Color Correcting – wir haben es immer falsch gemacht

Ihr dachtet immer, ihr wisst, wie Color Correcting funktioniert? Geht uns genauso. Aber Sir John, Beyoncés Make-up-Artist, weiß es besser ...

Color Correction war vor ein paar Jahren DER gehypte Make-up-Trend. Heute machen es tatsächlich nur noch diejenigen, die wirklich eine Korrektur des Hauttons benötigen. Was viele allerdings nicht wissen: Wir haben einen entscheidenden Schritt die ganze Zeit falsch gemacht. Vielleicht ist das der Schlüssel zum perfekten Teint!

Huda Beauty verrät: So gelingt euch die Schminksession im Flugzeug

Color Correcting: Bloß nicht zu viel!

Eigentlich kennen wir Color Correcting so: Bevor wir das Make-up auftragen, nutzen wir spezielle Produkte in unterschiedlichen Farben, um Rötungen, Pickelmale, Verfärbungen und Co. auszugleichen, damit sie nicht mehr durchscheinen. Und genau hier liegt der Fehler. Beyoncés Make-up-Artist Sir John empfiehlt, erst Foundation oder getönte Tagescreme aufzutragen, damit wir nicht aus Versehen zu viel Color Corrector verwenden. Das verrät er im Interview mit Cosmopolitan.com. 

Denkt immer daran, dass wir beim Color Correcting keine Tattoos abdecken wollen. Es geht nur darum Schatten aufzuhellen.

Bevor ihr aber wild drauf los pinselt und euch einfach alle Farben ins Gesicht gebt, die eine klassische Color-Correcting-Palette so zu bieten hat, solltet ihr euch ohne Make-up vor den Spiegel stellen und euch eure Haut genau ansehen. Findet erstmal heraus, welche Stellen oder Bereiche ihr korrigieren wollt. Wenn ihr zu viel und vor allem unnötig viel Produkt verwendet, kann der Look am Ende in einer Katastrophe enden. Und das wollen wir erst Recht nicht. 

Color Correcting: Diese Farben sind der Schlüssel

Beim Color Correcting gibt's in der Regel sechs verschiedene Farben zum Neutralisieren: blasses Pink (hellt Blautöne bei sehr heller und heller Haut auf), Peach (neutralisiert Blau- und Lilatöne bei mittleren Hauttönen), Orange-Pink (korrigiert Pigmentflecken bei dunklen Hauttönen), Gelb (neutralisiert Lila und Pigmentflecken bei mittleren Hauttönen mit olivfarbenem Unterton und dunklerer Haut), Grün (neutralisiert Rötungen) und Lavendel (neutralisiert fahlen Gelbstich). 

Sir John rät übrigens, die farbigen Produkte mit den Fingern aufzutragen. So könnt ihr die Farben optimal in eure Foundation einblenden. Falls nötig, könnt ihr danach nochmal mit Foundation ausgleichen. Aber: Je weniger Produkt, desto besser! Und denkt immer daran: Color Correcting ist ein absolut optionaler Schritt in jeder Beautyroutine. Es gibt keine unperfekten Gesichter, also lasst euch weder von Augenringen, noch von Pickelmalen verunsichern. Und falls ihr euch mit Colour Correcting doch wohler fühlt, dann ist das ganz allein eure Entscheidung!

fde
Themen in diesem Artikel
Mode- & Beauty-Newsletter

Beauty-Newsletter

Euer wöchentliches Style-Update mit den wichtigsten Modetrends, neuen Frisuren, spannenden Make-up-Looks und Inspirationen!