So pflegt Sheabutter Haut und Haar

Sheabutter enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe und pflegt Haut und Haar. Worauf du beim Kauf achten solltest und wie du sie am besten anwendest, erfährst du hier. 

Sheabutter: Vorkommen und Herstellung

Sheabutter wird aus den Sheanüssen des Karitébaumes hergestellt und daher auch Karitébutter genannt. Der Baum wird bis zu 20 Meter hoch und ist in Afrika beheimatet. Sheabutter wird zum Kochen und Backen verwendet, aber auch für die Körperpflege. Für die Herstellung der Butter werden die Nüsse vom Fruchtfleisch gelöst, zerkleinert und zu einem Brei weiterverarbeitet. Anschließend wird es erhitzt, wodurch sich das Öl absetzt und abgeschöpft werden kann. Ist es ausgekühlt, wird es zur festen Masse, die wir als Sheabutter kennen.

Sheabutter: wertvolle Inhaltsstoffe

Sheabutter wird viele pflegende Eigenschaften für Haut und Haar zugesprochen. Nicht zuletzt wegen der zahlreichen Inhaltsstoffe, wie Vitamin E (Tocopherol), Omega 3 Fettsäuren, Linolsäure und Beta-Carotin. Eine Studie aus 2014 gibt zudem Hinweise darauf, dass Sheabutter antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen hat. Kein Wunder also, dass sie in vielen Kosmetik-Produkten zu finden ist. 

Sheabutter: raffiniert oder unraffiniert?

Auch pur kann die Butter angewandt werden. Da stellt sich häufig die Frage: raffiniert oder doch lieber unraffiniert? Wird die Butter industriell verarbeitet, ist sie heller, als die unraffinierte Variante. Auch der Geruch verändert sich, was manche vielleicht als angenehmer empfinden würden, denn die unraffinierte Butter hat einen würzigen, nussigen Duft. Aber: der raffinierten Sheabutter gehen viele Inhaltsstoffe verloren. Daher wird für die Pflege häufig die unraffinierte Sheabutter empfohlen. Sie hat eine feste Konsistenz, die bei Körpertemperatur jedoch flüssig wird.

Anwendungsgebiete der Sheabutter

Die Sheabutter kann sowohl am Körper als auch im Gesicht (heißt auch für die Lippen), am Dekolleté und für die Haare verwendet werden. Besonders bei trockener Haut ist sie hilfreich und versorgt diese mit Feuchtigkeit und lindert Spannungsgefühle. Pur aufgetragen, legt sich zwar ein Film auf deine Haut (ja, es dauert bis die Pflege eingezogen ist), bewahrt aber Feuchtigkeit und wirkt hautglättend. Auch bei Hautproblemen wie Neurodermitis oder bei Ekzemen kann Sheabutter helfen.

Für die Haare bietet sich eine Haarkur an, für die du die Butter im Verhältnis 1:1 mit einem Öl (z. B. Jojobaöl) mischst. Gib die Kur ins Haar, lasse sie gut einziehen und wasche sie gründlich aus. Vorsicht bei feinen Haaren: Nicht zu lange einwirken lassen, damit die Strähnen nicht fettig werden. Mit Karitébutter kannst du ebenfalls Shampoo selber machen oder dein Deo selber machen (so weißt du, was wirklich drin ist)!

Sheabutter ist eine echte SOS-Maßnahme bei brennenden Lippen. Ist dir pure Sheabutter für deine Lippen zu fettreich, lässt sich daraus alternativ – zusammen mit Aprikosenkernöl, Lanolin und Bienenwachs – eigene Lippenpflege selber machen

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