Tränensäcke bekämpfen: DAS müsst ihr wissen

Tränensäcke und stark ausgeprägte Augenringe sind für viele Frauen ein No-Go. Wir verraten, ob und wie man sie wieder loswird, welche Ursachen sie haben und welches Make-up ratsam ist.

Warum bekommt man Tränensäcke? Die Ursachen:

Ob Schwellungen oder dunkle Augenringe: Den Augen sieht man einen ungesunden Lebensstil schnell an. Doch geschwollene Augen sind oft nur von kurzer Dauer und können schnell bekämpft werden. Hier findet ihr alles zum Thema geschwollene Augen.

Truthahnhals: So werdet ihr ihn los

Bei richtigen Tränensäcken ist die Behandlung meist nicht ganz so simpel. Tränensäcke sind oft eine Alterserscheinung, die von zu wenig Schlaf, Stress, Alkohol und Zigaretten hervorgerufen wird. Es entsteht eine Fettansammlung unter dem Auge, wenn der Lymphfluss aus seinem normalen Rhythmus gerät. Die Folge: Die untere Augenpartie schwillt an. Die schlechte Nachricht direkt vorab: Je älter man wird, desto mehr schwellen die kleinen Pölsterchen an. Der Grund dafür ist eigentlich simpel: Mit zunehmendem Alter leiern Bindegewebe und Muskeln aus.

Tränensäcken vorbeugen - so geht's:

Wer Tränensäcken vorbeugen möchte, sollte am Besten auf all die Dinge verzichten, die sie verursachen können. Das Älterwerden können wir natürlich nicht verhindern und das wollen wir auch gar nicht. Aber wer auf einen übermäßigen Alkoholkonsum und Zigaretten verzichtet, kann das Entstehen von Tränensäcken deutlich hinauszögern. Auch eine besondere Hautpflege ist förderlich. Die Haut um die Augenpartie ist sehr dünn und deshalb anfälliger für Umwelteinflüsse. Optimal ist es deshalb, sie vor dem Austrocknen zu schützen. Regelmäßiges Eincremen macht die Haut elastisch und spendet ihr die nötige Feuchtigkeit. Sinnvoll ist es auch, ausreichend zu trinken und sich ausgewogen und salzarm zu ernähren.

Tränensäcke entfernen: Welche Möglichkeiten gibt es?

Speziell für Tränensäcke gibt es auf dem Markt mittlerweile viele Cremes zu kaufen, die Heilung versprechen. Diese können die Pölsterchen auch oberflächlich bekämpfen – allerdings nur kurzfristig. Wer lang anhaltende Effekte sehen und die Tränensäcke komplett loswerden möchte, dem bleibt nur ein operativer Eingriff. Dabei wird der Arzt am Unterlid einen kleinen Schnitt machen, das Fett, das sich angesammelt hat, entfernen und Haut und Muskeln wieder straffen. Eine sichtbare Narbe sollte am Ende nicht zu sehen sein.

Sind die Tränensäcke nicht so stark ausgeprägt, reicht oft auch eine Laserbehandlung. Wer einen operativen Eingriff in Betracht zieht, sollte sich auf jeden Fall professionell beim Arzt beraten lassen. Denn wie bei jeder OP kann es natürlich auch hierbei zu Komplikationen wie Wundheilungsstörungen, Infektionen oder Narbenbildung kommen. Deshalb sollte man sich diesen Eingriff immer gut überlegen.

Tränensäcke mildern: Das sind die besten Hausmittel

Wie schon erklärt, können Tränensäcke nur durch einen operativen Eingriff komplett entfernt werden. Trotzdem gibt es einige Hausmittel, die bei geschwollenen Augen Linderung verschaffen:

  • Kalte Kaffeepads: Was ein bisschen kurios klingt, hilft tatsächlich dabei, Schwellungen abklingen zu lassen. Einfach Kaffeepads, die schon gebraucht worden sind, in den Kühlschrank legen. Sind diese ausreichend gekühlt, für acht bis zwölf Minuten auf die geschlossenen Augen legen. Der kalt austretende Kaffee sorgt dafür, dass die Durchblutung angeregt wird und die Haut sich strafft.
  • Teebeutel: Diese Methode funktioniert genauso, wie die mit den Kaffeepads. Zwei benutze Teebeutel (am Besten Grün- oder Schwarztee) in den Kühlschrank legen und so abkühlen lassen. Anschließend beide für etwa zehn Minuten auf die geschlossenen Augen legen und einwirken lassen.
  • Sporteinheiten: Verschiedene sportliche Aktivitäten können Wasseransammlungen im Gewebe verhindern und Tränensäcken so vorbeugen. Dazu zählen Seilspringen oder Einheiten auf einem Zimmertrampolin.
  • Quarkmaske: Zwei Teelöffel Quark auf die Tränensäcke geben und einwirken lassen. Das kühlt die geschwollene Augenpartie. Wer mag, kann noch etwas Honig zum Quark geben. Dieser wirkt antiseptisch. Aber Vorsicht: Gut aufpassen, dass nichts von der Honig-Quark-Maske ins Auge kommt.

Schminken: Darauf sollte man bei Tränensäcken achten

Wer seine starken Augenringe durch Make-up kaschieren möchte, sollte einige Dinge beachten. Besonders wichtig ist die Wahl des Concealers. Bei diesem wird normalerweise geraten, den Farbton eine Nuance heller als der normale Hautton zu wählen. Bei Tränensäcken sollte der Farbton dagegen exakt den normalen Hautton widerspiegeln. Wer einen zu hellen Ton wählt oder auf illuminierende Effekte setzt, wird die Tränensäcke ansonsten noch mehr in den Fokus rücken.

Zudem empfehlen wir, Schminkktechniken zu nutzen, die das Auge optisch vergrößern. Am Besten eignet sich hierbei die Bananentechnik. Dazu das gesamte bewegliche Augenlid mit einem hellen Lidschatten grundieren. Anschließend einen dunkleren Ton (zum Beispiel einen Braunton) für die Lidfalte wählen und diesen zu den Seiten ausblenden. Fertig!

Vermeiden sollte man Schminktechniken, die das Auge optisch verkleinern. Dazu zählt Kajal am unteren Wimpernkranz, zu viel Mascara und Puder. Letzterer setzt sich in kleinen Fältchen ab und betont diese. Generell gilt: Weniger Make-up ist in diesem Falle mehr.

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