Ein Hashtag für mehr Selbstliebe

Plus-Size-Model Tess Munster ruft mit dem Hashtag #effyourbeautystandards dazu auf, nichts auf Schönheitsideale zu geben. Mit Erfolg.

Tess Munster wurde als Kind oft gehänselt - für ihren angeblich zu dicken, kleinen Körper und ihre blasse Haut. Je älter sie wurde, desto mehr war sie es leid, ihren Körper zu verstecken. Sie machte eine Ausbildung zum Make-up-Artist. Kurze Zeit später startete sie als Plus-Size-Model durch.

Vor zwei Jahren rief sie eine Aktion ins Leben, die Frauen und Männer ermuntern soll, zu ihrem Körper zu stehen und sich nicht für vermeintliche Makel zu rechtfertigen. Unter dem Hashtag #effyourbeautystandards (wobei das "eff" die nett ausgedrückte Form von "fuck" ist") ruft sie dazu auf, Fotos aller Art zu posten, auf denen man sich schön fühlt, auch wenn man nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht.

Auf der Instagram-Seite sind mittlerweile mehr als 400 Posts zu finden, die über 65.000 Mal geteilt wurden: Frauen und Männer zeigen ihre Körper - mal fast nackt, mal bekleidet. Es werden Kleidungsstücke präsentiert, die Rundungen betonen, statt sie zu verstecken. Fotos von Schwangerschaftsstreifen, Narben und Kurven werden gepostet - ebenso wie Sprüche à la "Ich habe 99 Probleme. Meine Kurven gehören nicht dazu".

Amy Schumer auf Filmpremiere mit Décolleté

Seit Tess Munster #effyourbeautystandards ins Leben gerufen hat, erhält sie täglich Dankesbriefe- und Mails. Das Beste an ihrer eigenen Reise seien die Fans, schreibt sie auf ihrem Blog "My Plus Size Life". Die Hänseleien in ihrer Jugend hätten dazu geführt, dass sie heute vielen anderen Mut machen kann. Ihr Wunsch: "Ich hoffe, dass noch viel mehr Menschen mit wenig Selbstbewusstsein anfangen, ihre innere und äußere Schönheit zu erkennen - egal, welche Kleidergröße sie tragen."

Wer hier schreibt:

Themen in diesem Artikel
Mode- & Beauty-Newsletter

Beauty-Newsletter

Euer wöchentliches Style-Update mit den wichtigsten Modetrends, neuen Frisuren, spannenden Make-up-Looks und Inspirationen!