Was hilft bei Sonnenbrand? Die besten Tipps

Sommer, Sonne ... und den Sonnenschutz vergessen? Autsch! Was hilft bei Sonnenbrand? Wir haben die besten Tipps, Hausmittel und SOS-Tricks.

Aloe Vera gegen Sonnenbrand
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Was ist ein Sonnenbrand? Ursache und Entstehung

Wärme, Licht und Sonne können sich positiv auf den Körper auswirken und zu einem seelischen Wohlbefinden beitragen. Doch zu viel davon, ist für die Haut schädlich. Wer sich zu lange einer Sonnenbestrahlung aussetzt, kann Verbrennungen riskieren. Bis zu sechs Wochen braucht die Haut, um sich davon wieder zu erholen. Aber: Je mehr Sonnenbrände die Haut überstehen muss, desto höher ist das Hautkrebsrisiko. Symptome von verbrannter Haut sind leichte Hautrötungen, ein Spannungsgefühl der betroffenen Hautpartie, leichte Schwellungen oder sogar Brandblasen und Schmerzen beim Berühren der Haut.

Sonnenbrand: Das sind die Risiken

Die schlechte Nachricht vorab: Sonnenbrand richtet der Haut einen Schaden zu, der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Die Folgen - vorzeitige Hautalterung, Falten und im schlimmsten Fall Hautkrebs - treten meist erst viele Jahre später auf. Auch deshalb wird ausgiebiges Sonnenbaden gerne mal unterschätzt. Der beste Tipp gegen Sonnenbrand ist daher, ihn gar nicht erst entstehen zu lassen.

Sonnenbrand vorbeugen: So geht's!

Grundsätzlich gilt: Ein Sonnenschutz ist unumgänglich. Dieser sollte in Form einer Creme, eines Sprays oder eines Öls circa 20 Minuten vor dem Sonnenbad (bei chemischen Filtern, mineralische wirken sofort) oder der direkten Sonnenbestrahlung auf den Körper aufgetragen werden. So hat das Mittel genügend Zeit, um in die Haut einzuziehen, um beim Schwitzen nicht zu verschmieren. Welchen Lichtschutzfaktor man benutzt, hängt ganz vom Hauttyp ab. Menschen mit dunkler Hautfarbe sollten trotz höherem Eigenschutz der Haut mindestens zu Faktor 15 greifen, Menschen mit heller Haut sollten mindestens einen Faktor 25 benutzen.

Alles, was darüber hinaus geht, bringt in aller Regel nicht mehr Schutz vor der Strahlung durch die Sonne. Denn auch bei guter Vorsorge sollte man sich nicht länger als 30 Minuten am Stück der direkten Sonne aussetzen.

Die besten Tipps gegen Sonnenbrand:

Sollte ein Sonnenbrand doch mal entstanden sein: Mit diesen Tipps verschafft man seiner Haut Linderung:

1. Raus aus der Sonne

Die oberste Regel lautet: Nicht weiter sonnen! Da die Sonnenstrahlen die Haut auch im Schatten erreichen, sollte der gerötete Bereich zusätzlich durch Textilien geschützt werden. Dabei gilt: Je dichter und dunkler ein Stoff gewebt ist, desto mehr Strahlung absorbiert er. Gut geeignet sind Nylon, Wolle, Polyester und Seide - weniger gut schützen Baumwolle und Leinen.

2. Schnell reagieren - die richtige Behandlung bei Sonnenbrand

Meistens macht sich das Ausmaß eines Sonnenbrands erst nach ein paar Stunden bemerkbar. Man sollte jedoch nicht erst abwarten, ob die Rötung richtig schlimm wird. Schon beim kleinsten Anzeichen sollte man die Haut unterstützen. Ärzte empfehlen, beim Entdecken eines Sonnenbrands 1000 Milligramm Acetylsalicylsäure einzunehmen. Das bremst die Botenstoffe aus, die die Entzündung auslösen. Eine weitere Empfehlung bei schlimmen Verbrennungen sind Brandwunden- oder Hydrocortisongele, die man rezeptfrei in der Apotheke bekommt.

3. Kühlen, kühlen, kühlen ...

Auch kalte Umschläge helfen, den Schmerz zu lindern und die Entzündung zu hemmen. Dazu kann man entweder ein Leinen- oder Baumwolltuch nehmen, das man in kaltes Wasser getränkt hat. Oder man greift zu Quark und Joghurt aus dem Kühlschrank. Vor dem Antrocknen vorsichtig mit einem nassen Waschlappen abnehmen, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen. Und: kalte Umschläge ja, Coolpacks oder Eiswürfel nein. Ansonsten kann zum Sonnenbrand noch eine Erfrierung hinzukommen.

4. After-Sun-Produkte

Um die verbrannte Haut zu pampern, greifen viele instinktiv zur Bodylotion oder -butter und tragen diese möglichst dick auf. Reichhaltige Cremes können aber zu einem Hitzestau führen und machen den Sonnenbrand nur noch schlimmer. Viel besser ist daher der Griff zu After-Sun-Produkten, die kühlen, Feuchtigkeit spenden und durch spezielle Wirkstoffe den Regenerationsprozess der Haut anregen. Ein bewährter Inhaltsstoff ist Aloe Vera: Es wirkt feuchtigkeitsspendend, beruhigend und fördert das Wachstum neuer Zellen. Extra-Tipp: After-Sun-Lotion im Kühlschrank aufbewahren.

5. Wasser marsch!

Wer einen Sonnenbrand hat, sollte viel trinken. Das kurbelt nicht nur den Regenerationsprozess der Haut an, zusätzlich kann man so den Flüssigkeitsverlust wieder wettmachen und den Kreislauf ankurbeln. Auch Wasser in Form eines Sprays kann die Spannungsgefühle der Verbrennung der Haut lindern. Thermalwassersprays (z.B. von Avène) wirken zusätzlich entzündungshemmend.

Starker Sonnenbrand: Die wichtigsten Tipps

  • Vor allem Frauen sollten vor dem Sonnenbad darauf achten, sich nicht zu schminken oder das Make-up vorher zu entfernen. Auch alkoholhaltiges Parfum sollte lieber gemieden werden. Bei intensiver Sonnenbestrahlung kann beides zu Hautverfärbungen führen.
  • Es sind mehrere Sonnenbrände und eine Blasenbildung entstanden? Wichtig ist nun, die Blasen auf keinen Fall aufzustechen. Sie gehen meist von allein auf. Stattdessen sollte auf die richtige Pflege geachtet werden. Am Besten sind feuchtigkeitsspendende Gels (z.B. mit Aloe-Vera), um den Schmerz zu lindern und den Heilungsprozess zu unterstützen. Sollten die Blasen nicht innerhalb weniger Tage verheilen, liegen starke Rötungen und Schwellungen vor, sollte dringend ein Hautarzt aufgesucht werden.

Hausmittel gegen Sonnenbrand? DAS hilft:

  • Quark oder Joghurt aus dem Kühlschrank können als Maske auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden und lindern so die Schmerzen effektiv. Aber Vorsicht: Die Maske vor dem Antrocknen wieder abnehmen, um die Haut nicht noch mehr zu reizen.
  • Aloe-Vera ist DIE Geheimwaffe gegen Rötungen auf der Haut. Denn: Die Pflanze ist als besonders feuchtigkeitsspendend bekannt. Wer eine solche zu Hause hat, sollte ein Stück abschneiden und die gelartige Flüssigkeit aus dem inneren auf die betroffene Hautpartie auftragen. Alternativ zu einem Aloe-Vera-Gel aus der Apotheke oder Drogerie zurückgreifen.
  • Kokosöl versorgt die Haut mit vielen Nährstoffen, die dabei helfen, dass sich die Haut regenerieren kann. Es kühlt und wirkt entzündungshemmend.
  • Bio-Apfelessig hilft ebenfalls wunderbar bei Sonnenbrand. Die Essigsäure desinfiziert die empfindliche Hautregion und kann aufkommenden Ruckreiz lindern. Vorsicht: Nicht bei Blasenbildung anwenden. Sonst kann die Säure die Haut unnötig reizen.

Sonnenbrand im Gesicht - Dauer und Abheilzeit

Besonders unangenehm sind Sonnenbrände im Gesicht, da sie nicht nur langfristige Schäden anrichten können, sondern natürlich auch nicht besonders schön aussehen. Wie lange es dauert, bis die Haut sich von der ersten Rötung erholt, hängt von der Schwere der Verbrennung ab. Man unterscheidet hier leichte und schwere Verbrennungen der Haut.

Eine leichte Verbrennung durch die Sonne liegt dann vor, wenn die Haut gerötet ist, aber nur dann schmerzt, wenn ein schwacher Druck auf die betroffene Stelle ausgeübt wird. In der Regel hat sich die oberste Hautschicht nach einer Woche regeneriert.

Bei einer stärkeren Verbrennung treten auch ohne Berührung der betroffenen Stelle Schmerzen auf. In einigen Fällen bilden sich sogar Bläschen auf der Hautoberfläche. Diese Hautverbrennungen sollten im Optimalfall nicht in Eigenregie behandelt werden, sondern mit einem Arzt abgeklärt werden. Bis die Haut vollständig abgeheilt ist, kann es bis zu sechs Wochen dauern.

Achtung: Um einen Sonnenbrand zu kaschieren, greifen viele Frauen zu Make-up. Wer einen Sonnenbrand im Gesicht jedoch überschminkt, riskiert, dass der Heilungsprozess weiter in die Länge gezogen wird, da dies die Haut strapazieren kann.

So gut vorbereitet und geschützt entlassen wir euch gerne in den Sommer. Doch bevor es losgeht, wäre da noch eine Frage zu klären: Welche Sonnenbrille steht mir eigentlich? Findet es heraus und genießt die warmen Sommermonate mit eurem stylischen Accessoire in vollen Zügen!

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