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My City, My Style New York: Das macht den Stil der Stadt so besonders

My City, My Style: New York: Das macht den Stil der Stadt so besonders
© Edward Berthelot / Getty Images
Wir alle haben eine Stadt, in der wir uns modetechnisch einfach zu Hause fühlen. Für Mode-Redakteurin Linda ist es ganz eindeutig New York. Was sie am Stil der New Yorkerinnen begeistert ... 

Hallo, Upper East Siders. Ich bin es — nein, nicht Gossip Girl, sondern Linda … Aber, zugegeben: Seit der ersten Folge „Gossip Girl“ ist mir klar: New York hat seinen ganz eigenen Charme. Der Big Apple ist an vielen Stellen schick, laut und bunt, aber an anderen so leise und entspannt. Er ist manchmal hochnäsig, aber auch aufgeschlossen, weltoffen und individuell. Und das alles spiegelt sich auch in der Mode wider.

New York: Hier entspringen die Trends

New Yorkerinnen sitzen an der Quelle: Sie haben das Glück, in DER Mode-Hauptstadt überhaupt zu leben. Denn bevor es auf dem Rest der Welt losgeht, starten in New York City im Februar und September die Fashion Weeks. Alle Labels, die Rang und Namen haben, stellen in über 50 Hauptshows ihre Kollektionen vor – und New Yorkerinnen nutzen diesen Heimvorteil aus und integrieren die einzelnen Trends in ihre Garderoben. Schon auf den ersten Blick wird klar: Sie haben keine Angst davor, Designer, Farben und Muster zu kombinieren. Und das macht den Reiz aus: New Yorkerinnen wagen es, neue saisonale Trends auszuprobieren, aber bleiben auch sich selbst treu. 

Die Stile leben von verschiedenen Einflüssen

Die Stadt ist natürlich nicht nur von Haute Couture geprägt. Der Stil ist divers und multikulturell. Während es an der Upper East Side zumal eher preppy und vornehm zugeht, weht in Brooklyn oder Soho ein anderer Fashion-Wind. An der Tagesordnung? Ein Casual-Chic mit Einflüssen aus verschiedenen Subkulturen. Hier sind auch musikalische Strömungen ganz prominent: derber und dunkler Grunge, verspielte Folklore oder der Country-Stil (Stichwort: Cowboy-Boots!!!). Die New Yorkerinnen wissen sich diese Stile anzueignen. Ob einen allein, oder mehrere gemischt — das spielt für sie keine Rolle. 

Wenn urbane Mikro-Trends und Luxusmode aufeinander treffen

Weil sich New Yorkerinnen an einem enormen Fashion-Potpourri bedienen können, tänzeln sie mit ihren Entscheidungen gerne am Rand des Stilbruchs. Designer-Taschen, ja gerne! Aber es wird eben auch der Jutebeutel des Brezel-Start-ups von nebenan getragen. Der Rock aus dem Second-Hand-Store, die Kette von einer lokalen Instagram-Userin und der Pulli vom Designer. Die Mischung macht's! Ob New Yorkerinnen Jogger zu Corsagen tragen, oder Kapuzenpullis mit Mini-Kleidern und Western-Stiefeln: Sie brechen gängige Konventionen und laden so ein, Mode neu zu denken. 

Für die Arbeit wird es dann doch casual

Trotz vieler Stile halten die New Yorkerinnen es für die Arbeit schlicht: Bequem, casual — aber ein Hingucker darf auch nicht fehlen. Dabei folgen sie einem Thema: der lässigen Eleganz. All Black? Für die New Yorkerinnen im stressigen Arbeitsalltag eine Lebenseinstellung! Mit monochromen Looks und Statement-Accessoires kann man in der Mode-Hauptstadt nichts falsch machen. Vor allem, wenn es nach der Arbeit dann doch noch einmal mit den Kolleg:innen weggeht. 

Am Wochenende wird die beste Robe rausgeholt

Nur weil New Yorkerinnen nach der Arbeit nicht noch einmal eine Extra-Runde vor dem Kleiderschrank drehen, heißt es noch lange nicht, dass am Wochenende nicht ein paar Styling-Schippen draufgelegt werden. Denn die Großstadt-Ladys verstehen es, sich für besondere Anlässe perfekt zu inszenieren. Das Motto? Mehr, mehr und nochmals mehr! Kleines Schwarzes? Langweilig! Sie wollen sich fühlen wie Filmstars zur Premiere eines Blockbusters! Wie wäre es mit einem Maxikleid und Federboa? Und hohe Schuhe; die stehen mit ihren Absätzen definitiv in Konkurrenz zu den Wolkenkratzern. Egal, ob zum Theater oder in die nächste Bar, hier holen die New Yorkerinnen ihre extravagantesten Teile raus. Und alle gucken hin! Und sie? Genießen die Show. 

Brigitte

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