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Pickel austrocknen So wirst du Hautunreinheiten schnell los

Pickel kann man mit verschiedenen Mitteln austrocknen
© RomarioIen / Shutterstock
Pickel und andere Hautunreinheiten sind störend und man will sie möglichst schnell wieder loswerden. Hier erklären wir dir, wie du effektiv Pickel austrocknen kannst.

Der morgendliche Blick in den Spiegel verrät es: Schon wieder hat sich über Nacht ein Pickel im Gesicht breit gemacht. Doch wie wird man den am schnellsten wieder los? Zum Glück kann man Pickel austrocknen. Wenn man hierfür die richtigen Mittel wählt und weiß, wie man vorgehen muss, kann man den kleinen Spielverderbern schnell und effektiv den Garaus machen.

Mit diesen Hausmitteln kannst du Pickel austrocknen

  • Zitronensaft: Als Hausmittel ist die Zitrone einfach unschlagbar! Und auch in puncto Pickelbekämpfung kann die kleine Zitrusfrucht so einiges, denn ihre enthaltene Säure desinfiziert und trocknet Pickel effektiv aus. Am besten am Abend ein paar Tropfen frischen Zitronensaft auf den Pickel geben und über Nacht einwirken lassen. Achtung: Zitrone wirklich nur auf die Pickel geben und nicht auf die gesunde Haut. Diese kann durch die Säure nämlich stark gereizt werden.
  • Apfelessig: Auch Apfelessig wirkt antibakteriell und kann Entzündungen vorbeugen. Zudem verkleinert die im Essig enthaltene Säure die Poren. Möchtest du damit einen Pickel austrocknen, tränke ein Wattestäbchen oder ein Wattepad mit Apfelessig und gib dies auf den Pickel. Einziehen lassen kannst du dies über Nacht oder auch tagsüber.
  • Quark: Vielleicht hast du ihn schon im Kühlschrank stehen? Wenn du einen Pickel damit austrocknen möchtest, gib einfach ein wenig davon auf die betreffende Stelle und lass den Quark trocknen. Da Quark extrem austrocknet, solltest du ihn nach etwa einer halben Stunde wieder abwaschen oder mit einem lauwarmen, nassen Lappen abwischen.
  • Natron- oder Backpulver: Eines dieser Pulver hast du sicherlich in deiner Küche. Dieses kannst du mit ein bisschen Wasser zu einer dicken Paste anrühren und auf deinen Pickel geben. Wenn die Paste dann fest wird,  trocknet sie auch den darunter liegenden Pickel mit aus
  • Teebaumöl: Das Öl des australischen Teebaums wirkt entzündungshemmend und kann bei Hautproblemen und entzündeten Stellen schnell Abhilfe leisten. Das Öl hierfür mit einem Wattestäbchen oder Wattepad auf die betroffenen Stellen streichen. Entweder über Nacht einwirken lassen oder – bei extrem empfindlicher Haut – nach ein paar Minuten wieder abwischen und den Vorgang nach einigen Stunden wiederholen. Achtung: Teebaumöl hat ein relativ hohes Allergie-Potenzial. Wenn du also zu allergischen Hautreaktionen neigst, probiere das Öl erst vorsichtig aus, zum Beispiel in der Armbeuge, bevor du es in deinem Gesicht aufträgst.
  • Aloe Vera: Aloe Vera trocknet den Pickel zwar nicht aus, kann aber trotzdem dafür sorgen, dass er schnell wieder verschwindet. Der Pflanzensaft ist stark feuchtigkeitsspendend und wirkt antibakteriell. Gerade für sehr empfindliche Haut ist Aloe Vera  gut geeignet. Den Pflanzensaft auf die betroffenen Hautstellen auftragen und einwirken lassen. Dafür eignet sich der frische Saft einer Aloe-Vera-Pflanze oder auch Aloe-Vera-Gel, dass du in Drogerien und Apotheken bekommst. Die Anschaffung lohnt sich, denn der Pflanzensaft hilft auch bei vielen anderen Haut-Wehwehchen, wie zum Beispiel Sonnenbrand oder trockenen, juckenden Hautstellen. 
  • Heilerde: Auch dieses Produkt hast du eventuell schon zuhause, denn es ist ebenfalls ein richtiger Beauty-Allrounder. Heilerde steckt voller wertvoller Mineralien, die eine wohltuende und reinigende Wirkung auf die Haut haben. Zudem trocknet sie als Paste auf der Haut ein und trocknet damit auch Pickel langsam aber sicher aus. Mische hierfür Heilerde-Pulver mit etwas Wasser an, sodass eine feste Paste entsteht, trage diese auf die Pickel auf und lasse sie über Nacht einwirken. Du kannst auch eine größere Menge der Paste herstellen und als zehnminütige Maske auf dein Gesicht auftragen. Anschließend mit lauwarmem Wasser abwaschen. Tipp für alle, die es schnell möchten: Es gibt auch fertige Heilerde-Paste zu kaufen.

Auch mit diesen Produkten kannst du Pickel austrocknen

Neben den Hausmitteln gibt es noch weitere fertige, industriell hergestellte Mittel, mit denen du Pickel austrocknen kannst. Dazu gehören:

  • Aspirin: Klingt im ersten Moment vielleicht komisch, ist aber so – Aspirin hilft gegen Pickel. Der Klassiker unter den Kopfschmerztabletten enthält nämlich Acetylsalicylsäure, die auch in vielen Antipickel-Produkten steckt. Der Wirkstoff ist entzündungshemmend und kann als Paste angemischt Pickel austrocknen. Dafür einfach eine Aspirin-Tablette zerdrücken, ein wenig Wasser hinzufügen und die entstandene Paste auf den Pickel geben und eintrocknen lassen. Dies kann auch über Nacht geschehen.
  • Zink: Zinkoxid hat ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung und trocknet Pickel schnell aus. Hierfür eine Zinksalbe aus der Apotheke auf den Pickel geben und über Nacht einwirken lassen. 
  • Anti-Pickel-Stift: Diese Stifte sind praktisch und meist sehr wirksam. Man kann die kleinen Anti-Pickel-Wunder überall mit hin nehmen und auch unterwegs mal auftragen. Die Stifte, die es in jeder Drogerie gibt, enthalten meist auch einen oder mehrere der hier vorgestellten Wirkstoffe wie Teebaumöl oder Acetylsalecylsäure. Die genaue Anwendung entnimmst du am besten der jeweiligen Anleitung auf der Verpackung.

Das lieber nicht, wenn du Pickel austrocknen möchtest

  • Zahnpasta: Immer wieder hört man, dass Zahnpasta auf Pickel aufgetragen werden soll, um diese auszutrocknen. Doch Dermatologen warnen davor eher. Meist enthalten die Zahnpflegepasten nämlich auch Inhaltsstoffe wie Menthol oder Minze, die die Haut eher reizen.
  • Finger weg: Drücken, Kratzen und Pulen – das alles solltest du sein lassen, wenn du möchtest, dass dein Pickel schnell austrocknet. Meistens verschlimmert dies die Hautunreinheiten eher, als dass es sie verbessert. Wenn du ständig mit den Fingern an die Hautunreinheiten gehst, gelangen unter Umständen Keime in die Stellen, die Entzündungen hervorrufen. Zudem: Wenn die Haut an diesen Stellen durch Drücken und Quetschen verletzt wird, entstehen danach in der Regel Pickelmale, die meist Wochen und Monate brauchen, bis sie wieder verschwinden. 
Brigitte

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