7 Beauty-Tipps, mit denen wir durch den Herbst kommen

Es wird immer kälter und ungemütlicher. Dementsprechend braucht unsere Haut eine Extraportion Pflege. Worauf wir jetzt achten sollten und welche Beauty-Fehler wir vermeiden sollten? Wir klären auf!

Tipp 1:  Was tun, wenn die Nase rot ist?

In der dunklen Jahreszeit freut man sich über jeden Sonnenstrahl. Aber die Haut ist nicht ans Licht gewöhnt und extrem empfindlich. Wintercremes enthalten hohen Lichtschutz und pflegendes Dexpanthenol. Wer zu erweiterten Äderchen (Couperose) neigt, sollte eine Kälteschutzcreme auftragen.

Bei dieser Frau ging das Microblading furchtbar aus

Tipp 2: Vergiss leichte Geltexturen

Wenn die Temperaturen unter acht Grad sinken, verlangsamen die Talgdrüsen ihre Produktion, dafür gibt die Haut aber auch weniger Feuchtigkeit ab. Problematisch wird es, wenn wir von draußen ins Warme kommen. Die Wasserverdunstung steigt, die Haut wird trocken. Ein Effekt, der auch bei Wind entsteht. Leichte Geltexturen fürs Gesicht reichen da nicht aus und lassen die Haut schnell wieder austrocknen. Sie braucht reichhaltigere Pflege. Unterstützung bekommt der Teint durch pflanzliche Fette wie z. B. Nachtkerzenöl. Mikro-Silber soll auch vor Keimen von außen schützen - normale gesunde Haut hat eine intakte Barriere, bei sehr trockener Haut ist diese aber durchlässiger, so dass Keime leichter eindringen können. 

Tipp 3: Vermeide eine starke Reinigung

Was man bei diesen Temperaturen im Winter an Cremes nicht sparen sollte, darf man dafür bei der Reinigung. Morgens nur mit purem Wasser waschen, abends kein alkoholhaltiges Gesichtswasser, keine Reinigungsgele, kein Peeling, am besten nur Reinigungsmilch verwenden.

Tipp 4: Was hilft bei aufgesprungenen Händen?

Bei Kälte entzieht der Stoffwechsel den Händen als Erstes die Wärme, Gefäße verengen sich, und die Durchblutung wird schlechter. Erste Maßnahme: Handschuhe tragen. Und häufig eincremen, besonders nach dem Waschen, der Handrücken besitzt kaum Talgdrüsen und Unterhautfettgewebe. Handmassagen mit reichhaltiger Creme halten die Haut geschmeidig. Ein SOS-Balsam mit heilendem Ringelblumenextrakt mildert kleine Risse und trockene Stellen.

Tipp 5: Denk auch im Herbst an den Sonnenschutz

Nicht nur im Winterurlaub, sondern auch beim herbstlichen Spaziergang braucht die Haut Pflege mit Lichtschutzfaktor. Normale Sonnencremes enthalten zu wenig Fett. Benutzt spezielle Wintersonnencremes, die gleichzeitig Kälteschutz bieten.

Tipp 6: Immer gut die Luft befeuchten

Schlimmer als die Temperaturen im Winter sind für unsere Haut die beheizten Räume, in denen wir uns den größten Teil des Tages aufhalten. Denn trockene Luft entzieht Feuchtigkeit. Ideal ist eine Raum-Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent. Wichtig ist daher: Alle zwei Stunden kurz aber richtig lüften. Und: Grünpflanzen sind die ökologische Alternative zu Luftbefeuchtern. 

Tipp 7: Die Lippen sind zu spröde

Nur rund um den Mund sind vereinzelt Talgdrüsen zu finden, die zarte Lippenhaut selbst hat gar keine. Deshalb ist Fett von außen so wichtig. Lipbalms und Stifte mit pflanzlichen Wachsen und Ölen kümmern sich um die Reparatur spröder Lippen. Wenn die Lippen schon spröde sind, ganz regelmäßig pflegen, bis sie wieder schön geschmeidig sind. Und: Rissige Lippenhaut nicht mit der Zunge benetzen, anschließend trocknet sie nur noch mehr aus.

Text: KaHe
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