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National Brow Day Dinge, die Profis nie mit ihren Augenbrauen tun würden

Dinge, die Profis niemals mit ihren Augenbrauen tun würden
© dimid_86 / Shutterstock
Es ist National Brow Day! Und zur Feier des Tages frischen wir euer Wissen auf und verraten euch, was Beauty-Profis niemals mit ihren Augenbrauen tun würden.

Happy National Eyebrow Day! Auch, wenn wir uns jeden Tag mit unseren Augenbrauen beschäftigen könnten, wollen wir es heute ganz besonders tun. Wir haben Celia Price, National Brow Artist von benefit, gefragt, was Profis niemals mit ihren Augenbrauen tun werden. Und das tun wir ab sofort natürlich auch nicht mehr ...

Kurz vorweg: Make-up soll natürlich Spaß machen. Jede*r darf also tun und lassen, was er oder sie will. "Eigentlich gibt's keine No Gos", sagt Celia, "aber es gibt bestimmte Dinge, die deine Vorzüge im Gesicht nicht unterstreichen, wenn du sie machst."

Wide away

Natürlich wissen Augenbrauenprofis immer besser, welche Brauenform am besten zu welchem Gesicht passt. Aber generell können wir uns immer daran orientieren, dass der Anfang der Brauen auf Höhe der Nasenflügel sein sollte.

Ich sehe sehr häufig, dass viele die Brauen zu weit auseinander zupfen, weil sie mit einem normalen Rasierer zwischen die Brauen gehen. Dadurch wirkt die Nase größer – das wissen viele gar nicht.

Ihr könnt ganz leicht prüfen, indem ihr einfach einen Stift am inneren Nasenflügel anlegt. Schon seht ihr, ob eure Brauen zu weit auseinander oder zu dicht beieinander stehen.

Straight on

Es gibt einen neuen Trend in der Beautywelt – die straight Braue. Und nein, das heißt nicht, dass wir sie jetzt komplett gerade tragen. Aber tendenziell verläuft sie nicht mehr so geschwungen wie vielleicht noch vor zwei Jahren. Celia erklärt dazu:

Viele denken, dass die straight Braue eher kürzer ist. Das ist aber nicht der Fall. Manche nehmen dann einfach die Hälfte ihrer Brauen weg – und das ist ein No Go. Dann sieht man aus wie Spock. Hinten wird der Verlauf der Brauen einfach etwas begradigt, sodass sie eher Richtung Schläfen zeigen und nicht nach "unten".

Von vorne nach hinten

Fast jeder beginnt damit, die Brauen von vorn auszufüllen. Das ist prinzipiell natürlich nicht falsch, aber optimal ist es auch nicht:

Ich sehe oft, dass Leute damit beginnen, ihre Brauen einzufüllen. Das wirkt aber sehr plakativ. Tipp von mir: Fang hinten an oder da, wo du nicht so viel Haar hast, und arbeite dich dann nach vorne. Das sieht einfach natürlicher aus.

Generell sind die Brauen vorne etwas lichter, diesen natürlichen Look können wir beibehalten, indem wir eben hinten beginnen einzufüllen. Weniger Produkt ist definitiv mehr.

Nicht zu kurz, nicht zu lang

Wer sehr lange Brauen hat, der muss sie natürlich schneiden. Sonst werden sie immer breiter. Aber: Wer zu viel kürzt, lässt seine Augenbrauen automatisch schmaler wirken, als sie eigentlich sind. Das wollen wir natürlich nicht.

Viele Leute schneiden ihre Brauen einfach viel zu sehr. Manche brauchen aber die Länge der Haare, um sie über Stellen zu legen, an denen Lücken sind.

Celia rät, den vorderen Bereich zum Schwung nach oben zu kämmen und dann die Spitzen zu trimmen. Den hinteren Bereich kämmen wir nach unten und trimmen dann. 

Das Produkt passt nicht zu dir

Ihr kennt das: Ist ein Produkt total im Trend und sehen wir es überall, wollen wir es auf einmal haben. Aber ist das überhaupt sinnvoll? Nein – sagt zumindest Celia. 

Bestimmte Produkte bestehen für ein bestimmtes Finish.

Das heißt allerdings nicht, dass jedes Produkt auch für jeden Typ geeignet ist, nur weil es im Trend ist. Laut Celia sollten wir uns vorher fragen: Welches Produkt brauche ich überhaupt für meine Brauen, was passt zu meinen Bedürfnissen? Micro Brow Pencils sind zum Beispiel eher dazu geeignet, feine Härchen einzuzeichnen und NICHT die komplette Braue auszufüllen. Den Job erledigen Puder und Pomaden besser. Und wenn ihr unsicher seid, dann lasst euch beraten. Wozu gibt's denn die Profis ...


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