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Rosmarinöl fürs Haar Der Game Changer bei Haar- und Kopfhautproblemen

Rosmarinöl fürs Haar: Frau verliert Haarsträhnen durch Bürste
© Predrag Popovski / Getty Images
Rosmarinöl fürs Haar ist ein echter Game Changer. Egal ob du zu Schuppen neigst oder von Haarausfall geplagt wirst, das ätherische Öl hilft gezielt. 

Inhaltsverzeichnis

Wahrscheinlich ist dir Rosmarin als Küchenkraut bekannt. Die Heil- und Gewürzpflanze stammt aus der Region rund ums Mittelmeer. Daher wird das Gewürz auch oft und gerne zum Verfeinern von Speisen, insbesondere des mediterranen Raums, verwendet. Rosmarin hat aber eigentlich viel mehr zu bieten: Zum ätherischen Öl verarbeitet sorgt Rosmarin nämlich für eine gute Durchblutung, fördert damit eine gesunde Kopfhaut und regt das Haarwachstum an. 

Rosmarinöl: Mit diesen Inhaltsstoffen überzeugt es

Aufgrund der Fülle an wirksamen Inhaltsstoffen wird Rosmarinöl sehr vielseitig, sowohl als pflanzliches Arzneimittel als auch in der Kosmetik eingesetzt. Das Öl hilft nämlich durch seine durchblutungsfördernde Wirkung bei Kreislaufbeschwerden, wirkt außerdem entzündungshemmend und zusätzlich antibakteriell und desinfizierend. Diese Inhaltsstoffe hat Rosmarinöl: 

  • Ätherische Öle (Campher, Cineol, Borneol, Carnosol, Terpineol etc.)
  • Flavonoide
  • Glycolsäure
  • Bitterstoffe
  • Saponine
  • Gerbstoffe
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Rosmarinöl für eine gesunde Kopfhaut und volles Haar

1. Rosmarinöl bei Haarausfall

Dass die Haare ausfallen, ist erst einmal ganz normal. Jeder Mensch verliert am Tag bis zu 200 Haare. Bei Stress, hormonellem Ungleichgewicht oder Nährstoffmangel kann es jedoch schnell passieren, dass auf einmal mehr Haarsträhnen als gewohnt in der Bürste hängen. In einer solchen Situation ist Rosmarinöl vielleicht die Lösung für dich. Rosmarinöl wirkt nämlich stressreduzierend und fördert deshalb ein gesundes Haarwachstum.

Zudem regt das ätherische Öl die Durchblutung an und verbessert daher den Sauerstofftransport und die Nährstoffaufnahme durch die einzelnen Haarfollikel. Insgesamt wird die Haarwurzel gestärkt und das Haar kann gesund nachwachsen. Bei nicht nachlassendem oder sehr starken Haarausfall raten wir dir dennoch unbedingt eine:n Ärzt:in aufzusuchen, da die Ursachen von Haarausfall sehr verschieden sein können. 

2. Rosmarinöl gegen Schuppen

Wirst du von Schuppen und Juckreiz geplagt? Dann kann es sein, dass deine Kopfhaut sehr trocken ist und sich deswegen schuppt. Trockene Schuppen sind weißlich, relativ klein und rieseln wie lose Flocken herunter. Aber auch ölige Kopfhaut neigt manchmal zur Schuppenbildung. Fettige Schuppen kleben im Haar und sind großflächiger. Bei beiden Varianten kann Rosmarinöl helfen, da vom Rosmarin eine beruhigende und ausgleichende Wirkung ausgeht und die Balance der Kopfhaut so wiederhergestellt werden kann. 

Achtung: Bei Neurodermitis oder Schuppenflechte bilden sich ebenfalls Schuppen. Zudem juckt und brennt die Kopfhaut sehr stark. Bei ernsthaften Krankheiten hilft Rosmarin nur bedingt oder verschlimmert den Zustand eventuell sogar. Kläre deshalb das Problem vor der Anwendung bei eine:m:r Ärtz:in ab und stelle dann wenn nötig die Haarpflege gezielt um. 

3. Rosmarinöl bei fettigem Haar oder Ansatz

Fettet dein Haar am Ansatz schnell nach? Hängt es platt und strähnig herunter? Dann kann dir Rosmarinöl womöglich helfen, die Talgproduktion deiner Kopfhaut in Balance zu bringen. Ein praktischer Nebeneffekt von Rosmarinöl ist, dass deine Haare nicht mehr so schnell fettig werden und du sie weniger häufig waschen brauchst. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Haargesundheit aus, da Shampoo, Spülung und Co. oft ziemlich reizend für die Kopfhaut sind. 

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Anwendungsmöglichkeiten von Rosmarinöl

1. Rosmarinöl direkt auf die Kopfhaut auftragen

Eine Möglichkeit der Anwendung ist es, das Rosmarinöl gemischt mit einem Trägeröl direkt auf die Kopfhaut zu geben. Verrühre hierfür sechs bis acht Tropfen Rosmarinöl mit einem Teelöffel hautfreundlichem Öl wie Jojobaöl, Mandelöl oder Olivenöl. Die Mischung sorgfältig und mit kreisenden Bewegungen in die Kopfhaut einmassieren. Das Öl kann ruhig mehrere Stunden oder sogar über Nacht einwirken.

2. Rosmarinöl mit dem Shampoo mischen

Wenn du keine Lust auf eine komplizierte Anwendung oder lange Einwirkzeiten hast, kannst du Rosmarinöl auch einfach in dein Shampoo mischen. Am besten gibst du hierfür zehn bis zwölf Tropfen direkt in die Shampooflasche und wäschst dir dann wie gewohnt die Haare.

3. Rosmarin-Haarwasser herstellen

Eine selbst gemachte Sprühkur mit Rosmarin ist eine weitere Möglichkeit, deiner Kopfhaut und deinem Haar etwas Gutes zu tun. Hierfür benötigst du lediglich eine leere, saubere Sprühflasche. Diese befüllst du mit lauwarmem Wasser und gibst einige Tropfen Rosmarinöl hinzu. Auf 250 ml Wasser kommen circa zehn Tropfen Rosmarinöl. Dein Rosmarin-Haarwasser kannst du dann jeder Zeit wie eine Leave-in-Haarpflege auf dein Haar sprühen und einwirken lassen. Auswaschen brauchst du es nicht. 

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Wie finde ich das passende Rosmarinöl für mich?

Zunächst einmal ist es wichtig, dass in dem Rosmarinöl deiner Wahl möglichst wenige Zusatzstoffe enthalten sind. Diese können die Wirkung negativ beeinflussen und die Kopfhaut reizen.

Außerdem gibt es unterschiedliche Öle, die je nach Bedürfnis ausgewählt werden sollten. Gegen Haarausfall eignet sich am besten spanisches Rosmarinöl vom Typ Chemotyps Borneon. Gegen Schuppen greifst du idealerweise auf spanisches oder nordafrikanisches Rosmarinöl vom Typ Borneon oder Cineol zurück.

Lesetipps: Du interessiert dich für Haargesundheit? Hier erklären wir dir, warum Klettenwurzel Haaröl bei Haarausfall helfen kann, was du gegen schuppige Kopfhaut und trockene Kopfhaut tun kannst. Außerdem erfährst du, warum ein regelmäßiges Kopfhaut-Peeling kleine Wunder fürs Haar bewirken kann. 

eke Brigitte

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