Diese Bilder stehen für Vielfalt - und wurden von Facebook gelöscht

"Ich will die Welt erinnern, dass Schönheit kein fixer Standard ist, an dem man jeden messen kann" - mit dieser Botschaft sorgt eine Fotografin für Furore.


Als Fotografin Julia Busato von ihrer Freundin eine Schaufenster-Puppe geschenkt bekam, kam ihr die Idee zu ihrem Foto-Projekt. Verschiedenste Typen von Frauen sollten nackt mit der Puppe abgelichtet werden. "Ich wollte die Welt daran erinnern, dass Schönheit kein fixer Standard ist, an dem man jeden messen kann", sagt Julia gegenüber 'BBC'.


Mit ihren Bildern setzt sich die Fotografin für ein toleranteres Schönheitsbild ein. Ihre Fotos verbreiteten sich rasant auf Facebook - doch dann wurde ihre Seite plötzlich gesperrt!


Zu viel nackte Haut, hieß es. Das hätte bei einigen Usern für Ärger gesorgt. Doch Julia ließ die Sperrung nicht auf sich sitzen. Sie legte Einspruch ein – schließlich mit Erfolg. Die Geschichte verbreitet sich seither weiter im Netz, ihre Bilder wurden schon tausendfach geteilt.


Heute kann sich Julia vor Shooting-Anfragen kaum retten. Und das macht sie glücklich und stolz. Wahre Schönheit ist, zum eigenen Körper zu stehen, sich wohl in ihm zu fühlen und sich gerne der Welt zu zeigen. Wir sehen unterschiedlich aus. Und genau das ist auch gut so. 

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