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Hautpflege Aloe-Vera-Gel selber machen: So einfach geht's

Aloe-Vera-Gel selber machen: Aloe vera mit Holzschale
© Pixel-Shot / Shutterstock
Aloe-Vera-Gel ist ein wahres Beauty-Wunder, wenn es um die Pflege trockener oder leicht verbrannter Haut geht! Hier erfährst du, wie du Aloe-Vera-Gel selber machen kannst.

Sonnenbrand, trockene Haut oder Mückenstich? Auch gegen diese kleinen Übel ist ein Mittel gewachsen! Schon seit Jahrtausenden gilt die Aloe vera als Heilpflanze, die auch zur Pflege unserer Haut Anwendung findet. Das heilende Gel ist in vielen (oft nicht so ganz günstigen) Kosmetika enthalten, kann aber problemlos auch selber aus der Pflanze gewonnen werden. Hier erfährst du, wie das geht!

Aloe-Vera-Gel selber machen: Das musst du wissen

  • Wenn du Aloe-Vera-Gel selber gewinnen möchtest, sollte deine Aloe vera (Echte Aloe) mindestens schon drei Jahre alt sein und bereits zwölf Blätter aufweisen.
  • Die Blätter der Aloe vera speichern Nährstoffe und enthalten beispielsweise Mineralstoffe, Vitamine, Aminosäuren und Enzyme. Die dicken Blätter sind aus drei Schichten aufgebaut: Sie bestehen aus der äußeren Rinde, dem inneren Gel sowie dem Saft.
  • Das Gel besitzt viele positive Eigenschaften: Es kann Verletzungen an der Pflanze heilen und wirkt bei uns Menschen entzündungshemmend, fördert die Wundheilung und stärkt das Immunsystem. Vor allem bei Sonnenbrand, juckender Haut, leichten Verbrennungen und Insektenstichen kann es zum Einsatz kommen.
  • Bevor man an das Gel gelangt, muss allerdings die äußere Blattschicht mit dem gelben Saft entfernt werden: Die Blattrinde und der gelbe Saft enthalten Aloin, das stark abführend wirkt und Vergiftungserscheinung bei einer Überdosierung hervorrufen kann.

Aloe-Vera-Gel selber machen: So geht’s

Du brauchst:

  • Aloe vera (Pflanze sollte mindestens drei Jahre alt sein)
  • Messer (scharf)
  • Löffel
  • Glas
  • Verschließbares Behältnis zum Aufbewahren

Hinweis: Messer, Löffel und Behältnis zum Auffangen des Gels müssen steril sein.

Anleitung:

  1. Schneide mit einem scharfen Messer ein Blatt der Aloe vera relativ weit unten an der Basis ab
  2. Stelle das Blatt mit der Schnittfläche nach unten in ein Glas. Lasse es für circa 90 Minuten senkrecht darin stehen, damit der gelbe, giftige Saft ausläuft.
  3. Schneide anschließend zwei bis drei Zentimeter nach der Schnittfläche ab, um die restlichen Rückstände des Aloins zu beseitigen.
  4. Ritze das Blatt der Länge nach auf und trenne es auf. Mit einem Löffel kannst du nun das Aloe-Vera-Gel vorsichtig herauskratzen.
  5. Gebe das Gel in ein verschließbares Glas und lagere es im Kühlschrank.
  6. Gekühlt ist das Aloe-Vera-Gel ein bis zwei Wochen haltbar.

Anwendung: Das Gel kann mehrmals am Tag auf der betroffenen Hautstelle angewendet werden.

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So machst du das Aloe-Vera-Gel haltbar

  • Das Aloe-Vera-Gel lässt sich problemlos pürieren oder in einem Mixer zerkleinern. Fülle das pürierte Gel in einen Eiswürfelbehälter und stelle es in die Gefriertruhe. Später kannst du die gefrorene Masse jeweils einzeln wieder auftauen.
  • Füge vor dem Pürieren auf 100 Gramm Aloe-Vera-Gel entweder 10 bis 20 Tropfen Tocopherol (Vitamin E-Öl) oder ein Gramm Vitamin C-Pulver hinzu. Anschließend bewahrst du das pürierte Gel im Kühlschrank auf. Sowohl Tocopherol als auch Vitamin C-Pulver wirken antioxidativ und dienen somit als Konservierungsmittel. Dadurch wird das Gel bis zu sechs Wochen haltbar.

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