Experte verrät: So machst du jedes Parfum besonders – auch, wenn es jeder Zweite hat

Ihr benutzt seit Jahren dasselbe Parfum und wollt es wieder neu entdecken? Mit diesen Tipps ist das gar kein Problem!

Ihr habt euch gerade ein neues Parfum gekauft und zwei Wochen später hat es jeder. Horror! Denn dann passiert es oft, dass wir den Duft irgendwie nicht mehr mögen. Schließlich ist er nicht mehr besonders genug. Alles Quatsch – sagen wir und die Experten. Mit ein paar Tricks könnt ihr jeden noch so beliebten Duft personalisieren. Wir haben Parfumeurin Sonia Constant und Modedesigner narciso rodgriguez gefragt. Sie haben gemeinsam den neuen Duft Pure Musc entwickelt.

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Vor allem, wenn es um sehr beliebte und gehypte Düfte geht, würde ich zum Duftlayering raten. Pure Musc von narciso rodriguez könnte man zum Beispiel mit fast allem mischen.

Und warum ist das so? Der Duft enthält Moschus, eine intensive und holzige Note. Düfte wie diese bleiben sehr lange auf der Haut – auch, wenn uns das manchmal gar nicht auffällt. "Oft gewöhnen wir uns schnell an einen Duft, wenn wir ihn aufgesprüht haben. Das bedeutet aber nicht, dass er nicht mehr da ist. Andere nehmen ihn dennoch wahr", erklärt Narciso Rodriguez. 

Wie funktioniert Duftlayering?

Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Man kombiniert zwei (oder mehr) Düfte miteinander, damit quasi ein "neuer" Duft entsteht. Wir sind quasi unsere eigenen Parfumeure. "Pure Musc wurde speziell dafür entwickelt", erklärt Sonia Constant. Es sei auf die anderen Düfte aus der "for her"-Reihe abgestimmt. Mittlerweile gibt es viele Labels, die ihre Duftkomponenten so aufeinander abstimmen, dass man sie kombinieren kann. Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht auch experimentieren könnten. Einfach mal ausprobieren, was für euch gut miteinander harmoniert.

Habt ihr zum Beispiel seit Jahren ein Lieblingsparfum, dem ihr gern mal wieder etwas Neues verleihen würdet? Dann ist Duftlayering perfekt. Generell raten wir euch, zuerst schwere Düfte (wie Pure Musc) zu verwenden und danach einen leichten, frischen oder spritzigen Duft draufzugeben. Diese Duftkombis funktionieren zum Beispiel fast immer:

  • blumige Duftnoten zu holzigen Duftnoten
  • holzige Duftnoten zu Vanillenoten
  • holzige Duftnoten zu Zitrusdüften

So finden wir den perfekten Duft

Soweit so gut. Aber wie können wir eigentlich das perfekte Parfum finden. Woher wissen wir, dass es wahre Liebe ist? Sonia Constant sagt: "Es ist das Parfum, das Emotionen in dir auslöst. Es ist das, was deinen Typ unterstützt und ihn nicht verändert." Es sollte also Liebe auf den ersten Blick sein. Ganz wichtig: Probiert einen neuen Duft immer auf der eigenen Haut auf, denn jeder Duft riecht an jedem Menschen unterschiedlich.

Der richtige Auftrag

Haben wir erstmal unseren Lieblingsduft (der -düfte) gefunden, wollen wir natürlich nicht, dass er sofort wieder leer ist. Auch, wenn wir uns am liebsten von oben bis unten damit einsprühen würden. Parfumeurin Sonia rät übrigens, das Parfum im Nacken am Haaransatz aufzutragen. So mischt ihr es mit eurem eigenen Körpergeruch. Generell ist es nicht unbedingt nötig, das Parfum über den Tag aufzufrischen (es sei denn, es ist seeeeehr leicht).

Für Designer und Duft-Creator Narciso Rodriguez hat das allerdings nicht immer etwas mit Notwendigkeit zu tun: "Ich habe immer Düfte dabei; in der Reisetasche, im Schlafzimmer. Düfte machen so einen großen Unterschied, es ist wichtig, sich zwischendurch etwas Gutes zu tun. Das ist wie eine Kopfmassage. Wir sind alle so beschäftigt, dass wir manchmal diese kleinen Freuden vergessen und vernachlässigen. Wir sollten uns definitiv alle über den Tag parfümieren." 

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