Verrückt, was eine Gesichtsbürste alles kann!

Dass sie unser Gesicht porentief sauber schrubbt, wissen wir. Aber diese Tricks mit der Gesichtsbürste waren uns vollkommen neu!

Gesichtsbürsten – das können sie alles

Nachdem zahlreiche Hollywoodstars beteuerten, nicht mehr ohne sie leben zu können, wollten alle eine. Schließlich wollen wir unser Gesicht genauso wie Oprah Winfrey, Demi Moore, Gwyneth Paltrow und Cameron Diaz reinigen. Die schwören auf den Klassiker Clarisonic. Effektive Gesichtsreinigung mit einem elektrischen Bürstchen, die unsere Haut von allen Make-up-Rückständen und Schuppen befreit und so sauber macht, wie wir es manuell niemals geschafft hätten. Zehn Sekunden für die linke Wange, zehn für die rechte, 20 für die Stirn, 20 für Nase und Kinn. Nach einer Minute ist die Reinigung abgeschlossen – das System ist bekannt. Inzwischen gibt es auch verschiedene Bürstenaufsätze – für alle Zonen unseres Körpers. Aber wofür man die Gesichtsreinigungsbürste noch so gebrauchen kann, hat uns wirklich erstaunt.

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1. Ihr wollt euer Haare färben?

Dann heißt es: Erstmal die Gesichtsreinigungsbürste bemühen. Denn wer vor dem Färben die Kopfhaut mit der Bürste tiefenreinigt, dessen Haare können die Farbe besser aufnehmen und sie hält länger. Auch wenn die Kopfhaut beim Colorieren mitgefärbt wurde, kann die Bürste den Haaransatz prima von Farbresten befreien.

2. Nägel ablackieren

Verrückt, was die alles schafft. Sogar die Nagellackreste von unseren Fingernägeln kann die Gesichtsbürste herunterschrubben. Kein komplettes Ablackieren, aber den Rest vom roten Nagelspaß kriegt sie ab.

3. Aufs Auge

Eigentlich haben wir gelernt, die Gesichtsbürste nicht an der Augenpartie anzuwenden. So sanft sie auch ist. Aber dank einem speziellen, ganz weichen Aufsatz (bei Clarisonic der "Cashmere Contour") können wir unsere Augencreme in die sensible Partie rund ums Auge einmassieren.

4. In seinen Händen

Wer glaubt, die Gesichtsbürste leistet nur kosmetikverliebten Frauen gute Dienste, irrt. Auch Männer können das kleine Elektrogerät in ihren Werkstattpark aufnehmen. Sie kann nämlich die Barthaare vor der Rasur glätten und fiesen Rasierbrand nach der Rasur minimieren. Das gilt natürlich auch für unsere Körperhaarentfernung.

5. Vor dem Waxing, Rasieren und Epilieren

Vor einer möglichen Folge wird beim Waxing stets gewarnt: dass die Härchen nach dem Rausreißen aus den Haarfolikeln in die Haut einwachsen können. Auch dagegen will die Gesichtsbürste wirken und für weniger eingewachsene Haare und eine glattere Haut sorgen. Wie? Durch den Peeling-Effekt werden abgestorbene Hautschuppen, die die Poren nach der Haarentfernung verstopfen und damit zu eingewachsenen Haaren führen können, entfernt.

6. Hände und Füße erweichen

Auch für unsere Hände und Füße können wir die Bürste einsetzen, denn sie macht unsere geschundene und teils verhornte Haut wieder wunderbar weich. Unser Tipp: Die Bürste abends als Vorbereitung für eine Hand- oder Fußmaske schwingen.

7. Orangenhaut den Garaus machen

Die schwingende Bürste kann die Durchblutung unserer Oberschenkel anregen – und so Cellulite deutlich verbessern. Das klappt nicht nur unter der Dusche, auch eine anregende Pflege, zum Beispiel mit Koffein, kann so in die Oberschenkel eingearbeitet werden.

Text: saro
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