Warum darf Nagellack eigentlich nicht geschüttelt werden?

Geschüttelt und nicht gerührt gilt nur für den Martini von James Bond oder wie? Was ist eigentlich an dem Nagellack-Mythos dran, dass die Flasche nicht geschüttelt werden soll?

Gerade im Sommer tragen wir gerne die buntesten Nagellackfarben von klassisch rot über pastelligen rosé bis hin zu stylischem weiss. Und wie wir pinseln ist ja auch klar: am besten eine Schicht Unterlack, gefolgt von zwei dünnen Schichten Farbe und zum Schluss noch einmal auf den Nagel der Top Coat gestrichen. Aber was machst du, wenn die Farbe schon ein wenig dickflüssig ist und sie nur schwer auf das Pinselchen passt? Schütteln?

Bloß nicht schütteln!

Wenn man das Nagellack-Fläschchen schüttelt, kann es passieren, das der Sauerstoff, der sich ja normalerweise oben am Hals der Flasche absetzt mit der Farbe vermischt. Das Ergebnis: Es bilden sich Bläschen und der Nagellack wird noch dickflüssiger als ohnehin schon. Besser ist: die Flasche zwischen den Handinnenflächen reiben und hin und her rollen. Durch die entstandene Wärme wird der Lack wieder flüssig. Dabei ist es ganz egal, ob sich in der Flasche ein kleines Metallkügelchen befindet oder nicht. Im Übrigen sollte der Lack bei den heißen Sommertemperaturen auch nicht im Kühlschrank gelagert werden. Gekühlter Lack trocknet schlechter und blättert schnell wieder ab. Daher die Flasche lieber an einem dunklen Örtchen bei Zimmertemperatur (wie dem Badezimmer) lagern.

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