Starfrisuren zum Ausprobieren

Einen Stufenschnitt wie Heidi Klum oder doch einen Pixie wie Carey Mulligan? Die neuen Star-Schnitte und Tipps, wie ihr sie stylen könnt. Plus: Probiert im Starfrisuren-Tester am eigenen Foto aus, welcher Star-Look euch am besten steht.

Heidi Klum

Aktuell ist mal wieder Model-Mama Heidi Klum Germanys Next Frisuren-Model. Sie ließ sich nach dem Ende der diesjährigen GNTM-Staffel einen lang durchgestuften Bob schneiden - und schwupps, muss wieder jeder Haarsalon von Timmendorf bis Oberursel die Klumsche Schnitttechnik drauf haben.

Der Basis-Schnitt: Die lange Ponypartie wird zirkelgenau über die Seiten abgerundet und in den Seiten und an den Ende fedrig durchgestuft. Der Schnitt funktioniert am besten bei ganz glattem Haar.

Wem steht's? Für Herzchengesichter wie Heidi und Frauen mit länglichen Gesichtern ist der Schnitt super geeignet.

Styling-Aufwand: Ziemlich aufwendig, da der Cut stets perfekt geglättet sein muss. Über die Bürste föhnen und dann mit dem Glätteisen "bügeln".

Wie häufig zum Friseur? Der präzise Schnitt muss spätestens alle fünf Wochen auf Linie gebracht werden.

Rettung am Bad Hair Day: Ein Pferdeschwanz sieht mit Ponypartie immer wohl frisiert aus. Wenn's ganz fix gehen muss, einfach nur die Ponypartie kurz durchwaschen und glatt stylen.

Mit unserem Starfrisuren-Tester diese Frisur am eigenen Foto ausprobieren.

Amanda Seyfried

Die Newcomer-Schönheit des Jahres hat nicht einfach bloß blonde lange Haare. Amanda Seyfried (im Film "Chloé" neben Julianne Moore zu sehen) wächst flachsfarbene Seide aus dem Kopf - und zwar ohne abzubrechen, auszudünnen oder gar stumpf zu werden. So glänzendes Rapunzelhaar ist uns seit Claudia Schiffers besten "Bardot-Zeiten" nicht untergekommen. An alle Langhaar-Frauen: Unbedingt mal ausprobieren!

Der Basis-Schnitt: Die Seitenpartie der mindestens brustlangen Mähne wird ab Halslänge ganz sanft bis in die Spitzen durchgestuft. Wenn man die Haare erstmal splissfrei so lang "gezüchtet" hat, ist der Schnitt für jede Länge geeignet.

Wem steht's? Frauen mit ovaler Gesichtsform. Sehr kleine Frauen sollten vorsichtig sein mit der Haarlänge. Zu viel Mähne drückt auf die Proportionen. Den Schnitt ruhig testen, aber ein wenig kürzer gehen.

Styling-Aufwand: Bei eher glatten Haaren bloß trocken föhnen und mit etwas Wachs oder Haarcreme die Spitzen formen. Leicht gewellte oder naturkrause Haare können über die Rundbürste in Schwung geföhnt werden. Anschließend ein wenig Haarspray drübergeben.

Wie häufig zum Friseur? Lange Haare sollten generell alle vier bis fünf Monate in den Spitzen nachgeschnitten werden, damit sie nicht splissig werden und schön gepflegt aussehen.

Rettung am Bad Hair Day: Ein Zopf im Nacken oder ein lockerer Dutt gehen bei dieser Länge immer. Beide Stylings wirken keineswegs nach Notlösung, sondern klassisch und mit ein bisschen Gel sogar elegant.

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Carey Mulligan

Shooting-Star Carey Mulligan (Hauptrolle im Oscar-nominierten Film "An Education") gehört zu den wenigen Frauen, denen kurze Haare einfach um Längen besser stehen als Lockenmähne. Anfang dieses Jahres überraschte die talentierte Britin, die bis dahin eher undefiniertes – farblich wie schnitttechnisch – Langhaar trug, mit einem Pixie-Cut in Strandmattenblond. Unser Urteil: Der "Carey-Cut" hat echte Must-Have-Qualitäten für Kurzhaar-Frauen. Testen!

Der Basis-Schnitt: Ein Pixie-Cut wie ihn schon Mia Farrow und Jean Seberg trugen. Von der Mitte des Hinterkopfes ausgehend werden die kompletten Haare durchgestuft. Der Pony muss so lang sein, dass er zur Seite gestylt werden kann.

Wem steht's? Frauen mit einem ovalen oder eher kleinen Gesicht. Und Charakterköpfen.

Styling-Aufwand: Dieser Schnitt ist super pflegeleicht. Einfach lufttrockenen lassen und mit Stylingcreme glätten und zum Glänzen bringen.

Wie häufig zum Friseur? Der Pixie-Cut sieht auch leicht rausgewachsen noch gut aus. Wer dabei bleiben will, sollte allerdings spätestens alle fünf Wochen beim Friseur vorbeischauen.

Rettung am Bad Hair Day: Der Wet-Look. Wenn der Pixie nicht liegen will, hilft eine Portion Gel zum Glattstreichen.

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Jessica Biel

Sie hat die Haare schön. Und sie ist mit Justin Timberlake zusammen. Vor der Kamera stand Jessica Biel das erste Mal mit 14 Jahren in einer der erfolgreichsten US-Serien überhaupt: "Eine himmlische Familie". Im August sehen wir die hübsche Frau Biel im Film zur Serie "Das A-Team" - "Jesse" ist eine absolute Sportskanone. Und ihre Haare liegen immer!

Der Basisschnitt: Eine schulterblattlange Grundlänge, die ab dem Schlüsselbein sanft gestuft ist, damit die Haare nicht zu buschig wirken und locker fallen.

Wem steht's? Lässt runde Gesichter schmaler und jede Gesichtsform weiblich wirken. Steht jeder Frau. Wer eine hohe Stirn hat, trägt einen seitlichen XXL-Pony dazu.

Styling-Aufwand: Die Haare mit einem Klacks Haarschaum über die Rundbürste ziehen - so bekommen sie Schwung und mehr Schimmer. Für Auftritte auf dem Roten Teppich Glanzserum in die Mähne geben.

Wie häufig zum Friseur? Bei diesem Look reicht Spitzenschneiden alle acht bis zehn Wochen beim Figaro des Vertrauens.

Rettung am Bad Hair Day: Mit der Mähne können Sie an solchen Tagen das Motto "Haare hoch!" ausrufen, zum Beispiel ein hoch angesetzter Zopf, bei dem Sie den Hinterkopf leicht antoupieren - wirkt immer top gestylt.

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Angelina Jolie

Zugegeben, die Haare sind nicht das erste, was einem in den Kopf kommt, wenn der Name Jolie fällt. Ihre Lippen, der Brad, viele Kinder und Weltretten - alles Gedanken, die zuerst da sind. Aber dennoch: Angelina Jolie ist ein wunderschön glänzendes Beispiel für eine dunkelbraune Supermähne, klassisch lang, seit Jahre kaum verändert.

Der Basisschnitt: Die Haare sind fast alle auf einer Länge. Eine sanfte Stufe in den Spitzen sorgt für den perfekten Fall der dunklen Haarpracht.

Wem steht's? Frauen mit einem eher markanten Gesicht - die Züge werden weicher. Ansonsten: Jeder Frau.

Styling-Aufwand: Die Haare nach dem Trocknen auf große Klettwickler drehen, kurz warten, rausnehmen und einmal mit der Paddlebrush aufbürsten. Eventuell Glanzspray drübergeben.

Wie häufig zum Friseur? Lange Haare müssen vor Spliss bewahrt werden, ca. alle acht Wochen.

Rettung am Bad Hair Day: Ein lockerer Zopf im Nacken, ein Dutt oder auch eine geflochtene Variante.

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Nicole Richie

Als Nicole Richie 2003 dank der Reality-Soap "A simple Life" Seite an Seite von Hotel-Blondchen Paris Hilton berühmt wurde, dachte wirklich niemand, dass diese Göre jemals ein Gespür für Stil entwickeln könnte. Aber aus dem blondierten drallen Teenie wurde über eine Magersucht und mehrere Skandälchen hinweg eine Frau mit Sinn für Mode und Styling. Und aus den blonden Zotteln wurde eine schokofarbene Lockenmähne mit Pony. Très chic.

Der Basisschnitt: Stufenschnitt mit fransigem Vollpony. Alternative: ein seitlich angesetzter Pony öffnet das Gesicht.

Wem steht's? Jeder Frau. Breite Gesichter werden optisch etwas gestreckt, eine hohe Stirn wird verdeckt.

Styling-Aufwand: Etwas Stylingschaum ins leicht feuchte Haar geben, über die Finger glatt föhnen, danach einzelnen Strähnen mit dem Lockenstab einen Twist in verschiedene Richtungen verpassen und sie mit etwas Schaum herausarbeiten.

Wie häufig zum Friseur? Circa alle sechs Wochen.

Rettung am Bad Hair Day: Nicole Richie trägt gern mal einen Hippiehut oder Tücher - ob Bad-Hair oder Stylinglaune, bleibt euch überlassen.

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Fotos: PR Fotos
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