Strandfrisuren

"Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein..." Und dann nichts wie los ans Meer. Die schönsten Looks, der richtige Schutz, die besten After-Sun-Tipps: Wir zeigen euch alles, was euer Haar jetzt braucht -

Haare zurück

Am Strand sind Looks praktisch, bei denen Pony und Seiten aus dem Gesicht genommen werden. Das geht - auch bei kurzem Haar - mit sommerlichen Tüchern mit Gummizug oder eingearbeitetem Haarreifen (z. B. von H&M). Toll, wenn ihr mindestens mittelange Haare (ohne Pony) habt, sind eingedrehte Zöpfe: Dazu einen Mittelscheitel ziehen, rechts vom Gesicht eine Strähne abteilen und vom Ansatz an locker zwirbeln. Nach einigen Zentimetern je eine Strähne aus dem Deck- und Unterhaar dazunehmen, dann gemeinsam weiterdrehen. Das Ganze wiederholen, bis die Strähne zur Mitte des Hinterkopfes reicht - und die linke Seite ebenfalls einrollen. Zum Schluss einfach beide Zöpfe mit einem dünnen Haargummi zusammennehmen.

Farbstich? Keine Chance!

Chlor- und Meerwasser kann bei Brünetten einen messingfarbenen Ton oder den von Blondinen gefürchteten Grünschimmer erzeugen - gerade wenn das Haar strapaziert ist. Schutz bieten Schwimmcremes (z. B. "UV Rescue Blonde Guard“ oder "UV Rescue Brunette Guard" von Redken), die sich wie ein wasserfester Film ums Haar legen. Kommt es doch zum Farbstich, Strähne für Strähne mit einem in lauwarmem Wasser und Aspirin getränkten Wattepad "abwischen". Oder vom Friseur Strähnen setzen lassen, die den Schleier neutralisieren.

Fresh-up

Praktisch sind Shampoo-Sprays (z. B. "Summer Hair Wash & Wear" von Fekkai), die das Haar ohne Wasser von Sand und Schweiß befreien - zum Auffrischen für zwischendurch oder vor der Party.

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Strahlenschutz

Haare bekommen keinen Sonnenbrand, zu viel UV-Licht bleicht sie aber aus und macht sie spröde. Deshalb lieber ein spezielles Schutzspray (z. B. "UV-Haarschutzspray" von Schwarzkopf Professional oder "Color Protect Locking Spray" von Paul Mitchell) verwenden. Anders als bei Sonnencremes gibt es keine einheitlichen Angaben, wie lange der UV-Schutz hält - generell wird empfohlen, ihn etwa alle drei Stunden und nach dem Schwimmen zu erneuern. Mittlerweile gibt's sogar Stylingproduktemit UV-Filter (z. B. "Sunshine Hairspray" von La Biosthetique oder "Solar Sublime Gelfluid" von L’Oréal Professionnel).

Nach Sonnenuntergang

After-Sun-Shampoos (z. B. "Sun Care Hair and Body Cleanser" von Aveda oder "Sú Shampoo" von Davines) sind mild und spenden Feuchtigkeit. Um das Haar optimal zu regenerieren, eine reichhaltige Kur (z. B. "Masque UV Défense Active" von Kérastase) einwirken lassen, die geschädigte Stellen mit Ceramiden kittet oder mit Silizium kräftigt. Wer's eilig hat, verteilt eine Leave-in-Kur (z. B. "Moist-In Elixir" von Wella System Professional), die mit Vitamin E oder Seidenextrakten pflegt.

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Beach-Looks im Test

Sarah Harms, Assistentin im Beauty-Ressort, wollte wissen, wie ihre Frisur bei Meer, Strand und Sonne am besten hält:

UV-Schutz-Haarspray Nur mit viel Spray lässt sich meine hochgesteckte Frisur fixieren. Minuspunkt: Der Haarlack macht das Haar sehr hart!

Haarband mit Reifen Sieht gut aus, verrutscht aber leicht, zum Beispiel beim Beachvolleyball. Außerdem ist der steife Reifen auf Dauer unbequem.

Haarband mit Gummizug Praktisch! Durch den Gummizug sitzt alles fest. Selbst bei Windböen habe ich keine Strähnen im Gesicht kleben.

Illustration Armin Metzger
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