Nicht nachmachen! DAS ist der gefährlichste Make-up-Trend des Jahres

Beauty-Blogger und Vlogger zeigen uns tagtäglich die neuesten Beauty-Trends und geben Tipps und Tricks. Warum man DIESEN Trend auf keinen Fall nachmachen sollte, erklären wir euch hier.

Schon seit einigen Jahren begleitet uns der Trend "Ombré". Am beliebtesten ist die Methode des Farbverlaufes bei den Haaren. Das bedeutet, die Haare sind am Haaransatz dunkler gefärbt und werden zu den Spitzen hin heller. Schnell entwickelte sich der Ombré-Trend weiter und wir trugen ihn auch auf unseren Nägeln (die Nagelspitzen hatten eine helleren Farbton) und auf unseren Lippen. Die Ombré-Lippen, auch Gradient Lips genannt, waren der letzte große Internet-Hype, um die Färbetechnik. Doch nun haben Beauty-Blogger einen neuen Make-up-Bereich entdeckt, in dem der Ombré-Look angewandt werden kann. Mit möglicherweise schlimmen Folgen!

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Ombré-Trend: Das ist der Regenbogen-Lidstrich

Bunte, ineinander übergehende Lidschattenfarben werden schon den ganzen Sommer auf den Augen getragen. Dabei bekommt das Innenlid eine andere Farbe, als das Augenlid. Die neue Innovation der Beauty-Blogger: Ein Lidstrich in bunten Ombré-Farben. Da es so knallige Farben allerdings nicht als Kajalstift zu kaufen gibt, werden diese einfach durch Buntstifte ersetzt. Laut Bloggerin Rachel Levin eignen sich diese optimal für den Look.

Zurecht wird man sich nun fragen, ob das nicht ungesund ist. Laut Bloggerin Rachel Levin nicht. Denn: Da Kinder ja mit den Stiften spielen und malen sollen und diese dabei ausversehen auch mal essen oder Teile verschlucken, müssen die Stifte ungiftig sein und können problemlos für die Make-up Routine verwendet werden. Doch so einfach ist das nicht. Das erklärte nun auch der Hersteller der Buntstifte.

Buntstifte als Make-up-Tool: Deshalb ist es gefährlich

Nachdem das Video des kuriosen Make-up Tutorials viral ging, meldete sich der Hersteller der Buntstifte, Crayola, zu Wort und bezog auf ihrer Website Stellung. Dort veröffentlichte der Konzern ein Statement, in dem sie klar machen, dass die Buntstifte nicht zum Schminken genutzt werden sollten. Da diese Funktion bei Herstellung der Stifte nicht vorgesehen war, unterscheidet sich ihr Produktionsverfahren stark von dem klassischer Beauty-Produkte. Letztere werden in mehreren Schritten dermatologisch getestet, bevor sie auf den Markt kommen. Ganz im Gegensatz zu Buntstiften.

Auch Ärzte warnen vor dem gefährlichen Trend, die Stifte zu zweckentfremden. Die  Stifte seien zwar als ungiftig deklariert, das heißt aber nicht, dass sie keine Haut- oder Augenirritationen bei falscher Handhabe hervorrufen können. Im schlimmsten Falle sind sogar Bindehautentzündungen die Folge.

Deshalb gilt: Hände weg von Buntstiften als Beauty-Tool!

Das Original-Video der Bloggerin seht ihr übrigens hier:

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