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So bekommt ihr Pfirsichhaut

Gesichtspfelege
© RomarioIen / Shutterstock
Gönnt eurem Gesicht öfter mal ein Pflegeprogramm. Hinterher leuchtet euer Teint wie das schöne Obst aus dem Süden

Tägliche Reinigung

Die Basis-Info vorweg: Täglich sollten Sie überschüssiges Hautfett, Schweiß und Make-up-Reste aus dem Gesicht entfernen. Für jede Haut gibt es das passende Reinigungsprodukt. Wer normale Haut hat, benutzt schlichtweg die gute alte Babyseife oder Waschgel. Für fettige bis unreine Haut eignen sich seifenfreie Waschlotions mit wenigen, extra feinen Peelingkörnchen (z. B. von Nivea Visage), die kleine Verhornungen lösen. Trockene, sensible Haut braucht eine sanfte Behandlung und daher eine milde Reinigungsmilch.

Soll es mal schnell gehen oder sind Sie unterwegs, können Sie feuchte Reinigungstüchlein benutzen. Die gibt es mittlerweile für jeden Hauttyp: mit sanfter Reinigungsemulsion und feuchtigkeitsspendenden Zuckermolekülen für empfindliche Haut (z. B. von Eucerin), mit zusätzlichen Tensiden (Waschsubstanzen) zum Aufschäumen (z. B. von L'Oréal). Oder in Form von Duopads (z. B. von Dior), die mit Schaumlotion getränkt sind. Mit ihrer glatten Seite reinigen, mit der rauen Rückseite peelen sie.

Peeling macht fit

Das Peeling-Rubbeln reicht aber ein- bis zweimal pro Woche (wer öfter rubbelt, schädigt die Haut). Etwa 28 Tage brauchen frisch produzierte Hautzellen, um an die Oberfläche zu gelangen. Dort stapeln sich die Schüppchen zu feinsten Schichten und bilden so einen Schutzwall. Nach einiger Zeit schilfern sie von allein ab. Bei Kälte oder Trockenheit lösen sich die Schüppchen nicht richtig, und der Teint sieht fahl aus. In so einem Fall kommt Peeling zum Einsatz. Es entfernt die festsitzenden Hautschüppchen, regt die Durchblutung an und lässt den Teint rosig (= pfirsichfarben) schimmern. Auftragen, sanft einmassieren, lauwarm abspülen. Wer trockene, empfindliche Haut hat, kauft sich ein Peeling mit weichen Wachskügelchen (z. B. von Annemarie Börlind), die besonders sanft sind.

Welche Creme für welche Haut?

Merke: Wer reinigt, muss hinterher schön cremen. Cremes und Lotions geben der Haut ein wunderbares Frischegefühl und helfen ihr, neue Feuchtigkeit zu speichern. Normalhäutige greifen zu einer Feuchtigkeitscreme, für fettige Haut eignen sich leichte Fluids oder Gele mit ölabsorbierender weißer Tonerde (z. B. von AoK). Trockener Haut hilft eine Tagespflege mit rückfettenden Stoffen (z. B. Borretschöl in Bepanthol-Gesichtscreme). Wissenschaftler wissen übrigens, dass gerade junge Menschen, die ihre Haut täglich vor Sonnenstrahlen schützen, in zwanzig Jahren erheblich weniger Falten haben als die Generation ihrer Eltern im gleichen Alter. Deshalb enthalten schon heute viele Tagescremes UV-Filter, bei einigen ist sogar der LSF auf der Packung angegeben.

Noch ein kleiner Tipp: Extrem sensibel und dünnhäutig ist die Haut rund ums Auge. Normale Gesichtscreme läuft aber leicht ins Auge hinein und kann so die empfindlichen Schleimhäute reizen. Spezielle Augenpflege bleibt, wo sie ist, und liefert in Gelform sogar einen feinen Frische-Effekt (z. B. L’Oréal). Cremes mit Antifaltenwirkstoffen, wie das Co-Enzym Q 10, können Sie sich getrost für später aufheben. Sie schaden Ihrer Haut allerdings auch nicht.

Wann ist Zeit für eine Maske?

Gesichtsmaske
© Lucky Business / Shutterstock

Wenn die tägliche Pflege nicht mehr ausreicht. Das merken Sie bei trockener Haut z. B. an rauen Partien, fettige bekommt eher Pickel. Gegen trockene Haut tragen Sie eine Pflegemaske auf, die mit Stoffen wie Honig und Macadamianuss-Extrakt fehlende Feuchtigkeit und Fette liefert (z. B. von Nivea Visage). Hautunreinheiten und Ölglanz beseitigen klärende und mattierende Reinigungsmasken (z. B. von Clinique). Grundsätzlich sollten Sie Masken nicht öfter als zweimal pro Woche anwenden, sonst kann der Überschuss an Pflegestoffen die Poren verstopfen, sodass sich Mitesser und Pickel bilden. Die Ausnahme: Feuchtigkeitsmasken, die Sie nicht wieder abnehmen müssen und auch als Tagescreme verwenden können. Generell dürfen cremige Masken bis zu einer halben Stunde einwirken, Peel-off-Masken werden abgezogen, sobald sie getrocknet sind.

Der letzte Schliff

So, genug gereinigt, gerubbelt und gesalbt. Jetzt kommt die Kür der Frühlingskur. Dafür besorgen Sie sich feine Spezialprodukte, die Ihrer Haut optisch schmeicheln. Eine Tagespflege mit perlmuttig-irisierenden Pigmenten (z. B. von Bebe Young Care Morning Energy) lässt Ihr Gesicht seidig frisch schimmern. Auch schön glänzend: transparenter Cremepuder mit lichtreflektierenden Partikeln (z. B. von Agnés B.). Und die Wangen bekommen einen Hauch von Rougefluid in zartem Apricot oder Rosé (z. B. von Helena Rubinstein). Das pinseln Sie auf und verreiben es mit den Fingern. Einen kleinen Rest tragen Sie unter den Augenbrauen auf. Für alle, die ein Pickelproblem plagt, noch ein Tipp: Tagsüber kaschieren Sie kleine Hautunreinheiten mit einem getönten Abdeckstift oder – besser – mit einer Paste. Je pastiger, desto länger hält sie. Etwas Puder gibt dem Ganzen mehr Halt. Verzichten Sie auf Produkte mit Glanzpartikeln, die betonen Pickel. So, und nun raus an die frische Luft, einen schönen Spaziergang machen!


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