Mitessern vorbeugen: So geht's

Mit der richtigen Pflege können Sie Mitessern vorbeugen. Wie das geht? Wir verraten es Ihnen.

Mitesser: Wie sie entstehen - und wie wir ihnen vorbeugen

Allergien und empfindliche Reaktionen sind bei einer fetten Haut zwar selten, sensibel reagiert sie aber auf den eigenen Talg und Schweiß. Beides zusammen kann einen richtigen Mitesser-Schub auslösen. Wie Sie Mittessern vorbeugen können? Das wichtigste bei der Pflege ist: Entfetten, am besten mit einem Syndet oder einem Reinigungsgel. Es gibt auch wirkstoffgetränkte Pads, die Fett und Bakterien gründlich entfernen und Mitessern vorbeugen. Aber nehmen Sie keine Seife, weil sie auf der Haut - besonders bei hartem Wasser - einen Film hinterlassen kann.

Werden diese Rückstände nicht richtig abgespült, können sie Unreinheiten - und damit auch Mitesser - auslösen. Hilfreich sind Rubbelcremes, die überschüssige Hornschüppchen abnehmen. Für den Körper gibt es spezielle Duschpeelings (Body Scrubs), die Hornschüppchen entfernen und Mitessern vorbeugen. Übertreiben sollten Sie die Reinigung aber nicht: Wer zuviel entfettet, erreicht das Gegenteil, und die Haut trocknet aus. Und dann fängt sie erst richtig an, Talg und Mitesser zu produzieren, weil sie den scheinbaren Mangel ausgleichen will. Zweimal täglich, morgens und abends reinigen - das reicht. Und es sorgt für einen strahlenden Teint - ganz ohne Mitesser!

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Dampfbäder für samtige Haut

Schwitzen ist super für die Haut - besonders im Dampfbad. Es beschleunigt den Stoffwechsel und trainiert die Blutgefäße: Der Wechsel von heiß auf kalt bringt nämlich die Durchblutung auf Trab und damit mehr Sauerstoff in den Körper. Man sollte zwischen den einzelnen Gängen aber erst langsam abkühlen und dann kalte Güsse machen. Die feuchte Hitze des Dampfbades bekommt vielen besser als die Sauna. Denn manche schwitzen in der fast 100 Grad heißen, trockenen Saunaluft kaum, sondern kriegen nur rote Flecken auf der Haut. Bei Temperaturen zwischen 45 und 55 Grad im Dampfbad wird auch der Kreislauf nicht so belastet - obwohl sich die Nebelschwaden fast so heiß anfühlen wie Saunaluft. Und die Haut ist danach richtig samtig, weil die Hornschicht durch die hohe Luftfeuchtigkeit schön weich wird. Der ideale Zeitpunkt, um eine Wirkstoffcreme und eine Körpermilch aufzutragen! Die können jetzt am besten in die Haut einziehen.

Sauna reinigt die Poren

Wie im Dampfbad lösen sich auch in der Sauna nicht nur Unreinheiten (die Kosmetikerin macht mit der Vapaozonbehandlung nichts anderes), außerdem wird der Stoffwechsel auf Trab gebracht, die Haut und der ganze Körper schön durchblutet und mit reichlich Sauerstoff versorgt. Beim Schwitzen geht dem Körper natürlich auch ziemlich viel Wasser verloren. Also anschließend viel trinken, am besten magnesiumhaltiges Mineralwasser oder Apfelschorle!

Heilerde beruhigt gestresste Haut

Wie ein sanftes Peeling wirkt eine Gesichts- oder Körperpackung aus Heilerde. Sie erhält reichlich Kieselsäure, die gegen Mitesser, Pickel und Pusteln hilft und sonnengestresste Haut beruhigt. Man rührt die Erde (gibt ?s im Reformhaus) mit warmem Wasser oder Kamillentee zu einem dünnen Brei an und trägt ihn mit einem weichen Pinsel auf. Nach 20 Minuten mit Tee oder Wasser abspülen und die Haut eincremen.

Thermalwasser repariert die Haut

Hautärzte setzen Thermalwasser bei Neurodermitis, erweiterten Äderchen, Verbrennungen, Ekzemen und Juckreiz ein, Schönheitschirurgen nach Peelings, Laserbehandlungen oder Liftings, weil sich die Haut besser regeneriert. Kein Wunder, dass Thermalwasser auch zur täglichen Pflege empfohlen wird, zum Beispiel als Gesichtswasser. Gut ist ein Thermalspray nach einer Akne-Behandlung, weil es entzündete Pickel beruhigt und neue Mitesser bremst. Bei geschwollenen Lidern wirkt es abschwellend, und gereizter Haut nimmt es Rötungen. Haben Sie zuviel Sonne abbekommen, unterstützt Thermalwasser die Reparatur geschädigter Hautzellen. Nach der Haarentfernung besänftigt es und ist deshalb auch für Männerhaut nach dem Rasieren ideal. Ansprühen, kurz einwirken lassen, trockentupfen und dann die Haut eincremen. Am besten mit einer thermalwasserhaltigen Creme, die die Wirkung unterstützt. Die gibt es - wie die Sprays - inzwischen aus den unterschiedlichsten Heilquellen. Einige Cremes und Sprays enthalten statt reinen Thermalwassers den Extrakt daraus - das Thermalplankton.

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