Tipps für gepflegte Nägel

Handzeichen: Ihr habt die Wahl: Ob Rot gelackt mit hellem Nagelmond, kurz und dunkel oder - jetzt ganz neu - halbrund gefeilt, manikürte Nägel kommen groß raus

Das sind die Farbtrends

Bei den Lacken haben dunkle Töne wie fast schwarzes Burgunderrot (z. B. „Glossy Nail Colour No. 06“ Longlastinglack von Clarins) und Violett (z. B. „Calcium Power Gloss No.97“ von Nivea Beauté) klassisch kirschrote Nägel abgelöst. Wenn Rot zum Einsatz kommt, dann eher in der Kombination mit einem hellen Nagelmond – bei Frauen, die ihren 40er-Jahre-Filmstar-Stil detailgenau tragen wollen. Ungeübte gehen für diese Feinarbeit am besten zur Maniküre.

Auch bei der French Manicure hat sich was getan: Der sichtbar abgesetzte weiße Nagelrand verabschiedet sich. Er bleibt natürlich, der ganze Nagel glänzt einheitlich wie Porzellan in transparenten Rosé- und Champagnertönen (z. B. „Allure No. 423“ von Essie über Douglas). Das sieht extrem gepflegt aus und lässt sich leicht zu Hause selber machen.

Die neue Nagel-Form

Extrem eckig war gestern. Jetzt gehen die Nägel drei bis fünf Millimeter über die Fingerkuppe hinaus und sind, wichtig für Trendjägerinnen, an den Ecken mandelförmig abgerundet. Diese Nagelform gewährleistet übrigens die beste Stabilität für den Nagel, ist er zu schmal und spitz gefeilt, knickt er leicht ab und reißt ein - meistens da, wo’s richtig wehtut, am Nagelbett.

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Lieber nicht!

Besser nie an der trockenen Nagelhaut knibbeln. Sie reißt ein und kann dann den Nagel nicht mehr vor Eindringlingen wie Bakterien schützen. Tipp: Finger für drei Minuten in ein Schälchen Olivenöl halten, abtupfen und die Haut ohne Druck mit einem Wattestäbchen zurückschieben.

Der richtige Feil-Style

So geht’s richtig: Am besten nicht warten, bis die Länge nervt, sondern die Nägel regelmäßig kürzen. Mit der Feile hat man den sensibelsten direkten Einfluss auf den Nagel. Wer gesunde Nägel hat, kann zwischendurch ruhig eine feinkörnige flexible Saphirfeile benutzen (z. B. von Wilkinson). Bei brüchigen, splitternden Nägeln machen sich jedoch gepolsterte Feilen mit sehr feiner Körnung besser (z. B. von Douglas, Alessandro) – sie geben bei zu viel Druck nach.

Alternative: Glasfeilen (z. B. von Logona). Sie bringen durch die angeraute, aber sonst ganz glatte Oberfläche auch weiche Nägel schonend in Form, nutzen sich so gut wie nicht ab und lassen sich unter fließendem Wasser leicht säubern. Nicht zum Kürzen, jedoch zum Versiegeln der Nagelränder und ein Tipp bei brüchigen Nägeln: Mineralfeilen (z. B. von Douglas). Dabei handelt es sich um Feilen aus feinen gepressten Siliziumteilchen, die sich beim Feilen in den Nagel reiben und ihn regelrecht versiegeln.

>> Auf der nächsten Seite: Nagelfeilen im Beauty-Test.

Beauty-Test: Nagelfeilen

Beauty-Ressortleiterin Christa Möller nahm für den Test drei Feilen unter die Lupe.

Saphirfeile: Man kommt leicht an jede Rundung, die grobe Körnung kürzt schnell, die andere Seite glättet. Meine empfindlichen Nägel werden aber zu sehr aufgeraut.

Glasfeile: Dicker als die Stahlfeile, für meine kurzen, in leichtem Bogen gefeilten Nägel aber bestens geeignet. Die Nägel fühlen sich anschließend wie versiegelt an, mein Favorit!

Feile für brüchige Nägel: Kürzt ruck, zuck, lässt sich gut handhaben, die Nägel fühlen sich anschließend schön glatt an. Auch für spröde Nägel bestens geeignet.

Fachliche Beratung Anke Spreeberg
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