Spezialist rät: Achte auf eine Sache – und du wirst strahlende Haut bekommen

Ihr wollt strahlende Haut, aber eure Haut will einfach nicht so wie ihr? Kennen wir. Grund dafür könnte dieser eine Fehler sein.

Glowy Skin – DER Trend, der einfach nicht mehr zu verschwinden scheint. Ist auch gar nicht so schlimm, wir haben nämlich gar nichts gegen frische und strahlende Haut einzuwenden. Egal ob mit oder ohne Make-up. Und ihr sicher auch nicht. Falls ihr auch davon träumt, eure Haut aber einfach nicht mitspielen will, dann könnte das an einem Fehler in eurer Routine liegen. Und den machen mehr Menschen als ihr denkt.

Das verhindert strahlende Haut

Im Interview mit Who What Wear hat Shane Cooper, Hautpflege-Spezialist aus England, verraten, dass es sich bei dem Fehler um eine eigentlich sehr banale, aber wichtige Sache handelt: zu viele Produkte. Wer die Haut mit Pflege überlädt, der wird der strahlenden Traumhaut leider kein Stück näher kommen. 

Schonwaschgang am Morgen  Wascht ihr euch zweimal am Tag das Gesicht? Das könnt ihr euch sparen! "Die Haut sollte allabendlich schonend, aber gründlich und mit einem zum Hauttyp passenden Produkt gereinigt werden. Am Morgen reicht warmes Wasser. Ausnahme: sehr fettige Haut; die profitiert auch morgens von einem entsprechenden Reinigungsprodukt", so Dr. Paes. Und wie sieht es mit Gesichtswasser aus? "Bei Reinigungsmilch oder -öl ist es ein absolutes Muss, da Gesichtswasser die Pflegerückstände entfernt. Bei allen anderen Reinigungsprodukten kann es helfen, den pH-Wert der Haut schneller zu stabilisieren. Ist sie gesund, bekommt sie das aber auch allein hin."  Richtig layern - die Reihenfolge ist wichtig!  Erst das Serum und dann die Creme? Oder doch andersrum? Dr. Paes weiß, wie's geht: "Beim täglichen Pflegekonzept kann man sich an der Konsistenz der Produkte orientieren. Flüssigere Texturen sind zuerst dran. Nach der Reinigung kann man mit einem Serum starten und dann ein auf den Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut angepasstes Produkt auftragen. Zum Schluss folgt, bei absehbarer Sonnenexposition, ein guter UV-Schutz." Ganz wichtig: Ihr solltet nicht zu viele verschiedene Produkte benutzen, da es die Haut überfordern könnte. Außerdem solltet ihr die einzelnen Schichten jeweils kurz einwirken lassen.  Sanfter peelen - oder gar nicht  Gepeelte Haut fühlt sich zart an, leuchtet rosig - und nimmt Wirkstoffe besser auf. Gute Gründe also, um ein Peeling ins abendliche Beauty-Ritual einzubauen. "Ein- bis maximal zweimal pro Woche genügen", rät Dr. Pia M. Paes. "Andernfalls kann die Schutzbarriere der Haut geschädigt werden. Meist gut vertragen werden Enzym-Peelings, die eine porentiefe Reinigung ermöglichen, ohne die Haut durch Schleifpartikel zu irritieren. Ist sie sehr empfindlich, sollte man aber ganz aufs Peelen verzichten. Das gilt auch bei entzündlichen Erkrankungen wie Akne oder Rosacea." Weiterer Softie-Tipp: Peeling-Pulver, die mit Wasser angemischt werden.

Weniger ist mehr. Es geht außerdem darum, die Produkte zu finden, die zu deiner Haut passen.

Also können wir uns alle getrost von den koreanischen Beautyritualen  und dem Layering der Pflege verabschieden, oder? Nicht ganz – auch das ist natürlich sehr stark vom Hauttyp abhängig. Besser ihr reduziert eure Hautpflege auf das, was wirklich nötig ist. Cooper rät unabhängig vom Hauttyp dazu, täglich Lichtschutz zu verwenden. "Minimum 30, wenn es draußen richtig heiß ist, rate ich zu LSF 50. Das sage ich jedem meiner Kunden." Das Produkt sollte natürlich auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt werden. 

Must-do für strahlende Haut

Aber sein Top-Tipp, wenn es um strahlende Haut geht, sind Peelings. Sie entfernen abgestorbene Hautzellen und so bekommt die Haut ihr natürliches Strahlen zurück. Wer selten bis nie Peelings verwendet, braucht sich nicht wundern, dass die Haut fahl und matt aussieht. Hier könnt ihr zwischen chemischen und mechanischen Peelings wählen. Je nachdem, was eure Haut gut verträgt. 

Beachtet bitte: Es ist unnötig, die Haut im Gesicht jeden Tag zu peelen. Lasst ihr lieber zwischen den Behandlungen etwas Ruhe – ein bis zweimal pro Woche reicht völlig aus. 

fde
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