Die Faby-Gel-Maniküre im Test

"Lacquering Gel" nennt sich der Gel-Nagellack von Faby, der bis zu drei Wochen halten soll und frei von giftigem TPO ist. Redakteurin Anna hat ihn getestet.

Was wurde getestet?

Der Gel-Nagellack "Lacquering Gel" von Faby, der professionell im Salon aufgetragen wird und einer Shellac-Maniküre ähnelt. Zur Maniküre, die 30 bis 45 Minuten dauert, gehört ein Unter- und ein Überlack. Auch das Entfernen des Gel-Lacks wird im Salon gemacht, was circa 30 Minuten dauert.

Was verspricht das Produkt?

Der Gel-Lack "Lacquering Gel" von Faby soll bis zu drei Wochen halten. Außerdem wirbt Faby damit, dass zur Entfernung des Gel-Lacks, anders als bei vielen anderen Shellac-Lacken, ein Nagellackentferner mit wenig Aceton verwendet wird. Darüber hinaus ist der Lack TPO-frei, sodass ihn auch Schwangere ohne Bedenken verwenden können. TPO ist ein Inhaltsstoff, der das Trocknen von Nagellack beschleunigt. Die Europäische Kosmetikkommission hat ihn verboten, weil er unter Verdacht steht, krebserregend zu sein. In vielen Nagellacken ist er jedoch immer noch enthalten.

Und was sagt die Testperson?

So sieht der Faby-Lacquering-Gel-Nagellack direkt nach der Maniküre aus

Anna Weilberg, Mode-Redakteurin: "Ich trage regelmäßig Nagellack, Gel-Lack ist für mich jedoch neu. Das Produkt klingt verlockend: Einmal aufgetragen, soll der farbige Nagellack wochenlang halten, weder absplittern, noch matt werden oder Kratzer bekommen. Perfekt! Bei mir hält gewöhnlicher Nagellack meist nämlich nur wenige Tage, und das, obwohl ich immer Unterlack und Überlack auftrage. Eine Maniküre, die meine Nägel wochenlang gepflegt aussehen lassen soll, muss ich einfach ausprobieren.

Den Faby 'Lacquering Gel' Nagellack teste ich im Hamburger Salon 'Passion Nails'. Nageldesignerin Tina Chintzious erklärt mir, wie die Faby-Gel-Maniküre funktioniert: Sie trägt den Lack wie bei einer gewöhnlichen Maniküre auf – Unterlack, zwei Schichten Farblack (ich habe mir ein dunkles Rot ausgesucht), dann ein Überlack. Der einzige Unterschied zur normalen Maniküre ist, dass ich meine Finger zwischendurch immer wieder unter eine Speziallampe halten muss, damit der Gel-Lack härtet. Nach rund 30 Minuten ist die Maniküre fertig und der Nagellack trocken. Kein Warten notwendig – allein das finde ich super.

In den folgenden Tagen werfe ich regelmäßig prüfende Blicke auf meine Fingernägel. Der Nagellack hält – und sieht immer noch wie frisch aufgetragen aus. Nach einer Woche weisen lediglich die leichten Ränder am Nagelbett darauf hin, dass der Lack schon etwas herausgewachsen ist. Toll, wenn ich mir abends keine Gedanken darum machen muss, ob eine schnelle Maniküre zu Hause nötig ist, damit meine Nägel am nächsten Tag gut aussehen.

Das einzige Problem ist, dass ich mich ein bisschen an der Farbe satt sehe. Ich habe zwar bewusst ein klassisches Rot gewählt, aber da ich meine Nagellackfarbe sonst alle paar Tage wechsle, kommen mir meine Nägel jetzt ein bisschen langweilig vor.

Allerdings ließe sich der Gel-Lack mit einem normalen Nagellack überpinseln. Wenn man den normalen Farblack später mit einem acetonfreien Nagellackentferner entfernt, soll der Gel-Lack keinen Schaden nehmen. Außerdem gibt es zu allen 'Lacquering Gel'-Farben die identischen Faby-Nagellacke zu kaufen, sodass schnell herauswachsende Nägel zwischen den Studiobesuchen aufgefrischt werden können und kein Rauswuchs sichtbar ist."

Was kostet's?

Der Preis für die Faby "Lacquering Gel" Maniküre im Salon ist circa 45 Euro, kann je nach Salon aber variieren.

Auch nach einer Woche ist der Lack noch perfekt.

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