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In Deckung: Camouflage für makellose Haut

In Deckung: Camouflage für makellose Haut
© Jutta Klee/ableimages/Corbis
Wer kennt das nicht?! Der wichtigste Tag des Jahres und ein Pickel bahnt sich an. Nicht cool. Zum Glück gibt’s für solche Beautynotfälle einen SOS-Helfer - und zwar Camouflage Make-up. Dieses Wunderprodukt deckt nicht nur Unreinheiten ab

Hello Flawless: Perfekter Teint dank deckender Foundation

Wenn du mit Pickeln, Rötungen und Unreinheiten im Gesicht zu kämpfen hast, dann dürfte ein Camouflage Make-up bei dir eine echte Punktlandung sein. Denn diese stark deckenden Foundations machen alles, was nicht gesehen werden soll, unsichtbar. But first things first: Bevor es zum richtigen Auftrag und der optimalen Nuance geht, solltest du erst mal einiges über das Produkt wissen.

Foundation ist nicht gleich Foundation. Das bedeutet jedes Make-up hat eine andere Aufgabe. Es gibt leichte, pflegende, leuchtende, matte oder eben stark deckende. Letztere werden deshalb auch als Camouflage - auf Deutsch "Tarnung" - bezeichnet. Damit kannst du kleine Hautfehler sozusagen neutralisieren. Natürlich kann es leicht passieren, dass das Make-up durch die starke Pigmentierung zu maskenhaft aussieht. Deshalb gilt: Weniger ist mehr. Aufbauen kannst Du das Produkt immer noch.

Anwendung von Camouflage

So weit, so gut. Von der Theorie also in die Praxis. Damit Du ungeliebte Stellen im Gesicht kaschieren kannst, musst Du zunächst den richtigen Farbton für deine Camouflage-Creme finden. Hier spielt vor allem Dein eigener Teint eine wichtige Rolle. Es gibt das deckende Make-up in den verschiedensten Nuancen von Gelb, Oliv, Rosig bis zu Orangefarben. Es sollte nahezu perfekt zu Deiner eigenen Hautfarbe passen, sonst sieht Dein Gesicht schnell angemalt aus. Zur Not kannst Du auch zwei Farbtöne mischen, um das perfekte Ergebnis zu erzielen. Tipp: Teste die Camouflage-Creme am besten am Hals. Das garantiert Dir den perfekten Übergang zwischen Gesicht und Körper. Denn die Haut im Gesicht ist meistens heller als die des restlichen Körpers.

Für einzelne Stellen, die es zu neutralisieren gilt, gibt es Camouflage in speziellen Tönen: Grüne Töne kaschieren Rötungen und Brandmale, violette Stellen wie Besenreißer können mit gelber Camouflage-Creme überdeckt werden. Blaue Flecken lassen sich mit Orangetönen ausgleichen und bei schwarzen Tattoos helfen Dir weiße Camouflage-Farben.

Optimale Deckkraft beim Auftrag

Ist der richtige Ton gefunden, dann solltest du noch einiges über den Auftrag wissen. Bevor das Make-up auf die Haut kommt, trägst Du eine leichte Tagespflege auf Dein Gesicht auf. Achtung: Lass die Finger von zu reichhaltigen Cremes - das Camouflage Make-up hält auf dem fettigen Film nicht richtig. Wenn du teilweise starke Hautveränderungen hast, dann solltest du zuerst die Komplementärfarbe zum Neutralisieren auftragen. So bekommt die betroffene Stelle einen gräulichen Unterton. Nun gibst du das Camouflage Make-up in deinem Hautton darüber. Verteile es am besten mit den Fingern oder einem Pinsel auf deinem Gesicht. Besser ist du arbeitetest es in tupfenden Bewegungen in die Haut ein anstatt es zu verreiben. So könnten die bereits neutralisierten Stellen wieder freigelegt werden.

Trage am besten immer nur sehr dünne Schichten der Camouflage Creme auf. Sollte es doch zu wenig sein, dann kannst du das Make-up ohne Probleme schichten. Ganz wichtig ist das Verblenden der Ränder - vor allem am Hals. Schließlich soll die Foundation trotz hoher Deckkraft nicht maskenhaft oder überschminkt aussehen.

Wenn du mit deinem Make-up fertig bist, dann solltest du alles mit einem transparenten Puder fixieren. So hält das Ganze viel länger. Und dann kannst du auch schon den Rest deines Gesichts wie gewohnt schminken.

Foundations mit einer sehr hohen Pigmentierung decken so gut wie alles ab. Aber nicht nur Pickel und Co., sondern auch Konturen. Durch diese fehlende Definition des Gesichts kann schnell der Maskeneffekt entstehen. Deshalb solltest du unbedingt dein Gesicht mit einem dunkeln Puder konturieren. So gibst du dir selbst die Dimensionen zurück:

Foto: Jutta Klee/ableimages/Corbis

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