Beauty Tipps für unterwegs

Welche Kosmetika dürfen ins Handgepäck? Wie übersteht die Haut einen Langstreckenflug, ohne auszutrocknen? Und wie sieht man auf Fotos gut aus? Hier die besten Urlaubstipps

NÜTZLICH AUF REISEN

Auf Langstreckenflügen wird trockene Haut von der Kabinenluft noch rauer, fettige kann sogar mit Entzündungen reagieren. Hiermit seid ihr prima gerüstet:

MINI-GRÖSSEN FÜR DEN KURZURLAUB

Praktisch sind Kosmetikproben aus Zeitschriften oder Minigrößen (z. B. Shampoo von Wella, Carlton Haircare; Masken von Merz). Manche Hersteller bieten auch ganze Sets im praktischen Reisebeutel an (z. B. von Nivea, Claire Fisher, Comfort Zone). Tipp: In den Duty-Free-Shops am Flughafen gibt’s "Travel & Care"-Sets mit Styling-, Pflege- und Wellnessprodukten.

LIEBR NICHT

Flaschen mit einem Volumen von mehr als 100 ml dürfen nicht mit ins Handgepäck, selbst denn die darin enthaltene Restmenge geringer ist.

KOSMETIK FÜRS HANDGEPÄCK

Flüssige und gelartige Kosmetika (also auch Cremes) dürfen nur in einem verschließbaren Plastikbeutel (z. B "Zipper" von Toppits) mit in die Kabine. Wichtig: Der Beutel darf höchstens einen Liter fassen, und die einzelnen Fläschchen dürfen maximal 100 ml groß sein.

SONNENSCHUTZ GRIFFBEREIT!

Schon wenn man aus dem Flugzeug steigt, kann blasse Haut mehr UV-Strahlung abbekommen, als ihr guttut. Darum am besten eine kleine Tube Sonnencreme mit ins Handgepäck nehmen und schon vorm Aussteigen auftragen. Praktisch: eine Kombi-Tube mit integriertem Schutzstift für die Lippen (z. B. "Sonnenschutz Creme und Stift" LSF 20 von Ladival).

EXPERTEN-INTERVIEW: Urlaubsfotos machen

Drei Fragen an Birgit Potzkai, die seit 18 Jahren Fotos für die Zeitschrift BRIGITTE in Szene setzt:

Wie vermeidet man auf Fotos zusammengekniffene Augen, wenn die Sonne scheint?

Am besten das Licht eher von der Seite als von vorn kommen lassen. Andere Möglichkeit: im Schatten bleiben, zum Beispiel unter dem Dach einer Strandbar, und zusätzlich einen Blitz verwenden. Da bleibt das Gesicht immer entspannter als in der direkten Sonne. Oder gar nicht in die Kamera schauen.

Wie sollte man sich am besten hinstellen?

Bloß nicht einfach hinstellen und geradeaus in die Kamera gucken! Das wirkt verkrampft und langweilig. Lieber so, dass eine Körperseite zur Kamera zeigt. Dann kann man die Hüften, Schultern drehen oder den Kopf der Kamera zuwenden. Die Person muss nicht immer komplett im Bild zu sehen sein, Anschnitte sind auch sehr schön!

Welche Hintergrundfarben sind schmeichelhaft?

Vor warmen, erdigen Tönen sehen alle Gesichter schöner aus. Grün sollte man meiden, weil die Haut dann auch grünlich wirkt. Rot und knallige Farben sind als Hintergrund ebenfalls nicht so ideal.

Stills: Alan Ginsburg; Text: Martina Behm; Illustration: Armin Metzger

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