Schminktipps für jeden Tag: SO verwendet ihr Foundation, Eyeliner & Co.

Schminktipps gibt es viele. Doch wir verraten die weltbesten Tricks für das Auftragen von Foundation, Lippenstift und Co.

Die besten Schminktipps für Anfänger und Profis

Dunkle Augenringe, verwackelter Eyeliner und unpassende Rouge-Balken sind klassische Beauty-Probleme und Schminkfehler, die Frauen beim Schminken plagen. Dabei ist die Lösung gar nicht so schwer: Oft helfen schon wenige Schminktipps, um dem perfekten Look ganz nah zu kommen.

Egal ob ihr mit einem fahlen Teint oder dunklen Make-up-Rändern zu kämpfen habt - hier kommen die besten Schminktipps für jeden Look! Außerdem haben wir in unserer Fotostrecke die Make-up-Trends 2017/2018 für euch – mit tollen Ideen und starken Farben!

Schminktipp Nr. 1: So gelingt das Auftragen der Foundation

Zu wenig Schlaf oder vielleicht doch ein Glas Wein zu viel? Das reicht manchmal schon aus, damit der Teint fahl erscheint. An solchen Tagen können wir zu einer Foundation zu greifen. Doch das vermeintlich einfache Auftragen bietet mehr Möglichkeiten für Fehler, als man denken könnte. Deshalb gilt: Weniger ist mehr. Eine Foundation soll den Teint ebenmäßig wirken lassen. Zu viel davon erzielt aber einen gegenteiligen Effekt. Die Haut wirkt fleckig und älter.

  • Wer größere Makel wie dunkle Augenringe oder Rötungen kaschieren möchte, sollte vorher mit einem festen oder flüssigen Concealer (oder Abdeckstift) den Hautton neutralisieren.
  • Sowohl bei dem Concealer, als auch bei der Foundation ist es wichtig, die Farbtöne vor dem Kauf zu testen. So werden auch dunkle und unvorteilhafte Make-up-Ränder verhindert.
  • Beim Auftragen der Foundation darauf achten, das Make-up mit dem Finger oder einem Pinsel von der Gesichtsmitte nach außen zu verstreichen.
  • Um die Augen herum sollte man vorsichtiger sein und die Textur nur sanft einklopfen. Hier ist die Haut dünner. Wenn man zu grob vorgeht und das über mehrere Jahre, begünstigt man Falten.
  • Damit die Foundation besonders lange hält und nicht im Tagesverlauf verblasst, kann man mit einem großen Pinsel und einem transparenten Puder das Gesicht zum Schluss leicht benetzen. So wird der Look fixiert.

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Schminktipp Nr. 2: Der perfekte Lidstrich

Ein Lidstrich lässt die Wimpern dichter wirken und ist deshalb immer die perfekte Ergänzung zum Mascara. Die Augenform wird je nach Lidstrich-Variante betont. Die volle Wirkung entfaltet dieser Look jedoch nur, wenn der Strich wirklich exakt gezogen ist und nicht allzu viele Wackler aufweist. Damit der Lidstrich perfekt gelingt, haben wir hier die besten Schminkttipps:

  • Um die besten Voraussetzungen für das Lidstrichziehen zu schaffen, den Ellenbogen beim Malen aufstützen, damit die Hand ruhiger wird.
  • Außerdem sollte man immer mit einem wasserfesten Eyeliner arbeiten, da der Lidstrich sonst im Laufe des Tages verwischt.
  • Wer noch ein bisschen unsicher ist, sollte mit dem Eyeliner einzelne Punkte direkt am Wimpernkranz setzen und diese anschließend miteinander verbinden. Dabei das Lid mit dem Finger straffen.
  • Für Lidstrich-Anfänger ist ein Kajalstift ideal - sein weicher Strich verzeiht kleine Ungenauigkeiten. Kleine Patzer nie mit dem Finger korrigieren, das macht es in den meisten Fällen noch schlimmer. Lieber zu einem feuchten Wattestäbchen greifen.

Wer gerne einen Strich über den Wimpernrand hinausmalen möchte, es aber ohne Wackler nicht schafft, greift am besten zu diesem neuen Tool für den perfekten Lidstrich:

Lidstrich Auge Wimpern

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Schminktipp Nr. 3: Wimpern richtig tuschen

Dichte, geschwungene und lange Wimpern sind der Traum einer jeden Frau. Denn sie vergrößern das Auge optisch, lassen den Blick wacher wirken und sehen zu Smokey Eyes einfach nur verführerisch aus. Doch auch beim Schminken der kleinen Härchen gibt es einige Tücken.

  • Damit die Wimpern einen schönen Schwung bekommen, ist es sinnvoll, sie vor dem Schminken mit einer Wimpernzange aufzubiegen.
  • Damit der Wimpernzangen-Effekt möglichst lange hält, solltet ihr sie vor Gebrauch kurz anföhnen. Die Wimpern unbedingt biegen, während die Zange noch warm ist.
  • Optimal ist es, wenn man zwei verschiedene Mascaras benutzt: Zuerst wählt man eine Mascara mit einem dünnen Bürstchen.
  • Die Wimpern in Zick-Zack-Bewegungen tuschen, das separiert die Härchen und sorgt für eine optische Verlängerung.
  • Anschließend mit einem dicken Wimpernbürstchen eine zweite (dünne!) Schicht Mascara drüber legen, um sie optisch voluminöser erscheinen zu lassen.
  • Bei den unteren Wimpern reicht eine dünne Schicht. Die ist sinnvoll, um den Blick noch mehr zu öffnen. Eine zweite Schicht würde den Look jedoch überladen und unnatürlich wirken.
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Schminktipp Nr. 4: Tipps für schöne Lippen

Perfekt geschminkte Lippen sind ein wunderschöner Hingucker. Egal ob sie in einem kräftigen Rot oder einem dunklen Beerenton geschminkt werden - sie lassen Frauen immer sinnlich und selbstbewusst wirken. Wer die folgenden Schminktipps beherzigt, setzt seine Lippen gekonnt in Szene:

  • Zu Beginn die Lippen mit etwas Foundation grundieren. Die Farbe hält dadurch länger und leuchtet intensiver.
  • Bei kräftigen Farbnuancen sollten die Lippen unbedingt mit einem Lipliner in derselben Nuance nachgezeichnet werden. Sonst setzt sich der Lippenstift später in den feinen Hautfältchen ab.
  • Besonders lange hält die Lippenfarbe, wenn man sie zweimal aufträgt.
  • Ein weiterer Tipp für ein langes Farbergebnis: Einen Lippenstift mit Fixierung verwenden. Diese Produkte enthalten wenige Öle und haften deshalb besonders intensiv.

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Schminktipp Nr. 5: Sexy Smokey Eyes - Schminkanleitung

Smokey Eyes liegen schon seit Jahren im Trend. Kein Wunder, denn der verwischten Lidschatten-Kajal-Rahmen ums Auge verleiht jedem Blick eine besondere Tiefe. Die Schminktechnik schenkt einen tollen Kontrast zum Weiß des Auges und setzt die Iris in Szene. Alles, was man für den perfekten "Smokey Eyes"-Look braucht, sind Lidschatten, Applikator oder Pinsel, Kajal und Wimperntusche in dunklen Tönen.

  • Für diesen Look sollte auf das komplette Augenlid zuerst ein Lidschatten-Primer aufgetragen werden, damit der Look möglichst lange hält.
  • Danach kann das Lid mit einem hellen, weißen Lidschatten bedeckt werden. Als nächstes wählt ihr eine mittlere, rauchige Farbe für das bewegliche Lid. Diese tragt ihr bis zur Lidfalte auf.
  • Um die Farbe zu intensivieren, gibt man dann einen dunkleren Farbton darüber - auch in die Lidfalte.
  • Mit einem Pinsel oder Applikator werden die Übergänge leicht verwischt.
  • Am Ende noch einen Lidstrich oben und unten (dicht am Wimpernkranz) ziehen und die Wimpern kräftig tuschen.

Wem Schwarz für "Smokey Eyes" zu heftig ist, kann den gleichen Look mit dunklen Braun-, Grün-, Blau- oder Violett-Tönen nachmalen. Eine besonders schöne Violett-Variante seht ihr auf dem Foto oben. Kleine Farb-Info: Braun steht den meisten, ebenso Violett. Bei grünen und braunen Augen wirken auch dunkle Grüntöne toll, bei blauen Augen Blautöne.

Schminktipp Nr. 6: Countouring vs. Color Correcting

Prominente und Beauty-Vlogger schwören auf das Contouring, bei dem einzelne Gesichtspartien durch verschiedene Make-up Nuancen in Braun und Beige hervorgehoben werden. Neu ist dagegen das sogenannte "Color Correcting". Das Ziel beider Make-up Trends: einen ebenmäßigen Teint zu schaffen.

Im Gegensatz zum normalen Contouring werden beim Color Correcting die einzelnen Partien nicht in Beige und Braun hervorgehoben, sondern mithilfe bunter Farben. Der Clou ist, die richtigen Farbnuancen zu finden, die das jeweilige Gesicht braucht. Concealer, Primer und Foundations gibt es deshalb nun auch in Grün, Lila oder Orange.

Das Besondere dabei ist, dass jede Farbe eine andere Wirkung hat. Deshalb sollte man sich zu Beginn überlegen, welche vermeintlichen Makel man im Gesicht verändern möchte.

Color Correcting basiert auf der Lehre von den Komplementärfarben, jenen Tönen also, die sich gegenseitig neutralisieren. Hast du also einen fahlen, gelbstichigen Teint, dann sind Beauty-Produkte mit lilafarbenen Farbpigmenten perfekt, um dich frischer wirken zu lassen. Also entweder mit einem Primer die ganze Haut benetzen oder den Concealer auf die einzelnen Problemzonen tupfen.

Kleine Pickel, Rötungen oder auch Narben beseitigt man mit hellen Grüntönen. In diesem Fall ist grün wiederum die Komplementärfarbe zu Rot. Wer generell zu leicht geröteter Haut neigt oder unter Couperose leidet, kann auch zu einem grünstichigen Primer oder eine Foundation greifen, um die Haut großflächig zu neutralisieren. Concealer in Orange, Gelb oder Pink lassen Augenringe verschwinden. Sie stehen den Komplementärfarben Grün, Blau und Lila gegenüber.

Schminktipp Nr. 7: Augenbrauen in Form bringen und betonen

Jedes Make-up bekommt durch gut geformte Augenbrauen seinen perfekten Rahmen. Sie lassen die Augen größer wirken und geben dem gesamten Gesicht mehr Ausdruck. Wer seine Augenbrauen zupfen möchte, sollte darauf achten, nur unter dem Brauenbogen Härchen zu entfernen und nie die oberen. In welche Form man die Augenbrauen zupft, sollte man zudem von der natürlichen Wuchsrichtung und von der Gesichtsform abhängig machen.

  • Kleine Lücken am Besten mit einem weichen Brauenstift auffüllen.
  • Dabei mit dem Stift kleine Striche ziehen und nicht einen kompletten dicken Strich: Sonst sieht es nicht nach Härchen, sondern nach Malbuch aus.
  • Die Farbe des Stiftes dabei unbedingt auf den Hautton und die eigene Haarfarbe anpassen, damit es möglichst natürlich aussieht.
  • Wer es lieber etwas intensiver mag oder für das Abend-Make-up etwas dicker auftragen möchte, kann den gesamten Brauenbogen auch mit einem braunen Puder benetzen.
  • Damit der Look nicht außer Form gerät, die Augenbrauen zum Schluss mit einem getönten Brauengel fixieren.

Du bist unzufrieden mit der Form deiner Brauen? Hier haben wir Tipps zum Augenbrauen korrigieren.

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Schminktipp Nr. 8: Schlupflider verschwinden lassen

Schlupflider sind für die meisten Frauen, die sie haben, ein Ärgernis. Sie zu schminken bedarf nämlich einer Menge Übung. Normalerweise wird beim Augen-Make-up der Liddeckel betont. Da dieser nun jedoch unter dem Schlupflid liegt, muss stattdessen das Schlupflid selbst betont werden.

  • Wie auch bei den Smokey Eyes sollte das Lid zunächst mit einem Primer bedeckt werden, damit der Lidschatten später besser hält.
  • Anschließend das bewegliche Lid mit hellem Lidschatten betonen.
  • Anstatt eines weißen Lidschattens sollte lieber ein cremefarbenener benutzt werden. Nun die Partie, die genau über dem beweglichen Lid liegt, in einem dunklen Ton schminken.
  • Dazu das überlappende Lid mit den Fingerspitzen leicht nach oben ziehen, bis die Lidfalte zu sehen ist.
  • Mit einem abgeschrägten Pinsel den Lidschatten auf die nun gut sichtbare Lidfalte auftragen. Viele nennen diesen Schritt auch "Banane schminken".
  • Jetzt noch schön die Farbe nach oben verblenden, damit keine harten Kanten bleiben.
  • Aber Vorsicht: Nicht zu stark in Richtung Augenbrauen schattieren!

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