DAS machen wir bei der Maniküre alle falsch – laut Expertin!

Eure Fingernägel splittern und der Lack will einfach nicht halten? Wir kennen das nur zu gut. Schuld daran sind allerdings nicht unsere Nägel, sondern wir selbst. Das hat uns alessandro Profi-Trainerin Ute Lipsdorf im BRIGITTE.de-Interview verraten.

Unsere Fingernägel können uns in den Wahnsinn treiben. Mal mehr, mal weniger. Wer sich regelmäßig selbst Farbe auf die Nägel pinselt, der weiß das. Was aber fast niemand weiß: Es gibt etwas, dass fast jede von uns falsch macht – und genau dieser Fehler ruiniert unsere Nägel. Ute Lipsdorf, Profi-Trainerin bei alessandro, hat ihn uns verraten. 

Frau trägt dunkle Nagellack

Ganz wichtig ist darauf zu achten, welche Zahl auf der Feile steht – zum Beispiel 100/180. Die höhere Zahl meint immer die feinere Seite. Die 100er-Seite sollte niemals mit einem Naturnagel in Berührung kommen. Ein Naturnagel sollte niemals mit unter 150 Grit gefeilt werden.

Denn: Mit der groben Seite der Feile wird der Nagel quasi aufgerissen, mit einer feinen Seite wird der Nagel zwar auch geöffnet, allerdings wesentlich feiner und kaum sichtbar. Ist der Nagel erstmal aufgerissen, kann er viel schneller splittern – und das kennen sicher viele von euch. Grund für splitternde Nägel sind also nur unbedingt unsere Nägel selbst, sondern das falsche Feilen. 

Es ist sehr wichtig, den Nagel nach dem Feilen nochmal zu polieren und die Kanten wieder zu verschließen.

Ute Lipsdorf rät, niemals einfach Nagellack auf die Nägel aufzutragen, sondern sie vorher immer zu feilen und natürlich zu polieren und damit zu versiegeln. So hält der Lack erstens länger und die Nägel brechen nicht so schnell ab. Eine Option zur klassischen Sandfeile ist natürlich die Glasfeile, mit der könnt ihr gar nichts falsch machen. Allerdings: Glasfeilen sind Geschmacksache, nicht jeder kann gut damit umgehen. 

Auf den Nagelfeilen in der Drogerie steht die Körnung oft auch gar nicht drauf, deshalb solltet ihr lieber auf Nummer sicher gehen und euch eine Nagelfeile zulegen, auf der die Körnung steht. Oft könnt ihr auch schon mit bloßem Auge erkennen, wenn eine Nagelfeile sehr grobkörnig ist – lasst hiervon also lieber die Finger und nehmt die Variante, die am feinsten aussieht. Je feiner, desto besser!

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