Zu dick? Mit diesem Selfie bringt eine Frau ihre Kritiker zum Schweigen!

Auf Twitter immer wieder für ihr Gewicht angefeindet, stellte sich Studentin Sarah Petty vor die Kamera - und machte klar, warum sich niemand solche Angriffe anhören muss.

Tolle Reaktion: So werden Twitter-Trolle vorgeführt!

"Wenn du mehr als 90 Kilo wiegst, dann trage BITTE keine Leggings in der Öffentlichkeit!" - Solche Hinweise gibt es auf Twitter und Instagram ohne Ende. Die Botschaft ist immer die Gleiche: Wer keine Modelmaße hat, soll sich doch bitteschön nur so anziehen, dass der Körper so gut wie möglich versteckt wird.

Eine selbstgerechte Unverschämtheit, die Frauen und Männer gleichermaßen gerne teilen, immer nach dem Motto: Es tut mir weh, deine Figur sehen zu müssen, also pass dich gefälligst meinen Vorgaben an.

Sara Petty, Studentin aus Ohio und selbst über 90 Kilo schwer, hatte es satt, immer wieder die gleichen Beleidigungen über ihren Figurtyp lesen zu müssen. Obwohl sie nie persönlich angegriffen wurde, trafen die abwertenden Verallgemeinerungen sie trotzdem tief.

Anstatt dem unerbittlichen Body-Shaming nachzugeben, hatte sie aber eine bessere Idee: Sara griff zur Smartphone-Kamera, schoss zurück - und traf voll ins Schwarze.

"Mädels: Tragt, was immer ihr wollt!"

Die Idee ist so einfach wie anschaulich: Petty machte Screenshots von Tweets, auf denen Menschen sich darüber aufregen, was Menschen über 200 Pfund auf keinen Fall tragen dürfen - und stellte daneben ein Selfie von sich in der "verbotenen" Kleidung. Selbstbewusst schrieb sie darunter: "Mädels: Tragt, was immer zur Hölle ihr wollt!"

Auch der pingeligste Online-Troll muss bei diesen Fotos zugeben: Sara sieht umwerfend gut aus. Und das nicht etwa, weil ihr zufällig ein guter Schnappschuss gelungen ist. Auf vier Fotos zeigt sie vier angebliche No-Gos für sich, und jedes einzelne steht ihr wahnsinnig gut.

Gelassenheit und Ausstrahlung sind stärker als Hass

Das liegt natürlich auch daran, dass sie eine attraktive junge Frau ist. Vor allem aber ist es ihre positive Ausstrahlung, mit der sie sich über die Online-Kommentare hinwegsetzt und über das Body-Shaming lustig macht, die diese Bilder zum Killer-Argument gegen alberne "Tragt-das-nicht!"-Vorschriften macht.

Was eine Frau mit über 90 Kilo anzieht, ist schließlich ganz allein ihre Sache. Und wenn andere nicht damit klarkommen, wie gut sie in kurzem Top, Leggings, Shorts oder Bikini aussieht, ist das schließlich nicht ihr Problem.

heh
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