3000 Jahre Schönheitsideale im Zeitraffer

Verblüffend, wie sehr sich Schönheitsideale im Wandel der Zeit verändern. 3000 Jahre Körperkult im Schnelldurchlauf - von schlank bis üppig.

Dieses Video der amerikanischen Online-Plattform BuzzFeed verdeutlicht: Schönheitsideale sind eine Frage der Zeit. Sie kommen und gehen. Was vor 3000 Jahren als hübsch und sexy galt, muss heute nicht als schön gelten. Und andersherum.

Im alten Ägypten zum Beispiel (ca. 1292 - 1069 v. Chr. ) waren die Schönheitsideale so definiert: schmale Schultern, eine hohe Taille und ein möglichst symmetrisches Gesicht. Die Augen wurden stark geschminkt, mit schwarzem Kohl-Kajal. In der italienischen Renaissance hingegen (ca. 1400 bis 1700) wurden die Schönheitsideale üppiger: runde Hüften, ein fülliger Bauch und ein großer Busen waren angesagt. Die "idealen" Frauenkörper in den Golden Twenties (1920er) waren dann komplett kurvenlos: flache Brust, schmale Hüften - und dazu ein kurzer, jungenhafter Bob. Und heute? Da werden ein flacher Bauch, große Brüste und eine gesunder Teint als besonders schön empfunden.

Dieser Ritt durch die Jahrtausende ist einerseits amüsant und unterhaltend, verdeutlicht aber auch, welchem Druck wir Frauen ausgesetzt sind. Wir finden: Schönheitsideale sollten im Auge des Betrachters liegen - und dazu gehört vor allem das eigene Spiegelbild. Und da sollte man es nicht immer so genau mit dem aktuellen Trend nehmen. Denn der kann morgen schon wieder vorbei sein.

Text: ac
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