu 45 Minuten ohne LSF Sonnenbaden, ohne sich einen Sonnenbrand zuzuziehen.

Multipliziert man die Eigenschutzzeit mit dem Lichtschutzfaktor, so ist das die maximale Dauer, in der ihr euch in der Sonne aufhalten dürft, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Welcher Hauttyp bist du? Finde es mit diesem Test heraus!

Sonnenschutzfaktor aufrechterhalten

Um einen ausreichenden Schutz herzustellen, sollte mit der Verwendung von Sonnenschutzmittel nicht gegeizt werden. Ganz gleich ob eine mineralische Sonnencreme oder ein Produkt mit chemischem Filter – unbedingt alle zwei bis drei Stunden nachcremen. Nach dem Schwimmen sofort Sonnenschutzmittel erneut auftragen oder aber auf wasserfeste Produkte setzen. Wichtig: Wiederholtes Nachcremen erhält den Schutz, verlängert oder verdoppelt den Sonnenschutz jedoch nicht.

Sonnenschutzfaktor in Textilien

Sonnenschutzmittel für die Haut bieten keinen vollständigen Schutz und lassen einen Teil der UV-Strahlung hindurch. Vor zu viel Sonne schützen ein Sonnenhut mit breiter Krempe und Textilien mit speziellen UV-Schutzfasern. Ein weißes T-Shirt etwa hat einen Sonnenschutzfaktor von drei bis zehn und lässt ein Zehntel der UV-Strahlung durch, ein dunkles ein Zwanzigstel.

Nicht nur die Haut, auch die Mähne benötigt einen UV-Schutz. Hier erklären wir euch alles rund um den Sonnenschutz für Haare. Außerdem: Was hilft bei Sonnenbrand? Die besten Tipps und Tricks.

Videotipp: Das solltet ihr bei Sonnenbrand beachten!

Wenn dein Sonnenbrand SO aussieht, solltest du handeln!

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