Primer: Mit diesem Produkt hält Make-up den ganzen Tag

Richtig gute Basisarbeit vor dem Make-up bieten Primer: Was die korrigierende Pflege so besonders macht und warum jeder einen dieser Hautschmeichler besitzen sollte, erklären wir euch.

Der Geheimtipp unter Visagisten und die beste Vorbereitung, die wir für ein Make-up haben können, sind Primer. Als Basis unterm Make-up überstehen wir mit ihnen einen langen Tag und am besten noch die ganze Nacht. Viele werden sich jetzt denken, warum neben Make-up noch ein Produkt notwendig sein sollte und warum man sich noch eine zusätzliche Schicht aufs Gesicht schmieren muss. Aber diese Grundierung macht mehr als Sinn. Schließlich muss man es wie bei einem Fundament für ein Haus sehen: Nur wenn von Grund auf sauber gearbeitet wird, dann hält jede weitere Schicht und jedes Extra umso länger und besser. Aber was ist so besonders am Primer? Und inwiefern unterscheiden sich Primer von Hauttyp zu Hauttyp? Wir klären auf und geben Tipps, wie man die beste Basis für sein Make-up bekommt. 

Primer als Make-up-Base

Mit Primer oder Base ist im Prinzip dasselbe gemeint: eine Grundierung, die als ersten Schritt vor der Foundation aufs Gesicht getupft wird. Dabei zeichnet den Primer eine transparente bis milchige Textur aus. Es gibt auch rosa und grünliche Untertöne, je nach Hautton und -bedürfnis. Was er alles kann? Selbst in den schweißtreibendsten Situationen bleibt das Make-up an seinem Platz; nichts verläuft - und das trotz Hitze, Schweiß und stressigen Momenten. Pickel, Fältchen und glänzende Haut lassen sich mit dem Primer besser abdecken und bleiben länger verdeckt. Man weiß ja schließlich nie, was uns an einen Tag so alles erwartet. Es gibt sogar spezielle Primer für Lippen und Augen, die sich diesen Teilen des Gesichts besonders anpassen. So haften Lidschatten und Lip Gloss oder auch Mascara besser und länger.

Die richtige Anwendung

Nach der Tagespflege wird eine kleine Menge des Primers auf das gesamte Gesicht gecremt oder mit einem Pinsel verteilt. Die Creme legt sich wie ein Film auf die Haut und macht sie zarter, glatter und ebenmäßiger, wie wenn ein Filter darüber gelegt worden wäre. Zudem bekommt die Haut mehr Feuchtigkeit und Pflege, wird vor gefährlichen Sonnenstrahlen, Umwelteinflüssen und Abgasen geschützt. So bekommt das Gesicht einen Rundumschutz und ist gut für den Tag versorgt. Wird nun als nächste Schicht die Foundation und der Concealer verteilt, so halten diese viel länger und setzen sich nicht in kleinen Fältchen, Poren oder Pickelchen ab.  

Ist ein Primer für jeden Hauttyp geeignet?

Ja, aber er muss wie bei einer guten Tagescreme oder Foundation dem Hauttyp angepasst werden. Normal- bis Mischhaut kann jeden gewöhnlichen Primer wählen. Bei trockener Haut sollte darauf geachtet werden, zu einer Base mit einem hohen Feuchtigkeitswert zu greifen. Ansonsten wird die Haut den Tag über zu trocken und Spannungsgefühle können auftreten. Bei fettiger Haut ist es genau andersrum: Hier ist zu raten, einen Primer zu wählen, der ölige Stellen mattiert und ihnen den Glanz nimmt. Dadurch, dass ein Primer absorbiert, sollte ganz trockene oder schuppige Haut auf ihn verzichten. Bei ihr reicht es vollkommen aus, sie vor der Grundierung mit einer Feuchtigkeitspflege zu versorgen.

Zudem gibt es verschiedenfarbige Primer, die gezielt den Hautton korrigieren können. Wenn sie einen rosa Unterton haben, dann nehmen sie einen gräulichen Unterschleier, der oft als müde wahrgenommen wird, weg und die Haut wirkt frischer. Gelbliche Töne gleichen dunkle Schatten und kleine Fältchen aus und grünliche kaschieren Rötungen und kleine Pickel. 

Der Unterschied zu sogenannten Colour Correcting Creams, Blemish Balms oder getönten Cremes ist, dass Primern jegliche Farbpigmente fehlen und somit die Haut nicht tönen können. Für einen sonnengeküssten Teint und ein frisches Finish sollte man nach einem Primer und der Verwendung eines Concealer/ Foundation einen Bronzer oder ein bräunliches Gesichtspuder unterhalb der Wangenknochen auftragen.

Darauf sollte geachtet werden

Viele Primer haben deshalb einen so tollen, mattierenden Effekt, weil sie Silikone enthalten. Der Inhaltsstoff steht immer wieder in der Kritik, weil er nicht biologisch abbaubar ist und sich im Abwasser anlagern kann. Zudem kann der synthetische Stoff, der von der Konsistenz Ölen oder Wachsen ähnelt, Poren verstopfen. Nichtsdestotrotz gibt es viele gute Eigenschaften, die Silikone haben, wie zum Beispiel das Gesicht jünger, ebenmäßiger und glatter wirken zu lassen. Wer einen Base ganz frei von Silikonen haben möchte, der kann zum Beispiel bei Korres fündig werden, denn der "Pomegranate Mattifying Primer" kommt ohne zusätzliche Inhaltsstoffe aus.

Unsere Primer-Favoriten:

Neben dem "Superprimer Universal Face" von Clinique (30 ml ca. 28 Euro) gibt es noch zwei "Colour Corrects Discolourations" und "Colour Corrects Redness", die verschiedene Hautbedürfnisse ausgleichen:


Schützt vor Umwelteinflüsse mit SPF 50: "Maestro UV Skin Defense Primer Sunscreen" von Armani, 30 ml ca. 67 Euro:


Für einen Strahle-Teint und zarten Schimmer sorgt der "Prime and Fine Beautifyung Primer" von Catrice mit Pearl Pigmenten, 30 ml ca. 5 Euro:

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Mit diesem Produkt hält Make-up den ganzen Tag

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