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Sexy Haut mit Selbstbräuner


Der Sommer naht und ihr seid immer noch blass? Mit Selbstbräuner könnt ihr eurer Haut schnell und sicher eine natürliche Bräune verleihen. Damit nichts schief geht, geben wir euch hier Tipps und Infos zur Anwendung

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Die Tage werden wärmer und wir können endlich wieder Haut zeigen. Die hat jedoch im Winter wenig Sonne gesehen und schaut ganz schön blass aus der Wäsche. Sonne oder Solarium sind jedoch ungesund, außerdem dauert es, bis sie die Haut bräunen. Viel schneller geht's mit Selbstbräuner. Sind das nicht die Produkte, die seltsam riechen und oft peinliche Flecken auf der Haut hinterlassen? Stimmt, so war es früher. Doch mittlerweile gibt es bessere Produkte, abgestimmt auf Hauttypen und in unterschiedlichen Bräunungsstärken. Das Beste: Selbstbräuner schadet der Haut nicht und ist einfach anzuwenden. Für einen streifenfreien Teint solltet Ihr folgende Tipps beachten:

Sexy Haut mit Selbstbräuner

Wie funktioniert Selbstbräuner?

Ein Inhaltsstoff des Selbstbräuners ist Dihydroxyaceton, ein zuckerähnlicher Stoff, der sich auch im menschlichen Organismus befindet. Kommt er in Kontakt mit der Haut, entsteht eine chemische Reaktion. Das Ergebnis: Nach drei bis vier Stunden färbt sich die oberste Hautschicht braun. Aber keine Angst, Selbstbräuner ist nicht schädlich, denn er greift die lebenden Hautzellen nicht an, sondern nur die Hornschicht darüber. Daneben wird noch ein weiterer Wirkstoff eingesetzt, Erythrolose. Hier dauert die Bräunungszeit zwar etwas länger, aber die Farbe wird natürlicher und verblasst nicht so schnell.

Welche Produkte gibt es?

Die Auswahl an Produkten ist inzwischen sehr groß, man findet sie für Hauttypen von hell bis dunkel. Ihr könnt wählen zwischen Gels, Lotions, Cremes, Tüchern oder Sprays. Cremes und Tücher eigenen sich gut für das Gesicht, Spray und Lotion für größere Körperpartien. Vor allem Sprays sind praktisch. Sie lassen sich sehr gleichmäßig verteilen, fetten nicht und ziehen schnell ein. Achtet darauf, für das Gesicht nur einen speziellen Gesichtsbräuner zu verwenden. Die Produkte enthalten zusätzliche Pflegestoffe und verhindern, dass die Haut austrocknet.

Lieber vorher testen

Testet den Selbstbräuner vor der Anwendung an einer verborgenen Körperstelle, zum Beispiel am Oberschenkel. So könnt ihr herausfinden, welche Bräunungsstufe für euch die richtige ist, oder ob ihr vielleicht allergisch darauf reagiert. Prima zum Testen sind auch Selbstbräuner-Tücher als "Einmal-Portion".

Die Vorbereitung: Peeling und Cremen

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Damit die Bräune später schön gleichmäßig wird und keine hässlichen Flecken zurückbleiben, muss eure Haut so glatt wie möglich sein. Bevor es losgeht, solltet ihr daher unbedingt ein Ganzkörper-Peeling machen (zum Beispiel mit einem Peelinghandschuh). So entfernt ihr abgestorbene Hautschüppchen. Aufgepasst: An rauen Stellen wie Fersen, Ellbogen oder Knie müsst ihr besonders kräftig rubbeln. Cremt euch nach dem Peeling mit einer Bodylotion ein und wartet, bis sie gut eingezogen ist.

Wenn ihr Selbstbräuner an den Beinen verwendet, solltet ihr euch vorher rasieren, sonst können auch hier Streifen entstehen. Im Gesicht empfiehlt sich zusätzlich eine Reinigungsmaske. Die sorgt dafür, dass überschüssiges Hautfett entfernt wird, denn fettige Partien nehmen mehr Farbe auf als trockene.

Nehmt euch Zeit!

Nehmt euch genügend Zeit, um den Selbstbräuner aufzutragen. Wenn ihr zu schnell und hektisch vorgeht, könnten sich Flecken und Streifen bilden. Umso entspannter ihr seid, desto schöner und gleichmäßiger wird das Ergebnis.

Von oben nach unten vorarbeiten

Achtet darauf, dass eure Haut trocken ist, bevor ihr den Selbstbräuner auftragt. Wollt ihr euch am ganzen Körper eincremen, fangt am besten mit dem Gesicht an und arbeitet euch von oben nach unten vor. Massiert den Selbstbräuner dabei gleichmäßig und mit kreisenden Bewegungen ein.

Vorsicht bei Gesicht und Haaransatz!

Tragt den Selbstbräuner im Gesicht mit einem Schwämmchen auf, damit er sich gleichmäßig verteilt. Dabei Haaransatz und Augenbrauen aussparen, da sich an diesen Stellen sonst der Selbstbräuner sammelt und die Haut dunkler färbt. Wer lieber auf Nummer Sicher gehen will, kann eine Gesichtscreme mit Selbstbräuner mischen oder spezielle Cremes mit leichten Bräunungswirkstoffen verwenden. Wichtig: Ohren nicht vergessen!

Weniger an rauen Stellen

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Ellenbogen, Knie, Fersen, Fuß- und Handrücken nur sparsam einreiben, denn je dicker die Hornhaut ist, umso stärker färbt sie sich. Habt ihr an den Stellen zu viel aufgetragen, keine Panik! Einfach mit einem feuchten Papiertuch den überschüssigen Selbstbräuner entfernen.

Praktische Helfer

Wer gerade keine helfende Hand hat, um schlecht erreichbare Stellen wie Rücken oder Rückseite der Beine einzucremen, kann sich mit speziellen Aufsätzen helfen oder Sprays benutzen, die die Lotion fein zerstäuben. So legt sie sich gleichmäßig auf die Haut und muss oft nicht einmal mehr verrieben werden.

Hände waschen nicht vergessen!

Nach dem Auftragen unbedingt Hände mit einer Handbürste gründlich waschen - denkt auch an die Zwischenräume und die Stellen rund um die Nägel. Eine andere praktische Alternative sind Einweghandschuhe.

Die richtige Einwirkzeit

Die Einwirkzeit hängt von dem Produkt ab (steht immer auf der Verpackung). Wartet mindestens 10 bis 20 Minuten, bis der Selbstbräuner vollständig eingezogen ist. Sonst bekommt sich eure Kleidung Flecken, und die lassen sich nur schwer entfernen. Kurz danach keinen Sport treiben, lieber ein paar Stunden warten. Durch das Schwitzen kann der frisch aufgetragene Selbstbräuner verlaufen.

Haltbarkeit

Nach ungefähr drei bis vier Tagen lässt die Wirkung nach und die Haut wird wieder heller. Wenn ihr die Bräune verlängern wollt, könnt ihr die Prozedur danach wiederholen. Tipp: Am Anfang nur sehr wenig Selbstbräuner auftragen, dafür aber jeden Tag - bis zum gewünschten Ergebnis wiederholen. So wird die Tönung gleichmäßiger.

Pflege danach

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Auch wenn die Haut schön braun ist, müsst ihr sie regelmäßig mit Feuchtigkeitscreme einreiben, da einige Selbstbräuner die Haut austrocknen. Ist die Haut geschmeidig, schuppen sich die obersten Hautzellen nicht so schnell ab und die künstliche Bräune hält länger.

Auch unterwegs schön braun

Ihr seid unterwegs und habt wenig Zeit? Praktisch und gut zu dosieren sind Selbstbräuner-Tücher. Einfach über die gewünschten Körperstellen streichen und fertig - ohne Tropfen oder Schmieren. Zwei bis drei Tücher reichen für den ganzen Körper. Die Tücher gibt es auch einzeln verpackt, zum Beispiel für das Gesicht.

Kühl lagern

Selbstbräuner-Produkte solltet ihr trocken und kühl aufbewahren. Steht Selbsbräuner zu lang in der Sonne oder wird hohen Temperaturen ausgesetzt, kann die Wirkung nachlassen. Nach einer Saison solltet ihr den Selbstbräuner aufgebraucht haben.

Für Vorsichtige und Anfänger

Verwendet ihr zum ersten Mal Selbstbräuner, nehmt am besten eine getönte Creme. So seht ihr deutlicher, an welchen Stellen ihr euch schon damit eingecremt habt. Wer Angst vor einem zu intensiven Ergebnis hat, kann den Selbstbräuner mit Bodylotion verdünnen. Oder ihr kauft eine spezielle Lotion, die einen geringen Anteil an Selbstbräuner enthält.

Kein Schutz vor Sonnenbrand

Auch wenn ihr mit Selbstbräuner eine dunklere Hautfarbe bekommt, seid ihr deshalb nicht vor Sonnenbrand geschützt. Also, denkt auch bei eurem nächsten Sonnenbad daran, euch gründlich mit einem Sonnenschutzmittel einzucremen.


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