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Aufgepasst! Was ihr garantiert noch nicht übers Zähneputzen wusstet

Das wusstet ihr noch nicht übers Zähneputzen
© Shutterstock/Yuri Shevtsov
Ihr dachtet, übers Zähneputzen würdet ihr schon alles wissen? Hier kommen sechs ultimative Tipps für die Pflege schöner, gesunder Beißerchen. So haben Karius und Baktus keine Chance!

1. Das ist die richtige Zahnbürste

Viele denken, eine gute Zahnbürste müsste eine gewisse Stärke haben, um den Mundraum optimal zu säubern. Das ist ein Irrglaube: Eine Zahnbürste sollte möglichst weich sein, damit das Zahnfleisch nicht verletzt wird. Außerdem ist es wichtig, dass sie klein genug ist, um auch in jede kleine Ecke des Mundes zu gelangen. Besonders empfehlenswert sind elektrische Zahnbürsten – diese reinigen besonders gründlich und schonend.

2. Der perfekte Ort

Zähne putzen kann man theoretisch überall? Stimmt. Aber nicht jede Umgebung ist gleich gut geeignet. Viele setzen sich während des Putzens zum Beispiel auf das Klo. Das ist nicht sehr ratsam. Denn: Jedes Mal, wenn die Toilettenspülung benutzt wird, werden Bakterien in die Luft gewirbelt, die sich im Raum verteilen. Und die können sich dann auf der Zahnbürste absetzen. Besser ist es, einfach die zwei Minuten stehen zu bleiben.

3. Zähne putzen = Zunge putzen

Sich regelmäßig die Zähne zu putzen ist zwar ratsam, ebenso wichtig ist es aber, auch die Zungenoberfläche zu reinigen. Denn diese bietet einen idealen Nährboden für Bakterien. Durch das Putzen der Zunge wird nicht nur der Belag weiter reduziert, auch das Geschmacksempfinden wird sich dadurch deutlich verbessern.

4. Wie oft sollte man putzen?

Viel hilft viel, denken viele. Das ist jedoch ein Mythos. Wer seine Zähne zu oft putzt, reizt auch das Zahnfleisch, was im schlimmsten Falle zu Entzündungen führen kann. Es reicht völlig aus, die Zähne zwei bis maximal drei Mal zu putzen.

5. Zahnbürste auswechseln

Wann tauscht ihr eure Bürste eigentlich gegen eine neue aus? Laut verschiedenen Umfragen machen das die meisten erst nach sechs Monaten, oder wenn die Bürste einem schon sehr ausgefranst vorkommt. Dabei ist es für eine optimale Mundhygiene wichtig, die Bürste alle acht bis zehn Wochen zu wechseln.

6. Auf die Richtung kommt es an

So haben wir es schon in der Grundschule gelernt: Mit der Zahnbürste und passender Paste immer schön in kreisenden Bewegungen über die Zähne fahren. Das ist für Kinder nämlich die beste Variante. Ist man erwachsen, sollte man sich jedoch die sogenannte Bass-Technik aneignen. Dabei wird die Zahnbürste schräg an das Zahnfleisch gehalten und in kleinen, rüttelnden Bewegungen vom Zahnfleisch zu den Zähnen hin gewischt. Nur so wird Zahnbelag effizient entfernt.

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